Durch die Flatzer Wand zur Johannesbachklamm


Am Bahnhof Ternitz wandern wir los, über die Sierning in den schönen Stadtpark und vorbei an den Schulen. Wir überqueren beim Billa die Straße und gehen oberhalb vom Friedhof, beim Heim der Kinderfreunde, auf dem Fitnesspfad in den Wald. Bald kommen wir nach Döppling, wo wir gleich nach dem ersten Haus links abbiegen. Dann geht es den zweiten Forstweg hinauf und über eine schöne Wiese zum Waldrand, wo wir auf den Wanderweg zum Gösing stoßen. Hier rechts hinunter, bis zu den 11 Leichen. Hier halten wir uns links und wandern blau markiert nach Flatz. Wir sehen die alte Wehrkirche St. Lorenzen am Steinfelde und vor uns schon die Flatzer Wand. Nach dem Feuerwehrhaus in Flatz steht eine Infotafel für Wanderer. Wir folgen dem gut markierten Weg hinauf zum Naturlehrpfad an der Flatzer Wand. Nach einem kurzen Anstieg geht es rechter Hand auf einem Pfad durch die Felsen zum Langen Loch. Der Weg führt vorbei an einer alten Russischen Zielscheibe von 1945. In der sogenannten Marienhöhle stehen alte Marienbilder. Die Felsen hier sind von Feuer stark verrußt. Wir erreichen eine Stahlleiter, die uns hinauf zum Eingang des Langen Lochs führt. Die Flatzer Tropfsteinhöhle, Langes Loch genannt, wurde um 1905 erschlossen und konnte bis 1920 als Schauhöhle besichtigt werden. Nach und nach wurden wertvolle Funde aus der Höhle geholt und in ein Museum bei Neunkirchen geschafft. Alte Knochen von Menschen und sogar eines Höhlenlöwen wurden entdeckt. In der Höhle standen viele Tropfsteine. Heute ist die Höhle stark beschädigt. Wir steigen durch die geöffnete Türe hinab und gehen einige Meter in den schmalen Gang hinein. Unweit vom Langen Loch besuchen wir noch die Neue Höhle, ein mächtiges Loch im Fels. Nun wandern wir auf dem markierten Steig durch die Flatzer Wand weiter bis zur Neunkirchner Hütte. Unterwegs haben wir herrliche Ausblicke über Flatz hinweg und kommen vorbei an den Zugängen zu den Felsen- und Klettersteigen der Flatzer Wand: Riessteig (leichter Felsensteig), Jubiläumssteig (versichterter Felsensteig), und dem Fürststeig der auch durch Höhlen der Flatzer Wand führt, sowie dem Flatzerloch-Steig. Schließlich erreichen wir das Neunkirchner Naturfreundehaus. Auf dem gelb markierten Pfad geht es nun weiter. Wir folgen dann dem Forstweg rechts und kommen über Kettenluß zum Roten Kreuz (663 m) am Saubersdorfer Wald. Nun geht es gelb markiert hinunter über Im Dürenberg nach Würflach. Beim Freizeitzentrum mit dem Würflacher Terassenbad geht es auf dem Andreas-Steig hinüber zum Johannesbach. Vor dem Eingang der Johannesbachklamm sind gerade Kletterer der Bergrettung dabei, lose Felsstücke abzuschlagen. Ein Stück des Weges ist gesperrt und wie müssen über 2 Brücken links ausweichen. Vorbei an der Pecherhittn geht es in die wildromantische Johannesbachklamm hinein. Auf den Holzstegen geht es durch die Klamm und die Engstelle am Marientritt. Am Ausgang der Klamm steht die Johannesbachklamm Schutzhütte. Das Gasthaus ist derzeit geöffnet. An der Kreuzung halten wir uns rechts und wandern durch den Wald nach Rothengrub. Da noch Zeit bleibt bis der Zug kommt wandern wir noch weiter zum Bahnhof in Willendorf. In Willendorf steht ein riesiger Skulpturen Garten. Hinter dem verfallenen Cafe Kizil Irmak kommen wir zum Bahnhof.


über Döppling zu den 11 Leichen


alte russische Zielscheibe an der Flatzer Wand


Marienhöhle und Zustieg zur Flatzer Tropfsteinhöhle


Langes Loch und Neue Höhle


auf der Flatzer Wand


Neunkircher Naturfreundehaus


vom Roten Kreuz zur Johannesbachklamm


Johannesbachklamm bei Würflach


Am Ende der Wanderung in Willendorf.

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