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Vom Cobenzl zum Nasenweg


Mit dem Stadtbus fahre ich von Heiligenstadt aus zum Wiener Cobenzl. Der Weg zwischen dem großen Weingut und dem Landgut Wien Cobenzl führt mich vorbei am Karl Lueger Denkmal zum Aussichtspunkt auf der ehemaligen Schlossterasse, unterhalb vom Wasserbehälter im Wald. Dann komme ich in den Wienerwald hinein. Bei der Abzweigung mit dem Wegkreuz gehe ich geradeaus weiter zum Gasthaus Agnesbrünnl an der Jägerwiese. Dann folge ich dem Stadtwanderweg in Richtung Sulzwiese. Hier steht das Schönstattzentrum am Kahlenberg. In den letzten Jahren sind hier einige neue Gebäude entstanden. Im Wald daneben wurde eine Waldfriedhof eingerichtet. Neben der kleinen Waldandacht mit dem Schönstattmarterl folge ich dem blau-weißen Wanderpfad weiter. Ich quere den orangenen Bogenschützen Parcours am Kahlenberg. Vor einigen Tagen war ich hier mit den Kollegen von der Arbeit fleißig auf Plastiktiere schießen. Ich erreiche die Elisabethwiese. Im Waldseilgarten dahinter herrscht heute reger Kletterbetrieb. Ich folge dem Weg neben der Höhenstraße zum Leopoldsberg. Dort umrunde ich die Burgmauern und genieße die Aussicht in Richtung Klosterneuburg und auf die Wiener Donauinsel. Vorne vor der Leopoldskirche beginnt der Nasenweg. Auf dem schönen und aussichtsreichen Nasenweg wandere ich hinunter nach Kahlenbergerdorf. Da es schon spät am Tag ist, nehme ich den Bus an der Straße nach Wien Heiligenstadt.

Von Hadersdorf zum Nußberg


Mit den Wiener Öffis fahre ich nach Hadersdorf. Dort geht es vorbei am ehemaligen Gasthaus Kirschenhofer auf den grün markierten Wanderweg. Ich komme an Schloss Laudon vorbei. Dann führt rechts der Straße ein Pfad in den Wienerwald hinein. Bald erreiche ich den Dodererstein, der hier oberhalb des Laudon'schen Forsthauses steht, wo der Dichter Heimito von Doderer geboren wurde. Nächste Station sind die Türkensteine. Große verzierte Marmorplatten sind dort zu sehen, die einst am Konstantinopler Tor angebracht waren, und von den Feldzügen Laudons mitgebracht wurden. Weiter geht es auf dem Stadtwanderweg 8 zum Gideon Laudon Grab. Nun komme ich nach Vorderhainbach und gehe rechts hinauf und vor dem Urnenwald links weiter durch den Wald. Der Pfad führt schließlich wieder in den Ort runter, wo ich bald vor der Hohen Wand Wiese stehe. Hier befindet sich ein großes Mountainbikecenter (verschiedene Trails im Wald) und die schöne Sommerrodelbahn. Ich möchte die Niederösterreich-Card für eine Fahrt einsetzen, doch es heißt "heute nur nach Vorreservierung". Scheiße. Ein paar Schulklassen sind unterwegs. Ich halt heute nicht. Hinter der Wiese führt der Wanderweg im Wald hinauf. Immer wieder kreuze ich Mountainbike Trails, die hier im Wald mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen angelegt sind. Endlich bin ich oben, und stehe bald auf der Wiese vor der Mostalm. Das Gasthaus Mostalm ist leider dauerhaft geschlossen. Heiß ist es heute, 33 °C. Vor der Mostalm macht ein Herr ungeniert Lulu an der Hecke, obwohl gerade 2 Wanderer passieren. Ich genieße noch den Schatten und komme dann zur Franz Karl Fernsicht und über die Wiesen zur Sophienalpe. Das Gasthaus Sophienalpe hat an einigen Tagen wieder eingeschränkten Betrieb. Weiter in Richtung Exelberg komme ich hinter den bunten Kinderschaukeln auf einem Pfad durch ein Waldstück hinauf. Beim Parkplatz am Roten Kreuz überquere ich die Straße.


Nächste Station ist das Wienerwald Heldendenkmal. Ein mächtiger Betonklotz errichtet von den Freunden der Heimatschützer. Dann erreiche ich die Hameau Wiese. Mein Wasservorrat geht zu Neige. Ich wandere zum Dreimarkstein. Das Häuserl am Roan hat geöffnet, ist mir jedoch als zu hochpreisig in Erinnerung. Blöderweise hat die nächste Station, der Grüass Di a Gott Wirt leider heute zu. Also geht es eben durstig rauf auf den Hermannskogel, wo die Habsburgwarte am höchsten Landfleck Wiens steht (542 m). Eine deutsche Wandergruppe lässt sich von mir einige lustige Gruppenfotos machen. Alle freuen sich. Ich freue mich nun auf ein kühles Blondes im Gasthaus Agnesbrünnl an der Jägerwiese - natürlich hat es heute geschlossen. Egal. Ich gehe die 5 Minuten zu dem sagenumwobenen Brünndl runter. Ok die Aussicht hier in Richtung Weidling ist nicht schlecht. So geht es nun weiter für mich zur Sulzwiese. Das Schönstatt Gasthaus ist natürlich zu, denn das ganze Zentrum ist eine einzige riesige Baustelle. Am Wanderweg neben der Höhenstraße komme ich zur Stefaniewarte am Sendemast. Hinter der nahen Kaiserin Elisabeth Ruhe komme ich zu diesem Brunnen mit den drei Fischköpfen, wo sich gerade ein Herr mit sympatisch schwäbischen Akzent die Flasche auffüllt. Nach kurzer Diskussion über die Trinkbarkeit genieße auch ich das Wasser aus einem Fischkopf - herrlich. Eine Radfahrgruppe kommt beim Brunnen an, ist anscheinend doch ein bekannter Geheimtipp. Die Wanderung führt mich nun bis vor die Elisabethwiese, ich biege rechts ab und komme auf dem Stadtwanderweg zur Kahlenbergerstraße am Nussberg. Vorbei an den vielen Heurigen geht es bei herrlicher Aussicht auf Wien und die Donau zum Eichelhofweg, der mich nach Nussdorf führt. Hinter dem Lehar Schlössel erreiche ich die Straßenbahnstation.