Weißsee Gletscherwelt


Der Weißsee liegt auf 2300 Meter Höhe in den Hohen Tauern. Von hier aus bieten sich tolle Ausblicke auf viele Gipfel der Berge um den Großglockner (3798 m), den höchsten Berg Österreichs. Auch die Kitzbüheler Alpen und die Loferer Steinberge sind zu sehen. In dem schönen Landschaftsschutzgebiet der Weißsee Gletscherwelt lassen sich viele Bergtouren unternehmen. Im Winter werden die Ski angeschnallt. Am Weißsee steht die Rudolfshütte, das höchstgelegene 3-Sterne Berghotel Österreichs. Mit der Gondelbahn ist der Weißsee vom Enzingerboden im Stubachtal aus leicht zu erreichen. Am Weißsee sowie am großen Tauernmoossee stehen große Staumauern. Die Österreichischen Bundesbahnen brauchten Strom für den elektrischen Betrieb auf der Bahnstrecke zwischen Salzburg und Wörgl. So wurde bereits 1929 am Tauernmoossee eine der längsten Staumauern Europas errichtet. Die Bauarbeiten am Weißsee begannen im Deutschen Reich. Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurden hier eingesetzt. Neben dem heutigen Berghotel befand sich ab 1943 eine der Baracken des Nebenlager Weißsee, das zum KZ Dachau gehörte. Zwischen 1939 und 1945 mussten am Weißsee hunderte Menschen aus vielen Ländern unter erbärmlichen Bedingungen im Steinbruch und in den Kraftwerksstollen Zwangsarbeit leisten.
Die Rudolfshütte hat eine lange Geschichte. Schon ab 1874 stand eine kleine Schutzhütte unterhalb der Kalser Tauern. Kaiser Franz Joseph I. ließ die Hütte nach seinem Sohn Kronprinz Rudolf benennen. Mit dem Aufstauen des Weißsees versank die ursprüngliche Rudolfshütte im See. Daneben wurde mit dem Bau eines Hotels, der heutigen Rudolfshütte, begonnen. Seit der Errichtung der Seilbahn ist die Weißsee Gletscherwelt das ganze Jahr über gut besucht. Eine Empfehlung ist es, den Weißsee zu umrunden auf dem Uferweg und dem Hans-Gruber Weg unterhalb vom Sonnblick Kees (Achtung: gesicherte Kletteretappen - nur für Geübte!). Für den Weg ins Tal bieten sich der Alpenblumenweg oder eine der Routen über den Tauernmoossee an.

Alpenblumenweg vom Weißsee zum Grünsee


Mit der Pinzgauer Lokalbahn fahre ich nach Uttendorf. Das Geld für's Wandertaxi wird gespart und es geht per Autostopp über die Panoramastraße durch das Stubachtal zum Enzingerboden (1480 m). Nun fahre ich mit der Gondelbahn hinauf zur Bergstation wo das Berghotel Rudolfshütte am Weißsee steht (2300 m). Ich wandere am Ufer des Weißsees entlang bis zur großen Staumauer, die im Zweiten Weltkrieg von Zwangsarbeitern errichtet wurde. Ich blicke hinauf auf den Sonnblick Kees und auf die andere Seite zu den Bergen der Großglocknergruppe. Nun geht es auf dem Alpenblumenweg zunächst unterhalb der Seilbahn entlang durch ein Geröllfeld. Vor mir erkenne ich den Tauernmoossee hinter der Niederen Scharte. Auf dem schönen Panoramaweg geht es hinunter durch Schotterfelder und unter hohen Felswänden entlang. Ich erreiche einen größeren Tümpel am Schotterbachboden (1975 m). Hinter dem Biotop zweigen am die Wanderwege zum Tauernmoossee und dem Schafbühelweg ab. Nun wandere ich weiter zum Grünsee. An einem kleinen Wasserfall läßt es sich gemütlich auf Steinen jausnen. Ich erreiche den Grünsee (1742 m) und fahre mit der Gondelbahn zum Enzingerboden, um den Wanderbus noch zu erwischen.

Über Frühmesser und Geigenscharte zur Steiner Alm


Von unserem Quartier bei Wald im Pinzgau gehen wir zur Haltestelle der Pinzgauer Lokalbahn. Beim warten auf dem Zug haben wir schöne Aussicht auf den Gernkogel. Wir fahren nach Neukirchen am Großvenediger und steigen dort in die Wildkogelbahn um kräfteschonend bergauf zu gelangen. Oben genießen wir die Aussicht auf die Hohen Tauern und die Pinzgauer Grasberge. Wir drehen eine Runde auf dem Panoramaweg zu den beiden Speicherteichen unterhalb des Wildkogel-Gipfels. Unser Weg führt heute aber nicht dort hinauf, sondern in entgegengesetzte Richtung. Wir kommen am Solarzellenfeld vorbei. Dieses ist auch schon vom Tal unten deutlich sichtbar und sieht sehr häßlich aus. Wir erreichen den Alpengasthof Wolkenstein und rasten vor der kleinen Kapelle Maria im Schnee. Noch sind die Wege breit ausgebaut und überall die Anlagen und Folgen vom Wintertourismus auf dem Wildkogel nicht zu übersehen. Eine Schafsherde kreuzt unseren Weg. Ein gutes Zeichen. Wir folgen dem beschilderten Frühmesser Rundweg, der auf einem kleinen Steig hinaufführt. Über den Braunkogel (2167 m) wandern wir weiter auf den Frühmesser (2233 m). Beim Gipfelkreuz treffen wir bei diesem herrlichen Wetter einige andere Wanderer. Unser Weg führt nun über den Grasleitkopf (2158 m) zur Herrensteigscharte (2028 m). Bei der Abzweigung halten wir uns links und wandern zur Geigen Scharte. Die Geige (2071 m) überqueren wir nicht, sondern steigen über den Wiesensteig hinunter zur Steiner-Hinter Alm. Am Dürnbach entlang geht es weiter zur Steiner Alm (1595 m). Durch den Dürnbacher Wald kommen wir zur Taubenstein Kapelle. Nun steigen wir runter nach Taubenstein und halten uns vor dem Gasthaus Buasen links. Am Dürnbach entlang kommen wir vorbei an einem Hochseil Klettergarten mit einer Mega Schaukel und Flying Fox Anlage in schwindelerregender Höhe über uns. Vorbei am Gasthaus Venedigerblick kommen wir über Rosental zurück zu unserer Herberge.

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