Barbaraweg bei Prottes


In Prottes parken wir bei der Schießstätte. Nun geht es vorbei an der Hubertuskapelle, ein Stück den Erdöl- und Erdgaslehrpfad hinauf. Rechts im Wald summen tausende Bienen an den Bienenstöcken. Ein großer Gasverdichter und weitere interessante ausgediente Maschinen der OMV stehen am Wegesrand. Wir folgen der Josef Seitz Straße hinauf bis in den Matzner Wald. Hinter dem Jelinek Kreuz betreten wir das Wildschweingebiet durch das große Gatter. Auf der großen Lichtung sind leider keine Tiere in Sicht. Dafür quietscht hier eine große Ölpumpe, die bei meinem letzten Besuch hier vor wenigen Jahren noch nicht stand. Entgegenkommende Spaziergänger wollen auch keine Wildschweine gesehen haben. Unsere Tochter ist enttäuscht, und wir gehen zurück zum Gatter. Nun folgen wir dem Barbaraweg ein Stück in den Wald hinein. Bei einer OMV Anlage verlassen wir den Wald wieder, um auf dem aussichtsreichen Weg über das Feld hinunter in Richtung Prottes zu gehen. Auf dem Teil vom Matzner Hügel gegenüber erkennen wir das Schneider Kreuz zwischen den beiden markanten Bäumen mit dem Bohrturm im Hintergrund. Wir folgen dem Weg zur Schießstätte zurück und besuchen noch den Spielplatz in Prottes. Auf unserer Heimfahrt ist kein Corona Planquadrat mehr in Matzen, an diesem Ostermontag.

Rundweg am Erdöllehrpfad Prottes


In Prottes starten wir bei der Schießstätte. Gleich neben dem Parkplatz stehen die ersten Attraktionen vom Erdöllehrpfad. Ein alter Tankwagen der OMV, daneben ist eine kleine Tankstelle aufgebaut. Viele Armaturen und Teile einer Gasverdichtungsanlage sehen wir schon am kurzen Weg Richtung Ortszentrum. Die am Erdöl- und Erdgaslehrpfad ausgestellten Exponate sind ausgemusterte original OMV Gerätschaften, die im Zuge der Öl- und Gasförderung im Weinviertel zum Einsatz kamen. Beim großen Bohrwagen folgen wir zunächst weiter dem Weg in den Ort, um den großen Kinderspielplatz zu besuchen. Danach geht es weiter, vorbei an der großen Armaturen Skulptur und den Weg zwischen Bohrwagen und dem blauen Kranwagen hinauf. Der Weg führt uns ein Stück durch die Weinberge und vorbei an quietschenden Ölpumpen. Oben kommen wir an eine Abzweigung, wo neben dem Schneiderkreuz ein großer Bohrturm aufgebaut ist. Das Schneiderkreuz erinnert an einen an der Pest gestorbenen Arzt. Wir folgen dem Feldweg rechter Hand hinunter und kommen wieder an interessanten Stationen vom Lehrpfad vorbei. Unten folgen wir der Straße rechts und kommen wieder bei der Schießstätte raus.

Im Naturreservat Marchegg


An diesem sehr kalten Samstag Mitte März fahren wir nach Marchegg. Am Parkplatz hinter dem Schloss ist gerade noch was frei. Viele Spaziergänger sind heute trotz gefühlten Minusgraden unterwegs, denn die Störche sind schon da! Zunächst geht es über den Damm und die Brücke hinein ins WWF Auenreservat Marchegg und geradewegs zum Aussichtsturm vor der Storchenkolonie. Gleich berichtet uns eine etwas aufdringliche ältere Dame, das die Störche derzeit alle ausgeflogen sind: unterwegs auf Futtersuche. Tatsächlich sind die Nester in der Kolonie alle leer. Doch dahinter grast eine Herde von Konik-Pferden am Wasser. Diese Pferde sorgen das ganze Jahr über für eine schonende Beweidung der March-Auen und sind so quasi zuständig für die natürliche Landschaftspflege. Wir wollen nun weiter, auf dem Rundweg in die Marchauen hinein. Moment mal, auf einem der vielen Storchennestern am Dach von Schloss Marchegg ist gerade ein Gast gelandet. Und weitere Störche ziehen über uns ihre Kreise. Über Stege kommen wir über die Gewässer weiter ins Augebiet hinein. Der lange Biberweg ist derzeit leider gesperrt, anscheinend wegen zu hohem Wasserstand auf den Wegen. Wir erreichen die Unkenplattform. Viel Totholz liegt im Ufergebiet des Unkenteichs, ideales Revier für die Wassertiere hier. Ein Stück weiter kommen wir zur Biberhütte. Ein netter Beobachtungsplatz für das Treiben im und am Wasser. Den Bibern ist es heute womöglich zu kalt, denn wir sehen keinen einzigen. Dann geht es über den Dammweg vorbei an schönen hohen Bäumen mit Misteln zurück zum Schloss.

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