Eisensteinhöhle

Die Eisensteinhöhle befindet sich im Massiv der Fischauer Berge unterhalb vom Karlstein und der Brunner Eben. Die beiden Höhleneingänge liegen auf 380 m Seehöhe. Unweit der Höhle steht das Bergschlössl von Bad Fischau-Brunn. Bei der Eisensteinhöhle handelt es sich um ein 2,3 km langes Höhlensystem mit einer Thermalquelle am tiefsten Punkt. So gehört das Naturdenkmal Eisensteinhöhle zu den größten Höhlen in Niederösterreich. Sie wurde 1855 entdeckt und nach dem Steinbrucheigentümer Carl Ritter von Eisenstein benannt. Die Thermalhöhle steht unter besonderem Schutz. Sie ist auch Rückzugsgebiet der Fledermausart Kleine Hufeisennase. In der Höhle fanden Forscher jungtertiäre Ablagerungen mit thermalem Einfluss, die zur Bildung besonderer Kalkformen, wie Perlsinter, beitrug. Die Eisensteinhöhle kann mit entsprechender Ausrüstung und körperlicher Eignung nach Voranmeldung besichtigt werden. In den Sommermonaten finden alle 2 Wochen Führungen statt. Ins Berginnere führt der Weg über über Leitern durch steile Schächte. Das Haus Eisensteinhöhle neben den Eingängen zur Höhle bietet Speis und Trank.

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