Buch Tipp: Wanderlust Österreich: 300 Traumpfade für Gipfelstürmer und Flachlandentdecker

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Stempfelbach Radweg


Am Marchfeldkanalradweg fahre ich von Deutsch Wagram nach Markgrafneusiedl. Dort beginnt kurz vor der Kläranlage der Stempfelbach Radweg. Der Stempfelbach ist eines der Gewässer, die zusammen mit dem Rußbach und dem Siebenbrunner Kanal das Donauwasser über den Marchfeldkanal in die Gemüsekammer Österreichs, das Marchfeld, transportieren. So stabilisiert sich der Grundwasserspiegel im Marchfeld und auch in Dürrezeiten steht Wasser für die Feldbewässerung zur Verfügung. Auf dem Radweg komme ich nach Obersiebenbrunn. Dort geht es am Stempfelbach entlang weiter nach Untersiebenbrunn, wobei ich unterwegs beim Friedhof der Franzosen Rast mache. Auf dem alten Friedhof liegen Soldaten aus der Schlacht am Wagram von 1809 begraben. Nach der Fahrt durch Untersiebenbrunn geht es kurz hinter der Bahnlinie entlang, bald aber wieder durch die herrlich grüne Naturlandschaft am Stempfelbach. So komme ich durch die Landschaft um Lassee herum nach Groißenbrunn, wo der Radweg weiter führt nach Schloss Hof. Da ich diese Strecke nur zu gut kenne, fahre ich heute direkt weiter nach Schloss Niederweiden und dahinter auf den Radweg am Rußbach bei Engelhartstetten. Die Straße zwischen Groißenbrunn und Engelhartstetten ist eher nicht geeignet für Radfahrer, nächstes Mal fahre ich besser den Radweg über Schloss Hof aus. Am Rußbach entlang fahre ich über Leopoldsdorf und Markgrafneusiedl zurück.

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Donaurunde Eckartsau im März


An diesem sonnigen ersten März fahren wir nach Eckartsau. Wir parken beim Fußballplatz und gehen in den Schlosspark. Rund um die Bäume blühen überall Schneeglöckchen. Wir verweilen am Spielplatz neben dem Schloss und spazieren danach durch den Schlosspark. Das Haus des Baumes und dahinter die Fischzuchtteiche sind noch relativ neue Attraktionen hier. Über die lange Holzbrücke und bei der Steinbrücke links kommen wir aus dem Park und direkt hinein in den Nationalpark Donau-Auen.
Die Donaurunde ist ein schöner, ca. 8 km langer Rundweg. Los geht’s, zunächst vorbei am Holzigel und über den Hochwasserschutzdamm, auf dem der Donauradweg zwischen der Brücke bei Hainburg und der Wiener Lobau geführt wird. Dann geradeaus in den Wald hinein; rechts hängen hochgezogene alte Abwurfstangen zwischen den Bäumen. Bei einem Schilfgürtel geht es rechts weiter. Dann erreichen wir die große Wiese. Hinten stehen einzelne riesige Bäume, und es geht wieder in den Wald hinein.
Da liegt ein mächtiger Baum vor uns auf dem Weg, und wir müssen ihn auf einem schmalen Pfad zwischen tausenden Schneeglöckchen hindurch umrunden. Wir erreichen die Wiese mit den Holzpflöcken. Dann geht es bei der Abzweigung rechts ins Unterholz in Richtung Donau. Im Wald liegen grüne, von Moos komplett überzogene Baumstämme. Dann ist alles voll mit grauem Donauschlamm vom letzten Hochwasser.
Wir erreichen den Treppelweg und gehen am Donauufer rechts weiter. Die vielen Halbinseln, die man hier sonst betreten kann, sind alle von der Donau überspült. Viel Schmelzwasser anscheinend – hat es doch noch vor sieben Tagen kräftig bei uns geschneit. Dann führt uns der blaue Weg weiter auf der Donaurunde nach rechts und über Wiesen in den Auwald hinein. Wir erreichen den Ort „Hier ruht die Jagd“.
Dann geht es über den Damm und auf der anderen Seite zunächst nach rechts zu den Tieren. Die Rinder stehen gerade alle an der gefüllten Futterkrippe versammelt. Am Gatter und am Waldrand entlang geht es weiter, bis ich den Pausenplatz beim alten Stamm am Hauptweg erreiche. Dahinter liegt die große Weide mit den schottischen Hochlandrindern, die fröhlich mit ihrem Nachwuchs grasen.
Wir wandern zurück zum Schloss Eckartsau. Es ist später am Nachmittag, und die Schneeglöckchen haben ihre Blüten schon geschlossen. Es wird kälter, und wir fahren nach Hause.

Spaziergang um die Schottergrube Markgrafneusiedl

Pfad um die Kiesgrube MarkgrafneusiedlAm WaldrandBewachsenes BergbaugebietMulde quert

Rund um den Sportplatz in Markgrafneusiedl verläuft ein idyllischer Waldlehrpfad. Wir starten unseren Spaziergang und biegen bei der kleinen Deponie links ab. Dem Pfad folgend, erreichen wir eine Straße, die wir überqueren. Oberhalb der Kiesgrube führt der Weg geradeaus weiter.
Während wir das Bergbaugebiet umrunden, eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die Grube, die teilweise bereits wieder von Bäumen bewachsen ist. In ihrer Mitte liegt ein ruhiges Gewässer. Schließlich gelangen wir zur oberen Straße. An Wochenenden ist es hier angenehm ruhig, da die schweren Kipplaster nicht unterwegs sind.
Beiderseits der Straße erstreckt sich das große Abbaugebiet von Markgrafneusiedl, aus dem Kies für Baustellen in Wien und Niederösterreich gewonnen wird. An einigen Wegeinfahrten stehen alte, verrostete Verbotsschilder.
Vorbei an der Jausenstation „Staubfalle“, die verlassen wirkt und offenbar schon länger nicht mehr geöffnet hat, biegen wir rechts ab. Der Weg führt uns in ein kleines Waldstück hinauf, durch das wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt am Sportplatz erreichen.

Verrostete VerbotsschilderAbbaugebiet MarkgrafneusiedlJausenstation StaubfalleRastplatz am Waldlehrpfad

Früher Herbst in Eckartsau


Der Herbst ist die schönste Zeit im Schlosspark Eckartsau und seiner Umgebung. Wir parken beim Sportplatz und gehen über die Brücke in den Nationalpark Donauauen. Dann geradeaus weiter auf die Kastanienallee neben der Weide mit den Schottischen Hochlandrindern. Das Hochwasser vor 2 Wochen hat viel Wasser in die Gräben gespült, das dort noch steht. Weiter vorne, hinter dem Marchfelddamm auf dem der Donauradweg entlang führt, sieht man hinter der Dammseite wo die Donau hinterm Auwald liegt noch deutliche Spuren der Überflutungen. Wasser steht noch neben den Wanderwegen. Wir wählen heute mit den Kindern aber nicht die Donaurunde, sondern nur den kurzen Rundweg. Auf dem Weg am Damm kommen wir vorbei an der zweiten Rinderweide, wo auch ein paar Kälbchen bei der Herde grasen. Dann geht es links durch den Wald weiter. Bald taucht der Holzigel auf. Im Wald gibt es einiges zu entdecken für Kinder, z.B. ein Tipi und ein weiteres aus Ästen gebautes Lager. Wir kommen in den Schlosspark und verweilen einige Zeit auf dem Naturspielplatz vor dem Schloss Eckartsau. Dann geht es durch den Schlosspark und um das schöne Marchfeldschloss zurück zum Parkplatz.