Von Stein über Egelsee nach Senftenberg


In Krems gehe ich vom Bahnhof über den Stadtpark in Richtung Stein. Ich folge dem Weg am kleinen Bach entlang vor der Justizanstalt Stein, wo die Schwerverbrecher Österreichs untergebracht sind, zum Campus Krems. Oberhalb der Gleise der Wachaubahn beginnt hinter der Kantine der Welterbesteig. Diesem folge ich zum Rebentor in der Steiner Kellergasse. Beim Rebentor, einem Rest der Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert, esse ich meine Jause und blicke dabei auf die Frauenbergkirche und das Stift Göttweig jenseits der Donau. Dann geht es bei Steinspreng hinauf, dem Waldviertel Weitwanderweg 606 (NÖ Mariazellerweg 06) folgend. Der Weg führt durch die schöne Landschaft mit Weinterrassen auf Trockenmauern, weiter oben am Schreckberg blicke ich auf Krems an der Donau. Linker Hand tauchen schwer erkennbare Wegweiser auf und auf einem Pfad durch den Wald komme ich hinauf zur Donauwarte. Bei schönem Wetter und an Wochenenden ist die neu renovierte Warte geöffnet. Vom Steinernen Aussichtsturm mit schöner Wendeltreppe im Inneren ist am heutigen herrlich sonnigen Frühherbsttag der Ausblick auf die Wachau sensationell. Auf den Bänken vor der Warte sitzen auch ein paar Leute, die das Panorama genießen. Dann wandere ich weiter nach Egelsee, vor dem Ort steht ein riesiges Marterl. Ich wandere durch Egelsee und zwischen Dorfplatz mit Brunnen und der Kirche weiter geradeaus. Am Friedhof vorbei geht es weiter in Richtung Wald. Nach Überquerung vom Alaunbach bei der Schießstätte geht es links hinauf weiter. Auf einem schönen Pfad durch den Wald komme ich zum Forsthaus Waldhof. Rechts neben dem Waldhof führt ein verwachsener Weg weiter, entlang einer alten kaputten Telefonleitung. Ich erreiche das Maierkreuz. Dann geht es auf dem Scheiblberg weiter, immer geradeaus, bis die Wegweiser und ein Pfeil am Baum nach rechts runter zur Schatzwand führen. Zwischen den imposanten Felsen hier blicke ich zur Burgruine Senftenberg. Ich folge dem grünen Wegweiser in den Ort im schönen Kremstal. Über eine Brücke komme ich in die Gasse vor der Kirche und weiter auf den Fußweg zur Burgruine Senftenberg. Die Ruine ist sehr gut erhalten. Ich besichtige den Innenhof und blicke von den Panoramaplattformen. Über eine Holzbrücke komme ich über den Burggraben. Dort hinten steht das Heimkehrerkreuz und der Wanderweg nach Priel führt hier weiter. Ich gehe aber den Fußweg zurück zur Kirche, besuche diese und marschiere unten am Fluß entlang weiter nach Imbach. Auf dem Weg bieten sich nochmal tolle Ausblicke auf die Burgruine, die über den Weinterrassen und dem Kremstal thront. In Imbach steht ein Hochwasserdenkmal. Bei der Haltestelle gegenüber dem kleinen Laden warte ich auf den Bus und fahre zurück nach Krems.

Zu den Schauplätzen der Ritterschlacht im Marchfeld


Mit dem Zug fahre ich nach Jedenspeigen. Dort spaziere ich durch den Ort zur Kellergasse, gehe diese hinauf und vor dem Gutshof beim Schloss runter. Die Allee hinauf und rein ins Schloss Jedenspeigen. Im ersten Stock besuche ich die Ausstellung und erfahre die Geschichte rund um die größte Ritterschlacht im Marchfeld. Eine Weinverkostung in der Vinothek im Schloss wäre auch noch mit der Niederösterreichcard dabei, ich wandere bei dem schönen Wetter aber gleich draußen weiter. Hinter dem Schloss geht es ein Stück die Straße entlang, dann hinaus auf die Felder (den Weg rechts). Ein Waldstück kommt, mit einer ehemaligen Deponie. Weite Felder über hügeliger Landschaft. Es geht nun in Richtung Goldberg. Ein Kürbisfeld, so lang das man das Ende nicht sehen kann. An der Kreuzung vor Sierndorf blicke ich beim alten Kreuz auf den Ort und die dahinter liegende Marchschlinge. Ein Stück weiter raste ich beim Vogtkreuz. Dahinter liegt der Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Stark bewachsen, doch man findet noch den Weg hinein. Ein paar Radfahrer kommen mir beim Wasserbehälter entgegen, auf den "Vom Wasser zum Wein" Wanderweg führt hier ja auch die offizielle Radroute entlang. Ich besuche die Papstkapelle und blicke über die March hinweg auf die Kleinen Karpaten. Dann geht es vorbei am Ackererde Kreuz wieder nach Jedenspeigen. Auf einem anderen Weg durch die Kellergassen gehe ich wieder Richtung Schloss, und gehe unten geradeaus weiter und "Am Hoadl" hinauf. Beim Weingut Gassner ist heute niemand zu sehen. Ich wandere an einem alten Weinkeller vorbei und stehe vor den Feldern auf dem Dreikönig Wanderweg. Heute gehe ich hier oben aber rechts weiter, und folge dem nächsten Feldweg links hinein weiter. Es geht eine kleine Schlucht hinunter, dann wieder bergauf. An der Kreuzung links und die nächste rechts, dann stehe ich in einem kleinen Tal vor einem Maisfeld. In dieser Gegend hat im Jahre 1278 die große Schlacht im Marchfeld getobt. Ottkars böhmische Truppen waren zahlenmäßig überlegen, jedoch konnte König Rudolf von Habsburg mit einer listigen Taktik seinen Gegner zum Rückzug treiben. Ottokar wurde gefangen genommen und später wurde sein nackter Leichnam auf dem Schlachtfeld gefunden. Ich erreiche wieder den offiziellen Dreikönigs Wanderweg und komme an der Bersteinstraße entlang zum Schlachtendenkmal. Dahinter führt der Wanderweg in die Weinberge hinauf zum Leidwein Kreuz. Dann überquere ich die Straße und erreiche die Hubertuskapelle oberhalb von Dürnkrut. Auf dem römischen Pflasterweg vorbei an den berühmten Erdstellen komme ich in den Ort, vor mir tolle Sicht auf die Kirche und das Schloss Dürnkrut. Hinter der Kirche steht an der Kreuzung noch das alte Elektrogeschäft. Schön das es das noch gibt. Vorbei am Schloss gehe ich die Straße entlang in Richtung Bahnhof. Einige Lokale an der Straße haben geöffnet. Ich überquere die Bahngleise und links geht's zum Bahnhof vor dem hohen Lagerhaus.