Zu den Gelsen in Marchegg


An diesem heißen aber leicht bewölkten Sommernachmittag kann mich niemand aufhalten, und ich fahre zum Bahnhof von Marchegg. Vorbei an dem großen Wohnblock geht es gleich nach rechts und raus auf den Ort, dann links auf die Felder und in Richtung Ochsenweide. Bei der Bank neben dem Kreuz schmiere ich mir die halbe Autan-Flasche drauf, denn einige Gelsen gehen mir schon auf die Nerven. Auf dem Weg zum Breitensee sehe ich einen riesigen Gülletank auf einem Feld. Am Kleinen Breitensee folge ich dem Weg auf dem Hochwasserdamm in Richtung Marchegg Zentrum. Beim Kreuz gehe kurz an die March runter, um ein Foto zu machen. Die Aktion wird abgebrochen, weil ich hier sofort 20 Gelsenstiche kassiere. Das Autan wirkt hier nicht, nächstesmal bestelle ich das Mygga. Hinter der Tafel vom Wasserwild Schutzgebiet am Breitensee liegt der Marchegger Badeteich. Am kleinen Strand stehen schöne Holzsonnenschirme aufgestellt, es ist sehr gemütlich hier, bis auf die Gelsen. Links des Weges grasen Schafe auf der Tümpelwiese am Pulverturm. Hier sollen auch seltene Urzeitkrebse vorkommen. Ich gehe weiter in Richtung Ort. Die historische Stadtmauer von Marchegg wird gerade restauriert. Ich folge dem historischen Rundweg geradeaus. In einem Waldstück geht es um die Stadtmauer herum. Schilder informieren über König Ottokar, dem Gründer der Stadt Marchegg. Es summt im Gebüsch, und wieder ein paar Stiche abbekommen. Als ich das Wiener Tor erreiche, entsteht der Beschluß den Besuch der Storchenkolonie und der Marchauen dahinter heute auszulassen. Stattdessen drehe ich eine Runde um das Heimatmuseum und das Schloss Marchegg. Das Schloss wird gerade renoviert. Nun komme ich an ein paar Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Marchegg vorbei. Einige aufgelassene Geschäfte wie die Fleischerei Nagl und andere, noch länger leerstehende Gebäude stehen nahe am Schloss. Ein Denkmal an König Ottokar ist erst 2018 aufgestellt worden, als das 750ste Jubiläum von Marchegg gefeiert wurde. Auf dem Radweg über Fünfhaus komme ich zu dem separaten Ortsteil mit dem Bahnhof von Marchegg zurück.

Kahlenberg kurze Runde


Mit dem Bus von Heiligenstadt fahren wir bis zur Haltestelle Wagenwiese. Der Weg durch den Wald führt uns zum Krapfenwaldbad. Neben dem Parkplatz führt ein Pfad mit schöner Aussicht auf den Kahlenberg zur Wildgrubgasse. Wir wandern neben dem Schreiberbach die Wildgrube hinauf. Dann geht es unter der Höhenstraße hindurch. Neben dem Schönstattzentrum am Kahlenberg befindet sich der neu angelegte Klosterwald. Hier wird die Möglichkeit zur Naturbestattung angeboten. An einem Schönstattmarterl befindet sich eine Andachtsstätte. An einigen Bäumen sind Schilder mit den Namen der Verstorbenen angebracht. Neben den Bäumen werden die (biologisch abbaubaren) Urnen vergraben. Wir wandern blau markiert weiter in Richtung Elisabethwiese. Bald stehen wir vor Warnschildern des Bogensport Parcours und am Wegrand führen schmale Pfade zu den Plastiktieren, die hier im Wald aufgestellt wurden um mit Pfeilen abgeschossen zu werden. Als wir den Waldseilpark an der Elisabethwiese erreichen, beginnt es zu regnen. Einige tapfere Kletterer sind dennoch zwischen den Bäumen unterwegs. Wir folgen dem Pfad unter der Kletterstrecke in Richtung Leopoldsberg. Als vor uns das Denkmal mit den Ukrainischen Kosaken auftaucht, ist der Regen so stark geworden, dass wir die Wanderung bei der Bushaltestelle am Leopoldsberg beenden.

Handelskai nach Floridsdorf


Obwohl ich am Handelskai den Zug knapp verpasst habe, ärgere ich mich nicht, sondern nutze die Chance um die Strecke nach Floridsdorf zu Fuß zurückzulegen. Zuerst verlasse ich die Station Handelskai am Ufer der Donau und gehe unter den Gleisen der U6 zum Fußgängeraufgang. Über die Brücke komme ich auf die Donauinsel. Von oben blicke ich auf den Millenium Tower. Dann erreiche ich die Insel. Moderne Denkmäler, viel Grafitti. Ich sehe den Donauturm und die Wolkenkratzer am VIC. Über die Brücke zur U6 Station Neue Donau. Dahinter liegt die ehemalige Schnellbahnhaltestelle "An der Alten Donau". Weiter geht's am Nordbahndamm. Am Ufer vom Floridsdorfer Wasserpark hören Jugendliche sehr laute Musik. Beim Neuer Wirt rechter Hand ist es eher ruhig. Kaum Boote heute unterwegs auf der Alten Donau. Beim Lokal La Creperia herrscht reger Betrieb. Ich komme am Paul Speiser Hof vorbei und gehe an der Bodenstedtgasse weiter. Kinder mit Migrationshintergrund schießen gerade mit einer Steinschleuder auf die Fenster der benachbarten Wohnanlage. Ich verlasse diese Gegend und erreiche den Bahnhof Floridsdorf.

Auch Sehenswert in Österreich



im Weinviertel

Wien Fotos

Donauradweg