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Heiligenstädter Park und Hohe Warte

Bei der Kirche St. Michael in Döbling starten wir den Spaziergang in den Heiligenstädter Park. Vorbei am Beethovendenkmal geht es zwischen gepflegtem Rasen und hohen Bäumen hinauf. Oben im Park erkennen wir hinter dem Döblinger Schwimmbad den Turm des Observatoriums der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auf der Hohen Warte. Der Karl-Decker Weg führt vorbei am Stadion Hohe Warte zurück nach Heiligenstadt.


im Heiligenstädter Park bei der Hohen Warte

Pötzleinsdorfer Schlosspark und Dorotheer Wald


Ausgehend von der Straßenbahnendstelle Pötzleinsdorf spaziere ich auf dem mittleren Teil des Rundwegs durch den Pötzleinsdorfer Schlosspark. Hier, am sogenannten Frauenpfad, stehen Infotafeln der Frauenbewegung. Ich komme am griechischen Tempel und der alten Badegrotte vorbei. Der kleinere der beiden Teiche im Park ist zugefroren. Ich folge dem Weg linker Hand und verlasse den Schlosspark beim Wirtshaus Steirerstöckl. Rechts vorbei am Kindergarten führt ein Weg hinauf in den Dorotheer Wald. Über die Geroldshöhe führt der Wanderweg hinab zum Stadtwanderweg am Kräuterbach. Kurz nach der Chinesischen Botschaft in Neuwaldegg geht es rechts hinauf in den Wald. Ich komme wieder beim Gasthaus Steirerstöckl an und nehme den unteren Weg durch den Pötzleinsdorfer Schlosspark, vorbei am Teich bei der Rudolf Steiner Schule, zurück zur Haltestelle.

Augarten in Wien



Der Augarten ist der älteste Barockgarten in Wien. Er wurde im 17. JH von Kaiser Ferdinand auf dem Gebiet damals unberührter Donauauen errichtet. Später wirkten Mozart, Beethoven, Schubert und Strauß als Komponisten oder Kapellmeister bei Konzerten im Augarten. 1775 wurde unter Kaiser Joseph II. der Park als erster kaiserlicher Garten der Bevölkerung zugänglich gemacht - "Allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort vor Ihrem Schätzer". Das Augartenpalais ist Sitz der Wiener Sängerknaben. Im historischen Schloss Augarten befindet sich die Porzellanmanufaktur Augarten. Nahe dem Schmidtschen Votivkreuz befindet sich ein Kinderfreibad. Mehrere Sportplätze und Kinderspielplätze liegen im Park. Schon von weitem sichtbar sind die beiden Flaktürme im Augarten. Sie wurden 1945 fertiggestellt, sind knapp über 50 Meter hoch und haben Wandstärken von bis zu 3,5 Meter. Die Flaktürme dienten als Gefechtstürme und beherbergten Teile der Rüstungsindustrie.

Vom Dehnepark auf den Heuberg


Der Dehnepark ist ein ehemaliger Landschaftsgarten der Fürstin Paar (geb. Liechtenstein), der um 1800 angelegt wurde. Er liegt im Rosental im 14. Bezirk von Wien und gehört zum Wienerwald. Um 1840 ging der Garten in den Besitz des namensgebenden kaiserlichen Hofzuckerbäckers August Dehne über. Danach wechselte der Park noch mehrmals den Besitzer. Im Jahre 1973 erwarb die Stadt Wien den Dehnepark und machte Ihn der Öffentlichkeit zugänglich. Durch den Dehnepark fließt der Rosenbach durchs Tal. Am Dehneteich tummeln sich neben Enten auch Schildkröten. Vom Dehnepark aus führt der Stadtwanderweg weiter über die Jubiläumswarte auf dem Galitzenberg und danach über die Kreuzeichenwiese auf dem Heuberg nach Neuwaldegg.

Wandern bei Bad Fischau-Brunn

Die Gemeinde Bad Fischau-Brunn liegt nahe Wiener Neustadt in Niederösterreich. Im Ort steht ein schönes altes Thermalbad im Stil der Romantik. Im Schloss Bad Fischau finden Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt. Durch Ort und Schlosspark fliesst die Warme Fischa, die reich an frischem Fisch ist. Rings um die katholische Pfarrkiche St. Martin haben sich mehrere Heurigen angesiedelt. Bad Fischau-Brunn ist von der Wiener Neustätter Ebene und Föhrenwäldern umgeben. Die Fischauer Berge sind Vorberge der Hohen Wand. In der Brunner Ebene liegt die Eisensteinhöhle. Oberhalb vom Thermalbad führen die Wanderwege auf den Blumberg.
Bad Fischau-Brunn nimmt hinsichtlich Bahnhöfen eine Sonderstellung ein: Sowohl die Bahnstrecke nach Gutenstein als auch die Strecke nach Puchberg am Schneeberg hat einen extra Bahnhof, die beiden liegen nur 3 Gehminuten hintereinander. Am Bahnhofsgebäude Richtung Puchberg steht ein Denkmal an Hans Kaiser, einen Eisenbahner und Widerstandskämpfer der in Dachau ums Leben kam.