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Weinort Traiskirchen
Der Weinort Traiskirchen liegt bei Baden in Niederösterreich, unterhalb des Anningers. Der Ort ist bekannt für das große Asylantenheim, seine Heurigen und das Weinfest. Neben dem Stadtpark Traiskirchen wurde das Aqua Splash, ein schönes Erlebnisbad, errichtet. Der große Minigolfplatz ist leider nicht mehr geöffnet. Durch Traiskirchen fließt der Mühlbach und die Schwechat. An der Schwechat entlang verläuft ein schöner Fittnesspfad. Am nahen Wiener Neustädter Kanal können Radfahrer auf dem Thermenradweg Richtung Wiener Neustadt oder Richtung Donau radeln. Die alte Bäckerei Küsser in Traiskirchen lädt Verliebte zu einer Pause ein.
Weingartenradweg Pfaffstätten - Gumpoldskirchen
Zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen verläuft ungefähr 1 km parallel zum Thermenradweg der Weingartenradweg. Direkt am Weingartenradweg ist kurz nach dem Ortsende Pfaffstättens unterhalb der Weinwanderwege Neuburgerweg und Rotgipflerweg der Rastplatz Gfanglrast und der Naturspielsplatz Gfangl angelegt.
Weiter Richtung Gumpoldskirchen taucht auf einer Anhöhe in den Weinbergen die Urbanuskapelle auf. Der Heilige Urbanus ist der Schutzpatron des Weinbaus. Die Kapelle wurde von Weinbauverband Traiskirchen errichtet. Von hier aus bietet sich ein schöner Ausblick nach Gumpoldskirchen, über die Weinberge am Fuße des Anningers und Richtung Möllersdorf, Traiskirchen und Pfaffstätten. Bei klarerem Wetter sind die Hohe Wand und der Schneeberg deutlich zu erkennen. Vom Weingartenradweg führen zahlreiche Verbindungen zum nahen Eurovelo Radweg, dem Thermenradweg am Wiener Neustädter Kanal.
In Tribuswinkel, zwischen Baden und Traiskirchen bzw. Paffstätten, liegt direkt am Thermenradweg eine alte Fabrik: die Art & Fun Factory. Hier ist das Klettercenter Rotpunkt untergebracht, ferner werden hier Räumlichkeiten als Partylocation geboten:
Thermenradweg bei Gumpoldskirchen
Am Mödlingbach
Rohrteich
Wiener Neustädter Kanal im Winter
Schleusenanlagen am Wiener Neustädter Kanal
Durch die eingeschränkte Transportkapazität sowie die hohen Transportkosten der Pferdefuhrwerke verursacht (fast 20000 Fuhrwerke mit 2 Tonnen Ladegut waren täglich zwischen Wien und Triest unterwegs) begannen 1797 nach Planungen des Genieoffiziers Sebastian Maillard die Bauarbeiten am ursprünglich bis zur Adria geplanten Kanalbauwerk. Der 1803 eröffnete Kanal mit 56 km Länge war für durch jeweils ein Pferd gezogene 30 Tonnen Lastkähne konzipiert, bereits 1804 wurden über 32000 Tonnen, vorwiegend Brennmaterial transportiert. 1811 erfolgte die Verlängerung zu den Braunkohlerevieren der Pöttschinger Höhe. Die Überwindung der Kanalstrecke konnte durch 52 Schleusen und 45 Brückenbauten, sowie 12 Trögen zur Überquerung von Flußläufen bewältigt werden. nach der Einstellung der Schifffahrt auf dem Kanal 1879 werden die bestehenden 35 km noch immer als Fischwasser genützt. In Guntramsdorf war dei einzige dreistufige Schleusenanlage des Kanals errichtet worden. Verbreiterungen der Schleuse wurden 1824 und 1846 durchgeführt, die Schleusentore 1925 entfernt.
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