Buch Tipp: Wanderlust Österreich: 300 Traumpfade für Gipfelstürmer und Flachlandentdecker

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Marchegg - Schloss Hof und Marchauen


An einem Samstagnachmittag Mitte März komme ich am Bahnhof Marchegg an. Gleich hinter dem Parkplatz führt ein schmaler Pfad hinunter zur Berggasse. Ich folge ihm, gehe an der Kirche vorbei und erreiche die Fußgängerbrücke am Friedweg, die mich über die Bahngleise bringt. Danach halte ich mich links und biege kurz darauf am Waldrand rechts bergauf ab. Oben geht es geradeaus weiter über die offenen Felder. Zur linken Seite liegen die Pferdekoppeln des Islandpferdehofs Glück.
Beim Bergbaugebiet halte ich mich links und schlage wenig später rechts den Jägerhausweg ein. An der großen Kreuzung gehe ich wieder links, bevor ich bei der nächsten Möglichkeit schräg rechts in einen Weg beim Windgürtel mit dem markanten Hochsitz einbiege. Nun führt der Weg lange geradeaus, bis ich den Waldrand kurz vor Schloss Hof erreiche. Hier gehe ich links weiter. Ein kurzes Stück ist der Weg kaum erkennbar, doch nach einer scharfen Rechtskurve setzt er sich wieder deutlich fort und führt mich direkt zu den Zäunen von Schloss Hof.
Ich folge dem Weg links hinunter und gelange auf den Radweg, der mich bis zur Fahrradbrücke der Freiheit bringt. Noch vor der Brücke biege ich links auf den Marchauen-Wanderweg ab. Ein paar Hasen kreuzen meinen Weg. Heute sind alle Wege trocken – doch zu anderen Zeiten steht hier oft Hochwasser. Am Ufer der March entdecke ich Fischerhütten auf hohen Stelzen sowie eine neu errichtete Sliprampe für Boote.
Über den niederösterreichischen Landesrundwanderweg geht es weiter zur Bahnunterführung. Inzwischen setzt leichter Regen ein. Ich halte mich links, passiere eine mit Graffiti besprühte Tierfutterstelle und kehre schließlich nach Marchegg zurück.

Rundwanderung zur Neuen Seehütte


Mit den Öffis erreiche ich die Talstation der Rax-Seilbahn und fahre mit der NÖ-Card bequem hinauf auf das Hochplateau. Gleich zu Beginn gönne ich mir beim Raxalm-Berggasthof ein klassisches Schnitzel – die perfekte Stärkung für die bevorstehende Tour. Anschließend geht es weiter in Richtung Ottohaus. Vom Aussichtspunkt davor eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf das Raxtörl. Von hier starte ich den Anstieg zum Jakobskogel (1737 m), den ich nach kurzer Zeit erreiche. Weiter führt mich ein besonders schöner Weg durch dichte Latschenfelder über die Hohe Kanzel bis zum Preinerwand-Kreuz (1783 m). Oben angekommen treffe ich nicht nur auf Wanderer, sondern auch auf beeindruckende Kletterer, die die steile Preiner Wand bezwungen haben. Nach einer ausgiebigen Pause mache ich mich an den Abstieg und kehre auf ein wohlverdientes Bier in der Neuen Seehütte (1648 m) ein. Frisch gestärkt geht es anschließend gemütlich über den Seeweg zurück zum Ottohaus. Über Praterstern und Gatterlkreuz wandere ich schließlich zurück zur Bergstation der Seilbahn.

Taubenkogelweg bei Hollabrunn


Heute wandern wir auf dem Taubenkogelweg durch den Hollabrunner Wald und die sehenswerte Landschaft im nördlichen Weinviertel. Der Hollabrunner Wald gilt mit 115 km² als das größte geschlossene Eichenmischwaldgebiet Mitteleuropas. Am Parkplatz beim Hubertusdenkmal beginnen die markierten Wanderwege. Wir folgen dem Walderlebnisweg in Richtung Koliskowarte. Unterwegs sind viele interessante Stationen am Erlebnispfad zu erkunden, der Weg ist besonders für Familien geeignet. An einer Station kann z. B. das Klopfen eines Spechts auf Holz simuliert werden. Wir erreichen die Koliskowarte am Geißberg (318 m). Der steinerne Turm wurde in den letzten Jahren durch eine Stahlkonstruktion mit einer Aussichtsplattform ergänzt, sodass die Besucher nun wieder über die hohen Baumwipfel hinweg blicken können und die Aussicht auf den dichten Eichenwald sowie die schöne Landschaft rund um Hollabrunn genießen können.

Das Video zeigt den Ausblick von der Koliskowarte in alle Himmelsrichtungen.

Dann wandern wir weiter durch den Wald in Richtung Grünes Kreuz. Hier geht es über die Straße und auf der anderen Seite auf einem Forstweg am Rande eines Bergbaugebiets entlang. Dann zweigt ein Pfad ab, und wir erreichen den Taubenkogel (336 m). Wir wandern durch den Laubwald um den Schlossberg herum und kommen nach einer kleinen Schlucht aus dem Wald. Am Waldrand entlang geht es nun weiter und dann rechts. Hinter einem alten Marterl liegt ein großes Kürbisfeld. Dahinter liegt Eggendorf im Thale. Durch eine alte Kellergasse geht es nun in Richtung Kleinstetteldorf, lange noch vor dem Ort aber links weiter und etwas hinauf am Waldrand entlang. Hier stehen einige Wegkreuze und Hochsitze am Taubenkogelweg. Im Wald erreichen wir die Groiss Kapelle, dann geht es auf dem Nussbergweg nach Wieselsfeld. Nach der ersten Kurve im Ort biegen wir links ab und kommen an schönen Weinkellern vorbei weiter auf ein Feld hinaus. Am Bach entlang geht es nun in Mariathal weiter. Wir durchqueren den Ort und biegen hinter dem alten Feuerwehrhaus links ab. Über Felder, die mit Kürbissen bedeckt sind, geht der Weg nun nach Magersdorf weiter. An der Friedhofsmauer entlang kommen wir nach Hollabrunn zurück.