Auf dem herbstlichen Walderlebnisweg nach Pillichsdorf


An diesem kühlen aber sonnigen Herbsttag wandern wir in Wolkersdorf im Weinviertel über die Kaiser Josef Straße zur Hochleithenstraße, und biegen bei der Infotafel auf den Waldlehrpfad ein. Noch vor der Sandgstetten folgen wir dem Pfad linker Hand und stehen bald vor der Neuen Bildeiche. Früher stand eine Bildeiche beim Waldheurigen, diese wurde aber durch Naturgewalten und Wildfrass zerstört. Wir folgen dem Weg am Waldrand entlang und sehen bald die erste Tafel des Walderlebnispfades ("Wald und Wild"), wo es Tierspuren zuzuordnen gilt. Weiter geradeaus und dem Wegweiser folgend, geht es bald ein Stück im Wald hinauf. Überall im Hochleithenwald hört man heute das unregelmäßige Prasseln von herunterfallenden Eicheln. Am Wegrand steht eine nette Bank, aus einfachen dünnen Stämmen und Ästen errichtet, und dennoch stabil. Kurz hinter dem Hochsitz geht es rechts auf einem Pfad weiter, vorbei an zwei moosbewachsenen Bänken und einer großen Fuchshöhle zum Aussichtspunkt Anzengruberhöhe. Wie der berühmte Volkdichter einst blicken wir von hier auf das Zentrum von Wolkersdorf hinunter. Dann geht am Walderlebnispfad weiter und rechter Hand zum Waldrand und dem Rastplatz am Marienbild. Es wird nun schon früher dunkel und die Sonne steht schon tief über dem Detzenberg. Wir wählen den Weg hinunter, links neben der Wiese mit dem Kiaberikreuz, wo neben einem Wagen Kühe grasen. An der kleinen Weinbergstraße gehen wir nach links zum Taiserkreuz und der Hiatahüttn. Der Weg führt uns nun durch die herrlich herbstbunten Weinberge zur Kirschallee bei Pillichsdorf. Diese gehen wir hinunter und biegen mitten in der Pillichsdorfer Kellergasse rechts ab. Über das Boindlfeld kommen wir nach Obersdorf, wo wir am Mühlbach entlang zum Schlosspark und ins Zentrum von Wolkersdorf zurück kommen.

Radtour nach Niedersulz


Der Zug bringt mein Fahrrad und mich nach Stillfried an der March. Dort fahre ich durch den Ort, auf der Hauptstraße, vorbei am Museum für Urzeit und Frühgeschichte, nach Grub an der March. Hier folge ich der Straße nach Ebenthal hinauf. Oben steht das Veitkreuz und ein Ölbohrturm. Durch das Waldstück mit der Buchsbaumkapelle komme ich hinunter nach Ebenthal. Gegenüber vom Schloß besichtige ich die Kirche und den hohen Schüttkasten im Ortszentrum. Dann folge ich der Straße nach Matzen, und biege bei der kleinen Kellergasse zum Frühschoppenkeller ab. Hinter dem Wirtshaus zu den 4 Linden geht es nun am Weintalried durch Weinberge hinauf. Oben befindet sich an einem schönen Aussichtspunkt ein Rastplatz und eine Tafel vom Bibelweg mit einem frommen Spruch. Über Hohes Eck fahre ich nun an den Feldern am Neusiedler Wald entlang und über Rainbergen hinunter an die Abwzeigung nach Spannberg. Der Radweg über Erdpreß führt mich nach Niedersulz. Dort geht es links weiter und zunächst wieder aus dem Ort raus, dann aber steil hinauf zum Parktplatz vor dem Weinviertler Museumsdorf. Ich besuche das große Freilichtmuseum, in dem über 80 alte Gebäude aus dem Weinviertel wieder als Dorf aufgebaut wurden. In den Häusern wird Handwerk und Leben anno dazumal dargestellt, eine Sonderausstellung zeigt Kultur und Schicksal der Südmährer. Den Rundweg durch das Museumsdorf beende ich nach der Kellergasse am "Lebenden Bauernhof", wo viele heimische Tiere wohnen. Es ist schon spät und ich muss mich beeilen um bei Tageslicht noch möglichst weit zu kommen. Auf der Straße fahre ich nach Hohenruppersdorf, dort durch die Kellergasse und am Erlebnis Weingartl vorbei. Jetzt fahre ich runter nach Groß-Schweinbarth. Über Auersthal komme ich nach Bockfließ, wo ich über die Felder nach Helmahof fahre und noch vor Sonnenuntergang in Deutsch Wagram bin.

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Donauradweg