Über Burg Grimmenstein zum Gretelfelsen


Mit dem Zug fahre ich nach Edlitz-Grimmenstein im schönen Pittental. Hinter der Pizzeria gehe ich entlang der Schulgasse in den Kunzgraben. Hier zweigt der Wanderweg rechts ab und es geht einen Hohlweg ein Stück im Wald hinauf. Der Weg zur Grotte und Burg ist gut markiert. Ich erreiche eine große Wiese, von der ich auf Petersbaumgarten im Tal und die Bucklige Welt blicke. Dann geht es auf dem Pfad im herbstlichen Wald hinauf. Felsen tauchen auf, mit kleinen Höhlen. Dann stehe ich vor der Kulmriegelhöhle. Hier sind Bänke vor einem Altar aufgebaut, daneben eine Marienstatue. Schon in der Frühzeit wurde dieser Ort für kulturelle und religiöse Zwecke genutzt. Ein Durchkriechstein links soll die Heilung von Krankheiten bewirken. Seit einigen Jahren ist die Grotte auch ein Naturdenkmal. Weiter geht's und beim Hauptweg gehe ich rechts hinauf zur Burg Grimmenstein. Die Burg aus dem 12. Jahrhundert wurde von einem privaten Investor renoviert und kann an Wochenenden besichtigt werden, oder für Veranstaltungen wir Firmenevents oder Kindergeburtstag gebucht werden. Beliebt ist die Adventszeit in der kleinen Burgtaverne. Der Burgherr trägt den Nachnamen Grimmenstein. Historisch gesehen stand die ursprüngliche Burg Grimmenstein etwas höher, am Gipfel des Kulmriegels (759 m). Dort oben sind noch Mauerreste der Burgruine Hochgrimmenstein zu sehen.
Dann marschiere ich den Burgweg wieder ein Stück runter, und aus dem Wald in Richtung Grub. Nach dem ersten Hof geht es kurz auf der Straße rechts runter, bis der markierte Wanderweg links durch den Wald nach Leiding führt. Der Bauer mäht gerade die Wiese und grüßt fröhlich. Rechts am Hof vorbei verpasse ich die eigentliche Wegführung (zwischen den Häusern durch) und folge dem Weg am Waldrand runter. Dann links und auf der nächsten Wiese rechts runter, auf einen Forstweg. Nun höre ich die Autobahn rauschen. Ich folge dem Waldweg und halte mich an der Abzweigung links, und komme durch die Unterführung bei Hausegger. Nach der Umrundung der Hallen überquere ich die Brücke und gehe über das Feld zu den Bahngleisen. Dahinter verläuft der Radweg nach Warth. Ich folge aber dem Wanderweg ein Stück den Buchberg hinauf, und beim Baum mit dem Marterl rechts weiter die kleine Straße hinauf, bis hinter dem Hochsitz ein Waldweg weiter führt. Im Wald erreiche ich die blaue Wegmarkierung zur Gretelwand, und hinauf geht's. Die Gretelwand ist ein Kletterfelsen im Wald. Oben drauf steht ein Gipfelkreuz auf dem Gretelfelsen, von dem man tolle Aussicht hat. Blau markiert geht's weiter und ein Wegweiser nach links führt durch eine kleine Schlucht hinunter nach Scheiblingkirchen. Auf dem Promenadenweg komme ich in den Ort und gehe weiter zum Hauptplatz, wo neben der alten runden Kirche die Bäckerei Koll steht. Entlang der Hauptstraße komme ich über die Pitten und zur Bahnhaltestelle.

Von Stein über Egelsee nach Senftenberg


In Krems gehe ich vom Bahnhof über den Stadtpark in Richtung Stein. Ich folge dem Weg am kleinen Bach entlang vor der Justizanstalt Stein, wo die Schwerverbrecher Österreichs untergebracht sind, zum Campus Krems. Oberhalb der Gleise der Wachaubahn beginnt hinter der Kantine der Welterbesteig. Diesem folge ich zum Rebentor in der Steiner Kellergasse. Beim Rebentor, einem Rest der Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert, esse ich meine Jause und blicke dabei auf die Frauenbergkirche und das Stift Göttweig jenseits der Donau. Dann geht es bei Steinspreng hinauf, dem Waldviertel Weitwanderweg 606 (NÖ Mariazellerweg 06) folgend. Der Weg führt durch die schöne Landschaft mit Weinterrassen auf Trockenmauern, weiter oben am Schreckberg blicke ich auf Krems an der Donau. Linker Hand tauchen schwer erkennbare Wegweiser auf und auf einem Pfad durch den Wald komme ich hinauf zur Donauwarte. Bei schönem Wetter und an Wochenenden ist die neu renovierte Warte geöffnet. Vom Steinernen Aussichtsturm mit schöner Wendeltreppe im Inneren ist am heutigen herrlich sonnigen Frühherbsttag der Ausblick auf die Wachau sensationell. Auf den Bänken vor der Warte sitzen auch ein paar Leute, die das Panorama genießen. Dann wandere ich weiter nach Egelsee, vor dem Ort steht ein riesiges Marterl. Ich wandere durch Egelsee und zwischen Dorfplatz mit Brunnen und der Kirche weiter geradeaus. Am Friedhof vorbei geht es weiter in Richtung Wald. Nach Überquerung vom Alaunbach bei der Schießstätte geht es links hinauf weiter. Auf einem schönen Pfad durch den Wald komme ich zum Forsthaus Waldhof. Rechts neben dem Waldhof führt ein verwachsener Weg weiter, entlang einer alten kaputten Telefonleitung. Ich erreiche das Maierkreuz. Dann geht es auf dem Scheiblberg weiter, immer geradeaus, bis die Wegweiser und ein Pfeil am Baum nach rechts runter zur Schatzwand führen. Zwischen den imposanten Felsen hier blicke ich zur Burgruine Senftenberg. Ich folge dem grünen Wegweiser in den Ort im schönen Kremstal. Über eine Brücke komme ich in die Gasse vor der Kirche und weiter auf den Fußweg zur Burgruine Senftenberg. Die Ruine ist sehr gut erhalten. Ich besichtige den Innenhof und blicke von den Panoramaplattformen. Über eine Holzbrücke komme ich über den Burggraben. Dort hinten steht das Heimkehrerkreuz und der Wanderweg nach Priel führt hier weiter. Ich gehe aber den Fußweg zurück zur Kirche, besuche diese und marschiere unten am Fluß entlang weiter nach Imbach. Auf dem Weg bieten sich nochmal tolle Ausblicke auf die Burgruine, die über den Weinterrassen und dem Kremstal thront. In Imbach steht ein Hochwasserdenkmal. Bei der Haltestelle gegenüber dem kleinen Laden warte ich auf den Bus und fahre zurück nach Krems.