St. Michael Rundweg


Mit der Wachaubahn fahre ich nach Spitz an der Donau. Dort gönnen ich mir erstmal eine zünftige Jause beim Spar. Dann geht es ins Ortszentrum und hinter der Kirche weiter zum Roten Tor. Heute ist es etwas bewölkt, dennoch ein aussichtsreicher und historisch bedeutender Ort hier oben. Durch das Tor geht's weiter und nun hinab ins Mieslingtal. Am Mieslingbach unten steht eine gelbe Bank vor einem Waldgeistbild. Nun geht es rechts die Straße runter und gleich links den Weg hinauf in Richtung Buschandlwand. In Serpentinen geht es entlang von Felsen hinauf, bis der St. Michael Rundweg geradeaus abzweigt. Der Weg ist nun ein gemütlicher Wanderpfad, markiert mit dem Zeichen des Welterbesteigs der Wachau. Durch die Bäume bietet sich auch bald der erste tolle Ausblick auf Spitz und den Jauerling. Dann taucht links des Weges eine Höhle auf. Es ist der Zugang zu einem ehemaligen kleinen Bergwerkstollen. Alte Mauern im Wald sind Ruinen von Gebäuden der Arbeiter. Bald führt der Welterbesteig durch idyllisches Felsengelände und wir blicken vom Aussichtspunkt Pfennigfleck hinab ins Donautal. Weiter geht's am Wanderweg zum Michaelerberg, dem schönsten Aussichtsort bei St. Michael. Ich folge dem absteigenden Pfad nach St. Michael. Bald taucht die alte Wehrkirche auf. Über die Bahngleise komme ich in den kleinen Ort. Vorbei am alten Karner auf dem Friedhof gehe ich zum Kircheneingang. Zurück nach Spitz geht es nun auf dem Treppelweg, direkt am Donauufer entlang. Einige Radfahrer auf dem Donauradweg kommen vorbei. Vor dem Freibad gehe ich durch die Unterführung auf die andere Straßenseite, und beim Hotel Mariandl geht es links weiter. Hinter dem Lagerhaus erreiche ich den Fahrradverleih und den Bahnhof von Spitz.

Vom Goldenen Bründl zu den Schwedenhöhlen


Wir starten beim Parkplatz am Goldenen Bründl im Rohrwald. Los geht's am Naturerlebnisweg, nach rechts. Beim Haller Kreuz schlagen wir den Weg in Richtung Klosterwald ein, gehen aber über die Wiese auf den Weg der rechts in den Wald führt. Bald geht es einen Hohlweg hinauf, bis zur Abzweigung mit dem Wegweiser zu den Schwedenhöhlen. Durch dichten Laubwald geht es nun auf einem Pfad durch den Wald, bis wir auf einen breiten Forstweg stoßen. Hier geht's links weiter und wir erreichen bald das Hausotterkreuz. Nun führt der Hauptwanderweg über eine lange Lichtung am Rohrbach entlang. Der Rohrbach ist nach dem langen Dürresommer jedoch völlig ausgetrocknet. Schließlich erreichen wir die Abzweigung mit dem Wegweiser zu den Schwedenhöhlen, auch an der nächsten Weggabelung ist dieses Jahr ein kleines Schild angebracht. Es geht direkt am Bach entlang weiter und dann rechts in den Wald hinauf. Hier liegen in den Lösshügeln die Schwedenhöhlen, in denen sich im 30 jährigen Krieg Leute aus der Umgebung vor den anrückenden Schweden versteckten. Heute sind die Höhleneingänge etwas verschüttet und nur schwer zugänglich, in einige trauen wir uns ein Stück weit hinein. Oberhalb der Hügel im Wald entdecken wir ein riesiges Bauwerk aus Ästen, daneben ein altes Baumhaus. In der Mitte des Geländes zwischen den Erdhöhlen hängt eine Schaukel an einem Baum, auf der die Kinder viel Spaß haben. Am Ende des Nachmittags gehen wir auf dem selben Weg wieder zurück zum Auto.

Buchberg Rundweg


In Spitz an der Donau wandere ich im Zentrum vorbei an Kirche und Schloss zum Weingut Lagler, dort links am Hinterweg weiter und den Hartweg rechts hinauf. Der aussichtsreiche Anstieg führt vorbei an Felsen und durch Weinberge hinauf bis zum Waldrand. Stets folge ich der Wegmarkierung "Buchberg-Rundweg". Der Blick zurück lohnt sich, auf Spitz in der Wachau, dem Tausendeimerberg bis Hinterhaus und zum Jauerling. Einige schöne Rastplätze sind hier in den Weinbergen angelegt, mit Rebentor, Kreuzen, Liegestühlen in den Weinbergen. Dann komme ich in den schattigen Buchenwald, wo es bald recht zünftig bergan geht. Schließlich erreiche ich das Naturschutzgebiet Buchberg und die Wiese am Gipfel. Hier oben steht auch eine schöne Bank mit Donaublick. Auf der anderen Seite vom Buchberg geht es runter, der Laubwald wird zu Nadelwald. Ich erreiche das Blaue Kreuz und einen Felsen mit lustigem Spinnen Graffiti drauf, dann ist es nicht mehr weit bis zum Roten Tor. Dieses hat seinen Namen vom vielen Blut der tapferen Verteidiger des Ortes im Dreißigjährigen Krieg. Hinterm Tor steht ein großes weißes Kreuz und es bietet sich ein herrlicher Ausblick auf Spitz und Umgebung. Dann folge ich dem Weg hinunter in den Ort, vorbei an Weingütern und Heurigen. Unten im Ort warte ich an der Straße vor der Donaufähre auf den Bus. Ich stelle noch fest, das die großen Passagierschiffe wegen des Niedrigwassers der Donau diesen Sommer nicht fahren.