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Über die Perchtoldsdorfer Heide zur Ruine Kammerstein


An der Straßenbahnendhaltestelle Rodaun beginnt der grün markierte Wanderweg (Wegweiser Franz Ferdinand Schutzhaus). Entlang der Dürren Liesing geht es nach Perchtoldsdorf, und dort über Kellergassen und die Dr. Gorlitzer Gasse hinauf bis zum Hinweisschild des Wiener Wallfahrerwegs. Die Stufen an der Via Sacra hinauf und schon stehen wir auf der Perchtoldsdorfer Heide. Hier blühen viele seltene Pflanzen, und Ziesel tummeln sich zwischen den Büschen. Am Fuße der Heide liegen die Kirche und Burg Perchtoldsdorf, hinter Mödling erkennen wir den Eichkogel und den Husarentempel am Anninger. Viele Besucher sitzen auf der Heide im Sonnenschein und genießen die Aussicht. Oben angekommen, führt uns der Wanderweg hinein in den Naturpark Föhrenberge. An einer Lichtung steht eine Föhre mit einem Marienbild. Hier führt ein Pfad hinauf auf den Bierhäuselberg (488 m), dessen bewachsener Gipfel oberhalb des Steinbruchs liegt. Wieder hinunter in den von Bärlauchblüten bedeckten Wald, zweigt bei einem Rastplatz die blaue Wegmarkierung nach rechts ab. In einer Kurve liegt die Ruine Kammerstein auf einem Felsen. Hinter den hohen Resten der alten Ringmauer führt der Weg in Serpentinen hinab zum alten Bergbaugebäude. Entlang der Bahngleise geht am Radweg zum Perchtoldsdorfer Steinbruch. Dahinter führt ein Pfad zu einer kleinen Kapelle. Weiter geht es nach Rodaun, wo wir über die Bergkirche und Ketzergasse zur Straßenbahn zurückkehren.


auf der Perchtoldsdorfer Heide


Ruine Kammerstein bei Perchtoldsdorf

Über den Kalenderberg zur Burg Liechtenstein



Oberhalb der Pfarrkirche St. Othmar in Mödling führen verschiedene Wanderwege über den Kalenderberg zur Burg Liechtenstein. Der direkte Weg geht quer durch den Wald bis zum Seniorenheim, hinter dem die Burg liegt. Um den Stadtrand von Maria Enzersdorf führt eine Route, bei der man unterhalb des Spielplatzes vor der Burg Liechtenstein rauskommt. Auf dem Kalenderberg überwiegen in Richtung Vorderbrühl die Föhren, die der Fürst Johann I. von Liechtenstein anpflanzen ließ. Um Maria Enzersdorf und Gießhübl dominiert auf fruchtbarem Boden Misch- und Laubwald. Auf dem Kalenderberg wurden zahlreiche Grabungen nach Fundstücken aus z.B. der Bronzezeit durchgeführt. Die wichtigsten Wege auf dem Kalenderberg im Naturpark Föhrenberge sind gut beschildert.



Husarentempel

Den Husarentempel erreicht man über den Dreistundenweg im Naturpark Föhrenberge am kleinen Anninger bei Mödling. Der Tempel wurde als erstes Kriegerdenkmal in Österreich im Jahre 1813 von Fürst Johann von Liechtenstein zum Gedenken an die Schlacht von Aspern 1809 errichtet. Im Inneren des Tempels befinden sich die Ehrengräber von 5 bei Aspern gefallenen Soldaten. Der Husarentempel liegt auf 496 m Seehöhe und bietet einen weiten Ausblick über Teile des Wienerwaldes, vor allem auf die Burg Liechtenstein und den Kalenderberg.