Auf dem Sanddünenweg bei Strasshof


In Gänserndorf gehen wir am Wanderweg über die Hafergrube zur Schießstätte. Nun folgen wir dem Radweg Nr. 5 zur Gänserndorf-Siedlung. Bei der Fuchsenwaldstraße geht es in den Wald hinein. Wir wandern entlang des Sanddünen Radwegs vorbei am Gut Siehdichfür. Auf dem sogenannten Klingenfeld neben uns steht noch hoher Mais. In ein paar Jahren soll hier die Marchfeld-Schnellstraße S8 durchziehen, die schon lange projektiert ist. Am Waldrand steht ein Marterl für den Heiligen Eustachius, den Nothelfer und Patron der Förster, Jäger, bei traurigen Familienschicksalen und gegen schädliche Insekten. Wir folgen dem Radweg nach rechts und kommen über die Straße und fahren vorbei an Tiefental weiter auf dem Sanddünen Radweg. Kurz vor Straßhof kommen wir an ein schönes Biotop der Naturfreunde. Wir verlassen den Silberwald und fahren vorbei am Jagdklub zur Stolzen Föhre in Richtung Straßhof. Beim Sportplatz biegen wir links ab und kommen vorbei am Friedhof zur Allee, auf der wir kurz rechts in die Siedlung schauen. Hier steht nämlich das Haus, in dem Natascha Kampusch jahrelang im Kellerverlies gefangen war. Nach dem Besuch beim Kampusch-Haus geht es zurück zum Waldrand, und auf schmalen Pfaden durch den Silberwald. Bald stoßen wir auf Reste von Wehranlagen und sehen auch Bunkerruinen. Am Industriegebiet vorbei geht es links und dann rechts durch den Wald nach Deutsch Wagram.

Um den Badner Lindkogel


In Baden bei Wien wandern wird zum Doblhoffpark, wo gerade eine internationale Fotoausstellung stattfindet. Die Fotos stehen auch auf dem Wasser im Doblhoffteich aufgestellt, Enten tänzeln um die Werke herum. Auf um die Orangerie im Rosarum und um Schloss Weikersdorf stehen bunte Bilder. Nun gehen wir vorbei am Strandbad zum Gelände der ehemaligen Weilburg. Hinter dem Habsburgisch Nassauischen Doppelwappen beginnt der Anstieg zur Burgruine Rauheneck. Wir kommen über die Brücke in den Burghof und steigen auf den Turm, wo noch der alte Turso spuken soll. Von oben blicken wir auf das Badener Aquädukt, zum hohen Lindkogel und auf die Ruine Rauhenstein, jene andere Ruine der beiden Burgen die vor Baden am Eingang des Helenentals wachten. Weiter geht die Wanderung zur Königshöhle. Nun geht's rot markiert in Richtung Schwechat, auf dem Forstweg aber gleich links. Wir wollen auch die Ruine Scharfeneck besuchen. Laut Wanderkarte sollte hier ein Pfad zur Scharfeneck abzweigen. Wir finden den Weg aber nicht und landen dafür nach schweißtreibenden Anstieg auf dem Gipfel des Badner Lindkogels (582 m). Hier gibt's nichts außer hohe Laubbäume und ein paar Hochsitze. Wir werden wiederkommen, mit GPS Gerät, um die Ruine Scharfeneck zu finden. Jetzt geht die Wanderung bergab und in Richtung Jägerhaus, wo wir rechts abzweigen. Wir kommen ins Helenental und stehen vor der Antonsgrotte, die am anderen Ufer der Schwechat auf Höhe der Cholerakapelle steht. Auf dem Wegerl im Helenental wandern wir unterhalb der Siebenbründl Leiten in Richtung Baden. Beim Urtelstein am Ortsbeginn geht es am Fluß weiter zur Hauswiese. Das Gasthaus hier hat wegen Pensionierung der Wirtsleute zugesperrt. Für uns geht die Wanderung zurück nach Baden.

Von Semmering über Speckbacher Hütte zum Payerbachgraben


Mit dem Zug fahren wir zum Bahnhof Semmering. Die Semmeringbahn wurde zwischen 1848 und 1854 erbaut und führt auf einer Strecke von 41 km durch die schöne Gebirgslandschaft zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag über den Semmering. Zahlreiche Viadukte und Tunnels prägen die Bahnstrecke. Die Semmeringbahn wurde unter Carl Ritter von Ghega erbaut, dessen Denkmal wir gleich beim Aussteigen am Semmering sehen. Nun geht es auf dem Bahnwanderweg vorbei am Kinderbahnhof Semmering, einem Spielplatz, zum alten Kurhaus Semmering und dort weiter zur Doppelreiter Aussichtswarte auf dem Wolfsbergkogel. Dort blicken wir auf die Weinzettlwand und auf Breitenstein am Semmering. Nächste Station ist der Aussichtspunkt Zwanzig Schilling Blick, wo wir auf das Adlitzgraben Viadukt und die Rax und den Schneeberg im Hintergrund blicken. Vorbei am alten Golfhaus Geiger steigen wir hinab zum Fleischmannviadukt im unterne Adlitzgraben. Hier wird in 2 Hütten das Leben und die Arbeit der Bahnarbeiter beim Errichten der Semmeringbahn dargestellt. Weiter geht's auf dem Bahnwanderweg, in Richtung Ghega Museum. Bald erreichen wir das Kalte-Rinne Viadukt, folgen der Straße aber nicht rechts nach Breitenstein, sondern links hinauf. Bei einem Kletterfelsen führt der Wanderweg links ab zur Falkensteinerhöhle. Nächste Station ist das Gaiskirchlein (975 m). Wir wandern weiter, vorbei am Kunstmuseum in Orthof zur Speckbacher Hütte (1089 m) am Kreuzberg. Vor der Hütte steht das Denkmal an den Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher. Hinter der Hütte wächst ein riesengroßer Rhododendron aus dem Himalaya, den d'Luftschnapper im Jahre 1908 hier anpflanzten. Nun wandern wir beim Kaasbühel hinunter und kommen vorbei an der Josefskapelle zur Stoijer Höhe (809 m). Hier genießen wir die herrliche Aussicht auf Schneeberg und Rax. Wir folgen dem Pfad hinunter in den Payerbachgraben und kommen durch den Ort und über die Schwarza zum Bahnhof.


20 Schilling Blick


Adlitzgraben


Falkensteinerhöhle


auf dem Kreuzberg