Vom Walderlebnispfad zum Wein und Kulturwanderweg Wolkersdorf


An der Hochleithenstraße in Wolkersdorf im Weinviertel beginnt ein alter Waldlehrpfad, dem wir bis zur Sandgstettn folgen. Auf dem Entdeckerpfad geht es links der Lösswände durch den Wald hinauf auf den Tetzenberg. Hier bietet sich uns eine schöne Aussicht über die Weinberge und die zahlreichen Windmühlen in der Ebene vor Wolkersdorf. Oberhalb des Marienbildstocks geht es ein Stück des Weges in Richtung Pillichsdorf, bis wir bei einer kleinen Bildeiche links auf den Walderlebnisweg einbiegen. Auf dem Wolkersdorfer Walderlebnisweg informieren Schautafeln und Erlebnisstationen über den Hochleithenwald und seine Tiere. Die Anzengruberhöhe ist ein schöner Aussichtspunkt auf dem Walderlebnisweg. Hier geht es weiter in Richtung Waldheuriger, den wir über den Hochleithenweg erreichen. Die alte Bildeiche beim Waldheurigen ist leider unten am Stamm zerstört. Vor der Absperrung biegen wir links ab und gehen bergan in Richtung Rochuskapelle. Hier dröhnt der Lärm von den Motocross-Strecke in den Hochleithenwald. Hinter der Brünnerstraße kommen wir auf den Wein- und Kulturwanderweg. Infotafeln geben Auskunft über den Weinbau. In der Weinriede "in Stixenkreutern" steht die alte Leberwurst Hütte, wo der alte Klapotetz steht. Das Windrad verscheucht mit seinem Klapperton Vögel und Wühlmäuse aus den Weinbergen. Über die Wolkersdorfer Kellergasse geht es zurück in den Ort.


vom Tetzenberg zur Anzengruberhöhe


auf dem Walderlebnispfad zum Waldheurigen


Wein und Kulturwanderweg Wolkersdorf


Leberwursthütte und Kellergasse Wolkersdorf

Vom Kahlenberg über Windischalm zur Hagenbachklamm


Diese Wanderung beginnt beim Schönstattzentrum an der Sulzwiese. Ein Stück des Weges entlang der Höhenstraße in Richtung Stefaniewarte, und noch vor der Brücke links im Wald hinunter. Grün markiert führt der Weg über den Gschwend Graben nach Klosterneuburg-Weidling. Beim Wasserspeicher geht es über den Kahlenbergweg hinunter zur Kirche Weidling, an der es rechts vorbei geht. Vorbei an Lenau's Residenz und dem Friedhof, bis wir an einer Kreuzung auf den Brandstätterweg mit der gelben Wegmarkierung einbiegen. Nach einigen Villen kommen wir in den Wald und folgen dem Pfad bis zum Türkenkreuz. Auf dem Breiten Forstweg vorbei an den Obstplantagen vom Haschhof und der Purgathofer Sternwarte geht es bis zu einem Rastplatz vor einem Schuppen der Obstlehranstalt. Hier genießen wir die Aussicht auf den Kahlenberg und die Habsburgwarte. Weiter geht's bis zu einem Gedenkstein für den Gründer des Naturparks Eichenhain (1979), Leo Bieder. Hier befindet sich neben einem Kinderspielplatz der erste österreichische Obstlehrpfad. Auf dem Obstlehrpfad gibt es neben verschiedenen Apfelbaumsorten, Birnen, Quitten, Pfirsiche, verschiedene Nüsse und Beerensorten wie Ribisel. Hinter dem Lehrpfad ist das Gelände der Klosterneuburger Biomüllanlage. Am Waldeingang steht das Adolf Robl Denkmal. Der brave k.k. Gendarmerie Postenführer fiel hier im Jahre 1896 einer ruchlosen Mörderbande zum Opfer. Auf dem Roblweg geht es hinein in den Naturpark Eichenhain.


auf dem Brandstätterweg zum Haschhof


Obstlehrpfad im Naturpark Eichenhain


Hinter der Hohenauwiese geht es auf dem Weg an der Steinböck Hütte vorbei weiter. Am Eichenhain leutet ein großes Rapsfeld gelb in der Sonne. Vorbei am Roten Kreuz und dem Totenschrein des Jägers Mayr mit dem Jagdlatein geht es um die Hofgebäude herum weiter in Richtung Windisch Alm. Am Waldrand verläuft der Autofahrer Gesundheitsweg und möchte uns mit Hinweistafeln zu sportlichen Bewegungen animieren. Neben der Windischalm-Hütte der Bergwacht befindet sich ein Waldspielplatz. Jenseits der Wiese erkennen wir den Sendemast auf dem Exelberg am Horizont. Auf der Windisch Alm ist der Gastgarten schon gut gefüllt. Beim roten Kreuz am Straßenrand geht es auf einem schattigen Pfad durch den Wald beim Sauwinkl hinab nach Arzgrub, wo wir auf der grün markierten Route weiterwandern nach Unterkirchbach. In Unterkirchbach nach der Feuerwehr rechts und auf dem Planetenweg vorbei am Spielplatz und einer Holzschnitzerei zur Greifvogelzuchtstation. Nun wandern wir durch die Hagenbachklamm nach St. Andrä-Wördern. In der Klamm blüht der Bärlauch entlang des plätschernden Hagenbaches. Vorbei an der Hubertuskapelle geht es ins Zentrum von St. Andrä und am Hagenbach entlang zum Bahnhof.


Eichenhain


von der Windischalm nach Unterkirchbach


Hagenbachklamm

Über die Perchtoldsdorfer Heide zur Ruine Kammerstein


An der Straßenbahnendhaltestelle Rodaun beginnt der grün markierte Wanderweg (Wegweiser Franz Ferdinand Schutzhaus). Entlang der Dürren Liesing geht es nach Perchtoldsdorf, und dort über Kellergassen und die Dr. Gorlitzer Gasse hinauf bis zum Hinweisschild des Wiener Wallfahrerwegs. Die Stufen an der Via Sacra hinauf und schon stehen wir auf der Perchtoldsdorfer Heide. Hier blühen viele seltene Pflanzen, und Ziesel tummeln sich zwischen den Büschen. Am Fuße der Heide liegen die Kirche und Burg Perchtoldsdorf, hinter Mödling erkennen wir den Eichkogel und den Husarentempel am Anninger. Viele Besucher sitzen auf der Heide im Sonnenschein und genießen die Aussicht. Oben angekommen, führt uns der Wanderweg hinein in den Naturpark Föhrenberge. An einer Lichtung steht eine Föhre mit einem Marienbild. Hier führt ein Pfad hinauf auf den Bierhäuselberg (488 m), dessen bewachsener Gipfel oberhalb des Steinbruchs liegt. Wieder hinunter in den von Bärlauchblüten bedeckten Wald, zweigt bei einem Rastplatz die blaue Wegmarkierung nach rechts ab. In einer Kurve liegt die Ruine Kammerstein auf einem Felsen. Hinter den hohen Resten der alten Ringmauer führt der Weg in Serpentinen hinab zum alten Bergbaugebäude. Entlang der Bahngleise geht am Radweg zum Perchtoldsdorfer Steinbruch. Dahinter führt ein Pfad zu einer kleinen Kapelle. Weiter geht es nach Rodaun, wo wir über die Bergkirche und Ketzergasse zur Straßenbahn zurückkehren.


auf der Perchtoldsdorfer Heide


Ruine Kammerstein bei Perchtoldsdorf