Buch Tipp: Wanderlust Österreich: 300 Traumpfade für Gipfelstürmer und Flachlandentdecker

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

Donaurunde Eckartsau im März


An diesem sonnigen ersten März fahren wir nach Eckartsau. Wir parken beim Fußballplatz und gehen in den Schlosspark. Rund um die Bäume blühen überall Schneeglöckchen. Wir verweilen am Spielplatz neben dem Schloss und spazieren danach durch den Schlosspark. Das Haus des Baumes und dahinter die Fischzuchtteiche sind noch relativ neue Attraktionen hier. Über die lange Holzbrücke und bei der Steinbrücke links kommen wir aus dem Park und direkt hinein in den Nationalpark Donau-Auen.
Die Donaurunde ist ein schöner, ca. 8 km langer Rundweg. Los geht’s, zunächst vorbei am Holzigel und über den Hochwasserschutzdamm, auf dem der Donauradweg zwischen der Brücke bei Hainburg und der Wiener Lobau geführt wird. Dann geradeaus in den Wald hinein; rechts hängen hochgezogene alte Abwurfstangen zwischen den Bäumen. Bei einem Schilfgürtel geht es rechts weiter. Dann erreichen wir die große Wiese. Hinten stehen einzelne riesige Bäume, und es geht wieder in den Wald hinein.
Da liegt ein mächtiger Baum vor uns auf dem Weg, und wir müssen ihn auf einem schmalen Pfad zwischen tausenden Schneeglöckchen hindurch umrunden. Wir erreichen die Wiese mit den Holzpflöcken. Dann geht es bei der Abzweigung rechts ins Unterholz in Richtung Donau. Im Wald liegen grüne, von Moos komplett überzogene Baumstämme. Dann ist alles voll mit grauem Donauschlamm vom letzten Hochwasser.
Wir erreichen den Treppelweg und gehen am Donauufer rechts weiter. Die vielen Halbinseln, die man hier sonst betreten kann, sind alle von der Donau überspült. Viel Schmelzwasser anscheinend – hat es doch noch vor sieben Tagen kräftig bei uns geschneit. Dann führt uns der blaue Weg weiter auf der Donaurunde nach rechts und über Wiesen in den Auwald hinein. Wir erreichen den Ort „Hier ruht die Jagd“.
Dann geht es über den Damm und auf der anderen Seite zunächst nach rechts zu den Tieren. Die Rinder stehen gerade alle an der gefüllten Futterkrippe versammelt. Am Gatter und am Waldrand entlang geht es weiter, bis ich den Pausenplatz beim alten Stamm am Hauptweg erreiche. Dahinter liegt die große Weide mit den schottischen Hochlandrindern, die fröhlich mit ihrem Nachwuchs grasen.
Wir wandern zurück zum Schloss Eckartsau. Es ist später am Nachmittag, und die Schneeglöckchen haben ihre Blüten schon geschlossen. Es wird kälter, und wir fahren nach Hause.