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Augarten in Wien



Der Augarten ist der älteste Barockgarten in Wien. Er wurde im 17. JH von Kaiser Ferdinand auf dem Gebiet damals unberührter Donauauen errichtet. Später wirkten Mozart, Beethoven, Schubert und Strauß als Komponisten oder Kapellmeister bei Konzerten im Augarten. 1775 wurde unter Kaiser Joseph II. der Park als erster kaiserlicher Garten der Bevölkerung zugänglich gemacht - "Allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort vor Ihrem Schätzer". Das Augartenpalais ist Sitz der Wiener Sängerknaben. Im historischen Schloss Augarten befindet sich die Porzellanmanufaktur Augarten. Nahe dem Schmidtschen Votivkreuz befindet sich ein Kinderfreibad. Mehrere Sportplätze und Kinderspielplätze liegen im Park. Schon von weitem sichtbar sind die beiden Flaktürme im Augarten. Sie wurden 1945 fertiggestellt, sind knapp über 50 Meter hoch und haben Wandstärken von bis zu 3,5 Meter. Die Flaktürme dienten als Gefechtstürme und beherbergten Teile der Rüstungsindustrie.

Von Bad Fischau auf den Größen Berg

Der Wanderweg durch die Fischauer Berge führt oberhalb der Eisensteinhöhle vorbei an der Hubertuskapelle, die an einer kleinen Lichtung auf der Brunner Eben errichtet wurde. Ein Wegweiser führt auf den Karlstein (455 m), ein Aussichtsfelsen mit Gipfelkreuz, der weiten Ausblick über die Wr. Neustädter Ebene und Richtung Rosaliengebirge bietet. Deutlich zu erkennen sind die Badeseen bei Wiener Neustadt, der Anemonensee und der Baggersee am Steinbruch. Das Navigationsgerät führt uns über schattige Forstwege zum gelb markierten Weg Richtung Muthmannsdorf. An der Kreuzung folgen wir der grünen Markierung zum Gipfel des Größen Berges (605 m). Wir sehen das Massiv der Hohen Wand, links hinten ragt der Schneeberg mit seinem Doppelgipfel hervor. Unter uns liegt der Ort Muthmannsdorf an der Hohen Wand. Das Gipfelkreuz und das Gipfelbuch auf dem Größen Berg sind rechts knapp unterhalb des Gipfels zwischen den Bäumen zu finden. Vorsicht: steiler Abgrund. Wir folgen dem roten Wanderweg über Burgstall Richtung Radbauer Riegel. Vor dem Gaisrücken folgen wir der grünen Markierung durch die Wolfsschlucht. Ein kleiner Seitenweg führt zur Falschmünzerhöhle. Der Weg zurück nach Bad Fischau-Brunn führt über den Blumberg, vorbei an einer ehemaligen Hühnerfarm, deren verfallene Gebäude im Wald stehen. Kurz vor dem Blumberg sind alte Gemäuer und seltsame Ruinen zu finden, deren Ursprung nicht bekannt ist. Am Rande des Blumbergs entdecken wir steile Felswände. Zurück geht's über den Walderlebnispfad, vorbei am großen Waldspielplatz zum Parkplatz des Verschönerungsvereins.







Abbruchhaus beim Steinbruch Gumpoldskirchen

Das Betreten des Geländes am ehemaligen Steinbruch Gumpoldskirchen ist strengstens verboten. Also wurden uns von anonymen Reportern Fotos zugespielt, die das Inneren eines alten Abbruchhauses auf dem ehemaligen Werksgelände zeigen. Anscheinend logierte hier bis in die 90er Jahre eine Baufirma, denn es liegen alte Baupläne und Rechnungen herum. An den Wänden zweier größerer Räume hängen alte Landkarten. Im Haus sind viele leere alte Weinflaschen und Fässer sowie weiteres Weinbauzubehör eingelagert, womöglich vom Besitzer des Geländes abgestellt. Der Dachstuhl des Hauses macht einen sehr instabilen Eindruck.




Thermenradweg bei Gumpoldskirchen



Der Thermenradweg führt am Wiener Neustädter Kanal entlang durch das Industriegebiet von Gumpoldskirchen. Richtung Guntramsdorf steht diese alte halb verfallene Fabrik. Aus einem baufälligen Turm wachsen Bäume. Auf dem stillgelegte Areal wohnen Ausländer. Etwas moderner zeigt sich hier die Firma Klinger, mit einem kleinen Wasserkraftwerk am Kanal und ihrem eigenen Park. Richtung Traiskirchen fährt der Radfahrer an den Gebäuden der Novomatic vorbei, deren Turm in der Nacht hässlich blau beleuchtet ist. Entlang des Radweges stehen einige Obstbäume, im Sommer laden Fahrradheurige zu Erfrischungen ein. Im Fluss tummeln sich viele Enten, Fische und Schlangen.


Bunker an der Donau



In den Wäldern oberhalb des Donauufers vor Wien wurden in den beiden Weltkriegen viele Bunker errichtet. So befinden sich auch im Wienerwald unterhalb der Burg Greifenstein in Niederösterreich mehrere Bunkeranlagen. Oben als kleine Hütte getarnt, führen steile Stiegen zu weitverzweigten unterirdischen Gängen und Räumen im Inneren der Bunker. Manche der finsteren Gänge führen hinab bis direkt an die Donau. Das rechte Bild zeigt einen Eingang zum Bunker unter der Erde. Auf dem linken Foto ist deutlich ein altes Panzerkanonenrohr zu erkennen. In vielen der verfallenen alten Bauwerke werden heute noch Waffen- und Munitionsvorräte vermutet, die damals zur Abwehr der Roten Armee angelegt wurden.