Mariahilfberg bei Gutenstein


Von Gutenstein aus wandern wir auf einem Andachtsweg mit vielen Marterln auf den Mariahilfberg. Wir besichtigen die Wallfahrtskirche Mariahilfberg, die hier neben dem Servitenkloster steht. Vor der Kirche liegt ein schattiger Rastplatz, von dem aus wir einen schönen Ausblick bis zum Schneeberg haben. Wir starten den Rundweg um den Residenzberg und wandern rechts in den Wald wo wir bald auf die Nische stoßen wo einst die hölzeren Kapelle mit der Statue Maria Immaculata stand. Auf dem Residenzberg (818 m) steht ein Rundfunksender. Wir wandern auf dem Pilgerpfad weiter zum Felsen der Christianen-Hütte. Hier sieht man noch Reste der Hütte in der sich einst die Gräfin Christiane von Hoyos gerne aufhielt. Weiter geht's zur Gloriette, ein Pavillon, der hier auf einem Aussichtsplatz und Malersitz stand. Wir blicken hinunter nach Gutenstein. Nun geht es auf einer Stiege unter einen Felsen hinab zur Rosalia Kapelle. Ein Pfad führt uns dann zum Galitzin-Steig. Dieser führt an den barocken Andachtsstätten als Rundweg um den Residenzberg. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Anstieg zur Einsiedler Höhle. Hier zog sich der Gründer des Servitenordens, der Hl. Phillipus Benitius zur Eremitage zurück. In der Höhle im Felsen steht eine Statue des Eremiten. Auf unserem weiteren Weg haben wir schöne Ausblicke auf den Unterberg (1341 m) und die Gutensteiner Alpen. Unter einem Felshang erreichen wir die Andachtsstätte zur Unbefleckten Empfängnis. Unsere nächste Station ist die Kapelle zu den Sieben Heiligen Vätern. Die steinerne Kapelle steht auf einem hohen Felsvorsprung über dem Klostertal. Wir blicken ins Tal hinab uns steigen ab zum Raimundsitz. Hier hat der Dichter Ferdinand Raimund eine steinerne Bank, aus selbst zusammengetragenen Steinen, errichtet und den Ausblick auf das Schneebergland genossen. Auf dem Kreuzweg am Südhang des Residenzbergs wandern wir zurück zur Wallfahrtskirche.


Aussicht auf Gutenstein vom Malersitz, darunter liegt die Rosalia Kapelle.


Einsiedler Höhle


auf dem Galitzin Steig um den Residenzberg


Siebenväterkapelle und Raimundsitz


Beim Parkplatz vor den Gasthäusern biegen wir ein auf den Naturlehrpfad. Wir erreichen das Frauenbrünnchen, ein ehemaliger Schöpfbrunnen der Eremiten und Wallfahrer. Etwas weiter befindet sich unter einem mächtigen Felsen die Magdalenengrotte. Die Grotte diente in Kriegszeiten den Talbewohnern als Zufluchtsstätte. In der Grotte steht eine kniende Statue von Maria Magdalena. Wir setzen unsere Wanderung durch das Längapiestingtal zur Mamauwiese fort, doch dies soll ein anderer Bericht sein.


Wallfahrtsort Mariahilfberg und das Frauenbrünnchen


Magdalenengrotte

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