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Donaurunde Eckartsau im März


An diesem sonnigen ersten März fahren wir nach Eckartsau. Wir parken beim Fußballplatz und gehen in den Schlosspark. Rund um die Bäume blühen überall Schneeglöckchen. Wir verweilen am Spielplatz neben dem Schloss und spazieren danach durch den Schlosspark. Das Haus des Baumes und dahinter die Fischzuchtteiche sind noch relativ neue Attraktionen hier. Über die lange Holzbrücke und bei der Steinbrücke links kommen wir aus dem Park und direkt hinein in den Nationalpark Donau-Auen.
Die Donaurunde ist ein schöner, ca. 8 km langer Rundweg. Los geht’s, zunächst vorbei am Holzigel und über den Hochwasserschutzdamm, auf dem der Donauradweg zwischen der Brücke bei Hainburg und der Wiener Lobau geführt wird. Dann geradeaus in den Wald hinein; rechts hängen hochgezogene alte Abwurfstangen zwischen den Bäumen. Bei einem Schilfgürtel geht es rechts weiter. Dann erreichen wir die große Wiese. Hinten stehen einzelne riesige Bäume, und es geht wieder in den Wald hinein.
Da liegt ein mächtiger Baum vor uns auf dem Weg, und wir müssen ihn auf einem schmalen Pfad zwischen tausenden Schneeglöckchen hindurch umrunden. Wir erreichen die Wiese mit den Holzpflöcken. Dann geht es bei der Abzweigung rechts ins Unterholz in Richtung Donau. Im Wald liegen grüne, von Moos komplett überzogene Baumstämme. Dann ist alles voll mit grauem Donauschlamm vom letzten Hochwasser.
Wir erreichen den Treppelweg und gehen am Donauufer rechts weiter. Die vielen Halbinseln, die man hier sonst betreten kann, sind alle von der Donau überspült. Viel Schmelzwasser anscheinend – hat es doch noch vor sieben Tagen kräftig bei uns geschneit. Dann führt uns der blaue Weg weiter auf der Donaurunde nach rechts und über Wiesen in den Auwald hinein. Wir erreichen den Ort „Hier ruht die Jagd“.
Dann geht es über den Damm und auf der anderen Seite zunächst nach rechts zu den Tieren. Die Rinder stehen gerade alle an der gefüllten Futterkrippe versammelt. Am Gatter und am Waldrand entlang geht es weiter, bis ich den Pausenplatz beim alten Stamm am Hauptweg erreiche. Dahinter liegt die große Weide mit den schottischen Hochlandrindern, die fröhlich mit ihrem Nachwuchs grasen.
Wir wandern zurück zum Schloss Eckartsau. Es ist später am Nachmittag, und die Schneeglöckchen haben ihre Blüten schon geschlossen. Es wird kälter, und wir fahren nach Hause.

Donaurunde Eckartsau im Winter

Wanderweg Schlosspark Eckartsauhier ruht die Jagdvom Blitz getroffener BaumWiese im Nationalpark Donauauen

Der Donaurundweg bei Eckartsau führt auf knapp 7 km vom Schlosspark durch den Nationalpark Donau-Auen zum Treppelweg am Donauufer und auf einer anderen Route wieder zurück zum Schloss Eckartsau. Wir starten am Parkplatz neben dem Sportplatz und gelangen auf dem Forstweg in den Nationalpark. Am Weg, neben den großen Weiden mit den Schottischen Hochlandrindern, haben sich unter den hohen Kastanienbäumen Lacken mit einer dünnen Eisschicht gebildet. Nach den ersten Kilometern steht im Wald das Kreuz „Hier ruht die Jagd“. Die Hirschfigur zwischen den Bäumen ist noch intakt, aber die Holzhütte hier ist verfallen.
Über eine große Wiese nähern wir uns dem Donauufer. Die Wintersonne steht bereits sehr tief, und es wird kühler. Das Gelände neben der Donau und vor allem der Treppelweg sind vollständig von Sand und Schlamm bedeckt, den vermutlich ein Donauhochwasser hierher getragen hat. Bagger haben den Weg jedoch wieder freigeräumt und begehbar gemacht. Wir gönnen uns einige Zeit am Donauufer, dort, wo zu anderen Jahreszeiten Tausende von Vögeln Station machen.
Dann geht es weiter auf dem Treppelweg, stromabwärts, bis uns der Wegweiser der Donaurunde nach links in den Wald führt. Bald gelangen wir wieder über weite Auwiesen, die wir nun im Schein der Taschenlampen betrachten. Schließlich erreichen wir den Forstweg, über den es zurück über den Marchfelddamm (auf dem der Donauradweg verläuft) zum Schloss Eckartsau geht. Wir umrunden den Schlosspark linksherum und gelangen bei der Brücke vor dem Sportplatz wieder zurück.

Donaurunde WegweiserWintersonne bei EckartsauUferweg bei EckartsauDonau bei EckartsauDonaurunde EckartsauDonau bei EckartsauTreppelweg bei EckartsauAn der DonauDonauufer im WinterSonnenuntergang im Nationalpark Eckartsau

Rundgang im Schlosspark Eckartsau

Kirche EckartsauSchloss EckartsauSpielplatz hinter dem SchlossKletterturm am Naturspielplatz

Schloss Eckartsau ist sicher eines der schönsten der Marchfeldschlösser. Dabei ist es bei weitem nicht so überlaufen von Besuchern wie etwa Schloss Hof oder Schloss Marchegg. Das Schloss Eckartsau steht inmitten eines herrlichen großen Parks, der direkt in den Nationalpark Donauauen übergeht. Rund um das Schloss gibt es 2 Rundwege, an denen es interessante Stationen zu entdecken gibt. Zwei Plätze, wie z.B. der Hochzeitspavillon bieten sich für Trauungen und kleine Feiern an. Neben dem Spielplatz hinter der Pfarrkirche am Rande vom Schlosspark Eckartsau, gibt es seit ca. 2 Jahren einen neuen Naturspielplatz für Kinder direkt hinter dem Schloss. Naturliebhaber finden schöne Plätze an den Brücken übers Wasser. Etwas abseits befindet sich die Beobachtungshütte, die Blicke auf die scheuen Tiere des Naturparks ermöglicht.

Hängesessel bei Schloss EckartsauBrücke über den SchlossgrabenAlte Bäume im Schlosspark EckartsauBrücke im Schlosspark EckartsauTeichbau im SchlossparkBeobachtungshütteIn der Beobachtungshütte EckartsauSchafe vor dem SchlossSonnenuntergang im Schlossparkwestliche BrückePavillon Schloss EckartsauHochzeitspavillonSpielplatz bei Schloss EckartsauSpielplatz vor der Kirche Eckartsau