Vom Goldenen Bründl zu den Schwedenhöhlen


Wir starten beim Parkplatz am Goldenen Bründl im Rohrwald. Los geht's am Naturerlebnisweg, nach rechts. Beim Haller Kreuz schlagen wir den Weg in Richtung Klosterwald ein, gehen aber über die Wiese auf den Weg der rechts in den Wald führt. Bald geht es einen Hohlweg hinauf, bis zur Abzweigung mit dem Wegweiser zu den Schwedenhöhlen. Durch dichten Laubwald geht es nun auf einem Pfad durch den Wald, bis wir auf einen breiten Forstweg stoßen. Hier geht's links weiter und wir erreichen bald das Hausotterkreuz. Nun führt der Hauptwanderweg über eine lange Lichtung am Rohrbach entlang. Der Rohrbach ist nach dem langen Dürresommer jedoch völlig ausgetrocknet. Schließlich erreichen wir die Abzweigung mit dem Wegweiser zu den Schwedenhöhlen, auch an der nächsten Weggabelung ist dieses Jahr ein kleines Schild angebracht. Es geht direkt am Bach entlang weiter und dann rechts in den Wald hinauf. Hier liegen in den Lösshügeln die Schwedenhöhlen, in denen sich im 30 jährigen Krieg Leute aus der Umgebung vor den anrückenden Schweden versteckten. Heute sind die Höhleneingänge etwas verschüttet und nur schwer zugänglich, in einige trauen wir uns ein Stück weit hinein. Oberhalb der Hügel im Wald entdecken wir ein riesiges Bauwerk aus Ästen, daneben ein altes Baumhaus. In der Mitte des Geländes zwischen den Erdhöhlen hängt eine Schaukel an einem Baum, auf der die Kinder viel Spaß haben. Am Ende des Nachmittags gehen wir auf dem selben Weg wieder zurück zum Auto.

Buchberg Rundweg


In Spitz an der Donau wandere ich im Zentrum vorbei an Kirche und Schloss zum Weingut Lagler, dort links am Hinterweg weiter und den Hartweg rechts hinauf. Der aussichtsreiche Anstieg führt vorbei an Felsen und durch Weinberge hinauf bis zum Waldrand. Stets folge ich der Wegmarkierung "Buchberg-Rundweg". Der Blick zurück lohnt sich, auf Spitz in der Wachau, dem Tausendeimerberg bis Hinterhaus und zum Jauerling. Einige schöne Rastplätze sind hier in den Weinbergen angelegt, mit Rebentor, Kreuzen, Liegestühlen in den Weinbergen. Dann komme ich in den schattigen Buchenwald, wo es bald recht zünftig bergan geht. Schließlich erreiche ich das Naturschutzgebiet Buchberg und die Wiese am Gipfel. Hier oben steht auch eine schöne Bank mit Donaublick. Auf der anderen Seite vom Buchberg geht es runter, der Laubwald wird zu Nadelwald. Ich erreiche das Blaue Kreuz und einen Felsen mit lustigem Spinnen Graffiti drauf, dann ist es nicht mehr weit bis zum Roten Tor. Dieses hat seinen Namen vom vielen Blut der tapferen Verteidiger des Ortes im Dreißigjährigen Krieg. Hinterm Tor steht ein großes weißes Kreuz und es bietet sich ein herrlicher Ausblick auf Spitz und Umgebung. Dann folge ich dem Weg hinunter in den Ort, vorbei an Weingütern und Heurigen. Unten im Ort warte ich an der Straße vor der Donaufähre auf den Bus. Ich stelle noch fest, das die großen Passagierschiffe wegen des Niedrigwassers der Donau diesen Sommer nicht fahren.

Törlweg nach Hirschwang


Mit der Niederösterreichcard fahre ich zur Rax Bergstation. Dort starte ich in Richtung Ottohaus. Beim Gatterlkreuz blicke ich zum Schneeberg rüber und genieße die mitgebrachte Jause. Dann geht es weiter. Kurz vor Praterstern folge ich einem Pfad nach links und komme durch die Latschen unterhalb vom Ottohaus auf einen Wanderweg der in Richtung Törl führt. Nach wenigen Minuten erreiche ich das Raxtörl, einen Durchgang durch die Felsen. Dahinter geht es durch steiniges Gelände in Serpentinen bergab. Ich erreiche die Waldgrenze und komme ins Quellschutzgebiet des Wiener Hochquellwassers. Hier steht seit 1905 auch das Lammel Brünnl. Weiter geht's in Richtung Hirschwang. Ich erreiche Kleinau und das historische Huthaus. Dahinter taucht der vor ein paar Jahren neu renovierte Knappenhof auf, ein schön gelegenes Hotel für Leute die sich Luxus leisten können. Entlang einer großen Pferdeweide mit herrlicher Bergsicht komme ich auf den Wanderweg ins Schwarzatal. Ein paar Villen tauchen auf, und ich komme bei der Henriettenkapelle vor dem Herrnhof in Hirschwang raus. Ich überquere die Schwarza und stehe vor einer Bushaltestelle. Zurück geht's nach Payerbach und in langer Reise mit dem Schienenersatzverkehr und vielen Umstiegen heimwärts.