Buch Tipp: Wanderlust Österreich: 300 Traumpfade für Gipfelstürmer und Flachlandentdecker

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Taubenkogelweg bei Hollabrunn


Heute wandern wir auf dem Taubenkogelweg durch den Hollabrunner Wald und die sehenswerte Landschaft im nördlichen Weinviertel. Der Hollabrunner Wald gilt mit 115 km² als das größte geschlossene Eichenmischwaldgebiet Mitteleuropas. Am Parkplatz beim Hubertusdenkmal beginnen die markierten Wanderwege. Wir folgen dem Walderlebnisweg in Richtung Koliskowarte. Unterwegs sind viele interessante Stationen am Erlebnispfad zu erkunden, der Weg ist besonders für Familien geeignet. An einer Station kann z. B. das Klopfen eines Spechts auf Holz simuliert werden. Wir erreichen die Koliskowarte am Geißberg (318 m). Der steinerne Turm wurde in den letzten Jahren durch eine Stahlkonstruktion mit einer Aussichtsplattform ergänzt, sodass die Besucher nun wieder über die hohen Baumwipfel hinweg blicken können und die Aussicht auf den dichten Eichenwald sowie die schöne Landschaft rund um Hollabrunn genießen können.

Das Video zeigt den Ausblick von der Koliskowarte in alle Himmelsrichtungen.

Dann wandern wir weiter durch den Wald in Richtung Grünes Kreuz. Hier geht es über die Straße und auf der anderen Seite auf einem Forstweg am Rande eines Bergbaugebiets entlang. Dann zweigt ein Pfad ab, und wir erreichen den Taubenkogel (336 m). Wir wandern durch den Laubwald um den Schlossberg herum und kommen nach einer kleinen Schlucht aus dem Wald. Am Waldrand entlang geht es nun weiter und dann rechts. Hinter einem alten Marterl liegt ein großes Kürbisfeld. Dahinter liegt Eggendorf im Thale. Durch eine alte Kellergasse geht es nun in Richtung Kleinstetteldorf, lange noch vor dem Ort aber links weiter und etwas hinauf am Waldrand entlang. Hier stehen einige Wegkreuze und Hochsitze am Taubenkogelweg. Im Wald erreichen wir die Groiss Kapelle, dann geht es auf dem Nussbergweg nach Wieselsfeld. Nach der ersten Kurve im Ort biegen wir links ab und kommen an schönen Weinkellern vorbei weiter auf ein Feld hinaus. Am Bach entlang geht es nun in Mariathal weiter. Wir durchqueren den Ort und biegen hinter dem alten Feuerwehrhaus links ab. Über Felder, die mit Kürbissen bedeckt sind, geht der Weg nun nach Magersdorf weiter. An der Friedhofsmauer entlang kommen wir nach Hollabrunn zurück.

Vom Kobenzl nach Neuwaldegg


Mit dem Stadtbus fahre ich hinauf zum Wiener Kobenzl. Von dort geht es gleich auf den Wanderweg, dem ich zunächst nach links bergauf folge. Hinter einer großen Wiese biege ich in Richtung des Wasserbehälters am Latisberg ab und wandere weiter durch den Wald bis zum Roten Kreuz.
Anschließend führt der Weg geradeaus weiter durch den Wald zum Gasthaus Agnesbrünnl. Über einen asphaltierten Abschnitt gelange ich zu der großen Wiese zwischen dem Fischerhaus und dem „Grüass di a Gott“-Wirt. Hinter dem Gasthaus setze ich meinen Weg auf einem Wanderpfad durch den Wienerwald fort.
Beim Dreimarkstein halte ich mich rechts und folge der Höhenstraße, bis ich die Zwei-Gehängten-Brücke erreiche und überquere. Danach geht es wieder durch den Wald hinunter zur Kapelle Maria Einsiedeln.
Durch eine Siedlung und über eine Wiese gelange ich schließlich in den Dorotheer Wald. Dort führt mich ein besonders schöner Weg entlang des Kräuterbachs in Richtung Neuwaldegg, wo ich bei der Chinesischen Botschaft wieder auf befestigtes Gebiet treffe. Entlang der Neuwaldegger Straße erreiche ich schließlich die Straßenbahnstation.

Alle Wege im Nationalpark bei Orth


In Orth an der Donau parken wir vor dem Schulzentrum und gehen über den Jägergrund, vorbei am Gasthaus Binder und dem Sportplatz, in den Nationalpark Donauauen hinein. Hier sind wir sofort umzingelt von scheinbar unendlich vielen Schneeglöckchen. Auch duftet es nach Bärlauch. Die verschiedenen Rundwege sind sehr gut beschildert, wir folgen zunächst dem Orther Schritteweg (große Aurunde). An der mächtigen Bildeiche rasten wir kurz. Wir drehen eine Runde durch die obere Au und erreichen wieder die Bildeiche. Diesmal wandern wir auf der Auwiese geradeaus weiter in Richtung Marchfelddamm. Auf dem Hochwasserdamm verläuft der Donauradweg. Auf der anderen Seite des Damms führt ein Pfad über eine Wiese ans Ufer eines Altarms. Dort entlang folgen wir dem Pfad, bis wir schließlich im Wald die Orther Donaurunde kreuzen. Hier biegen wir rechts ab und kommen beim Donauufer am Uferhaus raus. Hier steht auch die alte Schiffsmühle. Wir folgen dem Treppelweg am Donauufer entlang und kommen vorbei an der Fähre zu den Orther Inseln. An den Bäumen sind hier und da frische Fraßspuren von Bibern. Dann folgen wir der Wegmarkierung der Donaurunde in den Auwald hinein und wandern auf märchenhaften Pfaden weiter durch den Schneeglöckchenwald. Wir kreuzen wieder den Weg an der Traverse und halten uns rechts in Richtung Orth, wobei wir wieder den Damm überqueren. Eine Holzbrücke führt uns über den Fadenbach. Über eine große Wiese blicken wir auf Schloss Orth. Auf dem Weg am Waldrand entlang erreichen wir wieder den Jägergrund und kommen nach Orth zurück.