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Bilder aus Guntramsdorf


Guntramsdorf im Industrieviertel, Richtung Anninger und Eichkogel von den Weinbergen umgeben.


Der Eichkogel und der Anninger machen mit zahlreichen Wanderwegen verschiedenste Kombinationen an Wanderungen und Spaziergängen bis in den Wienerwald hinein möglich.


Der Ozeanteich in Neu Guntramsdorf (vor dem Industriezentrum Süd gelegen) und der Windradlteich sind beliebte Badeseen.


2012/2013 wird das Ortszentrum von Guntramsdorf neu aufgebaut. rechts: Die Oldtimer Raststation Guntramsdorf an der Autobahn.


Der Thermenradweg führt durch Guntramsdorf, an der B17 durch eine Unterführung.


Am Wiener Neustädter Kanal und rund um das Weingut Thallern wird es Spaziergängern nie langweilig.



Von der Bahnstation Guntramsdorf Thallern (ehemals Guntramsdorf Südbahn) führt ein kleiner Weg direkt zum Weingut Thallern.

Thermenradweg bei Gumpoldskirchen



Der Thermenradweg führt am Wiener Neustädter Kanal entlang durch das Industriegebiet von Gumpoldskirchen. Richtung Guntramsdorf steht diese alte halb verfallene Fabrik. Aus einem baufälligen Turm wachsen Bäume. Auf dem stillgelegte Areal wohnen Ausländer. Etwas moderner zeigt sich hier die Firma Klinger, mit einem kleinen Wasserkraftwerk am Kanal und ihrem eigenen Park. Richtung Traiskirchen fährt der Radfahrer an den Gebäuden der Novomatic vorbei, deren Turm in der Nacht hässlich blau beleuchtet ist. Entlang des Radweges stehen einige Obstbäume, im Sommer laden Fahrradheurige zu Erfrischungen ein. Im Fluss tummeln sich viele Enten, Fische und Schlangen.


Thermenradweg Traiskirchen bis Kottingbrunn



Der Thermenradweg führt auf ca. 100 km von Wien bis Mönichkirchen und ist großteils Teilstrecke des Eurovelo 9. Die Etappe von Traiskirchen bis Kottingbrunn ist asphaltiert und sehr gut beschildert. Hier in der Thermenregion gibt's guten Wein, so sind auch in den Ortschaften am Thermenradweg von Frühling bis Herbst zahlreiche Fahrradheurigen geöffnet. Es folgen einige Aufnahmen am Radweg bei Traiskirchen und nahe Bad Vöslau:





Triestingau Radweg



Auf dem Triestingau Radweg folgt man dem Eurovelo 9 auf den Etappen zwischen Himberg und Schönau an der Triesting alternativ zum Thermenradweg. Der Triestingau Radweg erstreckt sich hier über knapp 30 km von Himberg ausgehend über Münchendorf, Trumau, Oberwaltersdorf, Tattendorf, Teesdorf und Günselsdorf bis Schönau an der Triesting, wo er in den Thermenradweg mündet. Der Radweg führt an der Triesting entlang durch sehr abwechslungsreiche Umgebungen: über die Felder bei Himberg, am Pferdehof bei Münchendorf, an sonnigen und blumenreichen Stellen rund um Trumau vorbei. Zwischen Oberwaltersdorf und Tattendorf und von Teesdorf bis Günselsdorf führt der Triestingau Radweg durch den Auwald. An vielen Stellen sind Sitzgelegenheiten für eine Rast am Radweg angelegt. In den Ortschaften gibt es Wasserstellen mit Trinkwasser, außerdem locken in den Weinorten zahlreiche Heurigen entlang der Radstrecke.


links: Triestingau Radweg durch die Allee bei Schönau an der Triesting, kurz vor dem Zusammneschluss mit dem Thermenradweg nahe Leobersdorf.
rechts: der Fluss Triesting zwischen Teesdorf und Günselsdorf. Im April und Mai ist der Radweg von Bärlauch umsäumt.


Wasserschloss Kottingbrunn



Das Wasserschloss in Kottingbrunn ist z.B. über den Thermenradweg erreichbar. Das Wasserschloss Kottingbrunn wurde in der Babenbergerzeit zwecks Sicherung der Grenzen erbaut. Im Laufe der Geschichte wurde es immer wieder zerstört, verstärkt und neu errichtet. In seiner heutigen Form wurde das Wasserschloss von Graf Lamberg ursprünglich als Jagdschloss neu errichtet, nachdem es bei der zweiten Türkenbelagerung 1683 zerstört wurde. Heute gehört das Wasserschloss der Gemeinde Kottingbrunn und beherbergt neben einem grossen Restaurant das Gemeindeamt, das Schlossmuseum, die Kulturszene und einige weitere Betriebe. Hier werden vom Kottingbrunner Kulturverrein regelmässig Theaterstücke aufgeführt. Die Schlosskapelle, auf deren Altarbild die Hochzeit Marias abgebildet ist, wird gerne für katholische Trauungen genutzt. Der Wassergraben rund um das Schloss ist, wie die nahen Teiche am Schlosspark, reich an frischem Fisch.



Rohrteich



Der Rohrteich in Guntramsdorf liegt neben dem Radweg nach Laxenburg, am Wiener Neustädter Kanal. Der ehemalige Ziegelteich ist ein Angelteich, Baden und Eislaufen sind hier offiziell verboten. Der Teich ist bei Hundebesitzern beliebt, die hier gerne mit ihrem Vierbeiner zusammen plantschen gehen. Das Hundebaden wird auch geduldet, sofern sich die Fischer nicht gestört fühlen. Am Rande des Teichs sind zwei große Liegewiesen, wo man sich sonnen und den Ausblick auf den Anninger geniessen kann. Der Teichheurige lädt besonders Radfahrer auf dem Thermenradweg zum verweilen ein. Leider kommen am Rohrteich im Sommer und frühen Herbst zahlreiche ungebetene Gäste angeflogen, um Blut zu saugen...

Wiener Neustädter Kanal im Winter


wilde Schwäne tummeln sich fröhlich im kalten Kanal



links: Thermenradweg am Kanal bei Gumpoldskirchen
rechts: Schleuse in Guntramsdorf

Schleusenanlagen am Wiener Neustädter Kanal
Durch die eingeschränkte Transportkapazität sowie die hohen Transportkosten der Pferdefuhrwerke verursacht (fast 20000 Fuhrwerke mit 2 Tonnen Ladegut waren täglich zwischen Wien und Triest unterwegs) begannen 1797 nach Planungen des Genieoffiziers Sebastian Maillard die Bauarbeiten am ursprünglich bis zur Adria geplanten Kanalbauwerk. Der 1803 eröffnete Kanal mit 56 km Länge war für durch jeweils ein Pferd gezogene 30 Tonnen Lastkähne konzipiert, bereits 1804 wurden über 32000 Tonnen, vorwiegend Brennmaterial transportiert. 1811 erfolgte die Verlängerung zu den Braunkohlerevieren der Pöttschinger Höhe. Die Überwindung der Kanalstrecke konnte durch 52 Schleusen und 45 Brückenbauten, sowie 12 Trögen zur Überquerung von Flußläufen bewältigt werden. nach der Einstellung der Schifffahrt auf dem Kanal 1879 werden die bestehenden 35 km noch immer als Fischwasser genützt. In Guntramsdorf war dei einzige dreistufige Schleusenanlage des Kanals errichtet worden. Verbreiterungen der Schleuse wurden 1824 und 1846 durchgeführt, die Schleusentore 1925 entfernt.