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Über den Parapluieberg zum Höllenstein und zur Wiener Hütte


Mit der Straßenbahn geht es nach Rodaun. Dort folgen wir den Wanderwegmarkierungen auf die Perchtoldsdorfer Heide. Hier blicken wir über das Wiener Becken, bis zum Mödlinger Anninger. Oberhalb der Heide geht es im Wald bei mäßigem Anstieg zur Sommerbauerwiese und weiter auf den Bierhäuselberg (488 m). An der Abzweigung zur Ruine Kammerstein wandern wir geradeaus weiter und erreichen bald die Franz-Ferdinand Schutzhütte auf dem Parapluie Berg (530 m). Auf der schönen Aussichtsterrasse sitzt heute niemand, nur der Wirt schaut kurz mit einem Hund heraus. Wir ziehen weiter zur Kammersteiner Hütte, die wegen Urlaub geschlossen ist. Direkt neben der Hütte steht eine Aussichtswarte. Wir besteigen die Aussichtswarte und blicken weit über den Wienerwald hinweg. Die Burg Liechtenstein ragt vor dem Naturpark Föhrenberge empor. Da auch die Teufelsteinhütte geschlossen ist, wandern wir weiter zum Gasthaus an der Kugelwiese. Weiter geht's zum Predigerstuhl (522 m). Hier steht ein Denkmal für den Sozialisten Richard Lehmann, der 1911 bei einer Kundgebung auf der Predigerstuhlwiese erschossen wurde. Auf dem Wiener Wallfahrerweg geht es weiter zum Gasthaus Seewiese. Immer geradeaus weiter, bis wir zum Höllenstein (645 m) abbiegen. Das Höllensteinhaus bietet einige Schmankerl. Am Haus steht der Julienturm. Nach der Besichtigung des steinernen Aussichtsturms geht es wieder zurück zum Hauptweg, und dort zur Abzweigung an der Norweger Wiese. An der Wiese stehen die Reste eines alten Skilifts. Hinter dem Lift führt der Wanderpfad weiter im Wald hinunter. Wir kommen an einem Pferdehof vorbei und erreichen Kaltenleutgeben. Hier wandern wir ein Stück durch den Ort und biegen unterhalb der Kirche links ab in Richtung Sportplatz. Vorbei an der Jenny Quelle und der Wiener Quelle wandern wir oberhalb der Doktorberg Siedlung zur Wiener Hütte. Auf dem Stadtwanderweg geht es nun nach Kalksburg. An der Klostermauer entlang geht's weiter und dann am Liesingbach Radweg am Bach entlang zum Bahnhof vor dem Liesinger Platz.


Sommerbauerwiese und Franz-Ferdinand Schutzhütte auf dem Parapluieberg


Kammersteiner Hütte



Auf dem Wiener Wallfahrerweg von der Kugelwiese zum Predigerstuhl.


Seewiese


Höllenstein


Der alte Skilift an der Norwegerwiese.



Kaltenleutgeben, Jenny Quelle


Vorbei an der Wiener Quelle zur Wiener Hütte.


Mauern von Kalksburg vs. Liesingbachweg

Über die Perchtoldsdorfer Heide zur Ruine Kammerstein


An der Straßenbahnendhaltestelle Rodaun beginnt der grün markierte Wanderweg (Wegweiser Franz Ferdinand Schutzhaus). Entlang der Dürren Liesing geht es nach Perchtoldsdorf, und dort über Kellergassen und die Dr. Gorlitzer Gasse hinauf bis zum Hinweisschild des Wiener Wallfahrerwegs. Die Stufen an der Via Sacra hinauf und schon stehen wir auf der Perchtoldsdorfer Heide. Hier blühen viele seltene Pflanzen, und Ziesel tummeln sich zwischen den Büschen. Am Fuße der Heide liegen die Kirche und Burg Perchtoldsdorf, hinter Mödling erkennen wir den Eichkogel und den Husarentempel am Anninger. Viele Besucher sitzen auf der Heide im Sonnenschein und genießen die Aussicht. Oben angekommen, führt uns der Wanderweg hinein in den Naturpark Föhrenberge. An einer Lichtung steht eine Föhre mit einem Marienbild. Hier führt ein Pfad hinauf auf den Bierhäuselberg (488 m), dessen bewachsener Gipfel oberhalb des Steinbruchs liegt. Wieder hinunter in den von Bärlauchblüten bedeckten Wald, zweigt bei einem Rastplatz die blaue Wegmarkierung nach rechts ab. In einer Kurve liegt die Ruine Kammerstein auf einem Felsen. Hinter den hohen Resten der alten Ringmauer führt der Weg in Serpentinen hinab zum alten Bergbaugebäude. Entlang der Bahngleise geht am Radweg zum Perchtoldsdorfer Steinbruch. Dahinter führt ein Pfad zu einer kleinen Kapelle. Weiter geht es nach Rodaun, wo wir über die Bergkirche und Ketzergasse zur Straßenbahn zurückkehren.


auf der Perchtoldsdorfer Heide


Ruine Kammerstein bei Perchtoldsdorf