Rundwanderweg zum Salza-Stausee


Wir wandern los beim Reisslerhof in Zirting (Mitterberg). Zunächst geht es zum Häuserl im Wald bei Gersdorf und dort grün markiert weiter nach Matzling. Vorbei an Bauernhöfen und vereinzelten Neubausiedlungen geht es durch Unterlengdorf und dann entlang der Straße weiter in den Leisinggraben. Kurz nach dem Waldhof zweigt ein schöner Fußweg links ab. Wir wandern hinunter nach Tipschern und überqueren die Ennstal Bundesstraße. Dann kehren wir beim Landgasthof Schrempf ein. Weiter geht es bei Prenten hinauf, bis zum Jägerkreuz. Hier geradeaus weiter und durch den Wald bis zum Parkplatz vor der Salza-Talsperre. Verbotsschilder und Warnungen vor Felssturz stehen vor dem Schranken. Wir gehen an der Absperrung vorbei und kommen auf einen sehr schönen Weg, auf den bald mehrere Wasserfälle von den Felsen am Prentner Berg runterprasseln. Ein finsterer Stollen führt ein Stück in den Berg hinein. Ein Stück weiter sehen wir die Grotte mit dem Frauenbild. Rechts geht es zur Staumauer. Wir blicken hinuter und auf die Salza, die weiter nach St. Martin am Grimming und dann in die Enns fließt. Die Salza Stauanlage wurde in den Jahren 1947 bis 1949 errichtet. Im Kraftwerk Salza am Ausgang der Salzaschlucht wird Strom für knapp 8000 Haushalte erzeugt. Die Sperre ist 53 m hoch, der Stausee 5 km lang. Der Weg am Salza-Stausee entlang beginnt mit einem Tunnel. Danach steht unten am Wasser ein altes Bootshaus. Wir folgen dem Weg am Ufer entlang bis um die ersten Windungen. Dabei begegnen wir einigen Wanderern und Radfahrern, die hier weiter bis Bad Mitterndorf fahren. Zwischen den steilen Felsen am Wegrand wachsen vereinzelt Blumen. Wir drehen um und wandern zurück bis zum Jägerkreuz, wo wir nun rechts abbiegen. Der Wanderweg führt uns nun über Wiesen und durch Wäldchen nach Oberlengdorf. Hinter uns sehen wir die Gipfelkette vom Grimming. Vor uns thront der Dachstein. Von Oberlengdorf geht es weiter nach Kranzbach, wo wir die Straße bei der Schleinmühle überqueren. Auf der Strecke der Rodelbahn bei Besenbichl geht es nun etwas bergauf und zurück nach Zirting.


Wanderung über Matzling nach Tischern


Jägerkreuz bei Prenten


Sehenswertes am Weg zur Salza Talsperre


Salza Talsperre


Wanderung am Salza-Stausee


Wanderung nach Oberlengdorf


Von Oberlengdorf geht's über Kranzbach zur Schleinmühle.

Vom Schwedenplatz zum Prater


Am Schwedenplatz benutzen wir den Aufzug beim Motto am Fluß, um nach unten zur Schiffsanlegestelle zu gelangen. Nun wandern wir auf der Uferpromenade am Donaukanal entlang. Am Badeschiff herrscht reger Betrieb, vor allem im Restaurant. Die grauen Betonwände der Uferbefestigung sind mit bunten Graffitis angesprüht. Wir erreichen die Urania Sternwarte, in der auch ein Planetarium und das bekannte Wiener Kasperltheater beheimatet sind. Bei der Urania fließt der Wienfluß in den Donaukanal. Unter der Brücke sitzt ein Angler mit finsterem Blick und im Wasser schwimmt eine fette tote Ratte. Weiter geht's, bei der Strandbar wieder hinunter an den Donaukanal. Auf dem Treppelweg geht es nun zwischen Dampfschiffstraße und Kanal weiter. Unter der Franzensbrücke hindurch kommen wir an die Weißgerberlände. Nach der Rotundenbrücke wird es etwas grüner am Ufer und wir entdecken auch Spuren von Biberfraß an den Bäumen am Ufer. Es geht weiter, am Ufer an der Erbergerlände entlang. Auf Höhe der Post überqueren wir den Donaukanal über die Fußgängerbrücke und halten uns in der Friedensgasse rechts. Hier zwischen Böcklinstraße und Rustenschacherallee ereigneten sich in jüngster Vergangenheit mehrere furchterregende Verbrechen, wilde Messerstechereien und brutale Vergewaltigungen. An der Ecke geht es beim Wiesen-Greissler auf der Lukschgasse in den Prater hinein. Wir wandern am Rand vom Spielplatz an der Jesuitenwiese vorbei und überqueren die Rotundenallee. Neben der Prater Hauptallee sehen wir einen Dampfzug der Liliputbahn vorbeifahren. Schließlich erreichen wir das Ernst-Happel Stadion und die U-Bahn am Stadioncenter.

Bunker beim Schloss Hirschstetten


Mit der Straßenbahn fahren wir zur Spargelfeldstraße und wandern diese entlang am Zaun der Blumengärten Hirschstetten durch die Allee hinunter. Gegenüber vom Friedhof Hirschstetten liegt an der Anfanggasse ein kleiner Park. Hier entdecken wir zwei verschüttete Eingänge zu einer anscheinend größeren Bunkeranlage. Vermutlich waren es Splitterschutzbunker, die für die Arbeiter und Zwangsarbeiter des nahen Industriegebietes im Zweiten Weltkrieg als Zufluchtsstätte errichtet wurden. Gegenüber der Bunkereingänge liegt der alte Torbogen, der in den Schloßpark Hirschstetten führt. Wir umrunden den Schlosspark und kommen vorbei an der Pfarre Hirschstetten zur Quadenstraße. Bei der Orthodoxen Kirche wandern wir über die Spargelfeldstraße zurück.