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Frühlingsbeginn in der Freudenau


An diesem schönen Frühlingsnachmittag gehe ich auf dem Reitweg bei der Haltestelle Schule Aspernallee in den Prater hinein. Zwischen dem Krebsenwasser und der Wallfahrtskirche Maria Grün entdecke ich ein paar alte Denkmäler und Statuen im Wald. Ich gehe zum Lusthaus und nehme hinter der Gelsenbar dem Stadtwanderweg 9. Auf dem Golfplatz Freudenau genießen schon viele Golfer die Sonnenstrahlen. Ich wandere entlang am Lusthauswasser und gehe am Ende des Mauthnerwassers den Damm hinauf. Zwischen Hafen Wien und dem Gelände der Galopprennbahn führt der Wanderweg zum Praterspitz entlang. Auf dem Gelände des Bogenschiessvereins fliegen schon die Pfeile. Am Wegrand steht eine alte halbverfallene Ruine neben der Wasserleitung. Am Donaukanal halte ich mich rechts und gehe bei einem verfallenen Gewächshaus durch die Unterführung hindurch. Hier stehe ich vor den Gebäuden der alten Wiener Galopprennbahn in der Freudenau. Dahinter stehen viele Reitställe und alte Gutsgebäude. Zwei Pfaue sonnen sich in einem Garten. Bei der Kreuzung mit der Gärtnerstraße gehe ich geradeaus und folge dem Reitweg hinter der Bahnunterführung rechts in den Wald. Zwischen den alten mit Efeu behangenen Bäumen zieht der Knoblauchgeruch vom mit Bärlauch überdeckten Waldboden umher. Auf Reitwegen gehe ich immer geradeaus bis zur Prater Hauptallee. Nun geht's auf den Waldwegen neben dem Heustadlwasser zum Praterstadion.


Bärlauch bei Maria Grün im Prater


Lusthaus und Gasthaus Gelsenbar


Stadtwanderweg 9 am Lusthauswasser


Galopprennbahn Freudenau und Reitweg nahe Heustadlwasser

Unterwegs auf der Donauinsel



Die Donauinsel in Wien wurde in den 80er und 90er Jahren zwecks Hochwasserschutzmassnahmen errichtet. Sie liegt zwischen der Donau und der Neuen Donau und ist ein bei den Wienern beliebtes Freizeit- und Erholungsgebiet. Die Donauinsel ist Rückzugsgebiet für seltene Vögel und andere Wassertiere. Im zentralen Teil der Donauinsel befinden sich Spielplätze und andere Freizeiteinrichtungen und viel Gastronomie. Entlang der Neuen Donau wird im Sommer gebadet und Boot gefahren. Nördlich und Südlich liegen die FKK Bereiche der Donauinsel. Über die Donauinsel verlaufen viele Fuss- und Radwege, oft parallel zueinander, so auch der Donauradweg. An drei Tagen im Jahr wird es laut auf der Donauinsel, wenn das Donauinselfest stattfindet, das größte Open-Air Musikfestival Europas.


Radwege und Beachvolleyballplatz auf der Donauinsel.


Donaupark, Donauturm und Kaisermühlen VIC


Der Millenium Tower und die Neue Donau Richtung Korneuburg.


Moschee an der Copa Cagrana und die Steinsporn Brücke.

Ein ganz besonderes Schiff ist die Bertha von Suttner: ein Schulschiff, das für Gymnasiasten an der Donauinsel verankert ist. Hier gibt's auch einen extra großen Turnsaal, der quasi auf der Donau schwimmt.




Dampfkraftwerk Donaustadt und die Donau bei Kaisermühlen.


Wenn es Abend wird an der Donauinsel sind an der Fussgängerbrücke zum Rivergate bei Handelskai scheinbar endlos viele Spinnen unterwegs auf Beutefang.


Uno City und Donau beim Kahlenberg.


Am Treppelweg über Toter Grund führt der Radweg beim Kraftwerk Freudenau ans andere Ufer der Donau, Richtung Hafen Albern. Rings um den toten Grund ist die Donauinsel ganz der Natur überlassen.


Fischerboot an der Donauinsel und der Millenium Tower von der Donaubrücke aus gesehen.

Hafen Albern


Der Hafen Albern liegt im Osten Wiens an der Donau, kurz vor Schwechat. Im Alberner Hafen Wien wurden im Jahre 1939 drei riesige Kornspeicher errichtet, die heute schon von Schwechat aus von weiter Ferne sichtbar sind. Nördlich des von beiden Seiten erschlossenen Hafenbeckens liegt das sogenannte "Blaue Wasser", ein von dichtem Auwald umgebener Altarm der Donau. In Albern, hinter den Getreidespeichern, liegt der "Friedhof der Namenlosen". Hier wurden bis zum Jahre 1940 von der Donau angeschwemmte Wasserleichen bestattet. Beim Hafengelände findet jeden Sommer ein Musikfestival mit bekannten Europäischen Musikern statt. Einer der alten Speicher wurde von Künstlern bemalt.