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Von Mallnitz ins Seebachtal


In Mallnitz beginnt entlang der Bahngleise der Wanderweg der zur Ankogelbahn und weiter ins Seebachtal führt. Beim Ortsteil Stappitz verschwinden die Bahngleise im über 8 km langen Tauerntunnel. Die Wanderung führt über weite Almwiesen durch das vom Seebach durchflossene Tauerntal. Nahe der Talstation der Gondelbahn auf den Ankogel (3096 m) lädt die Raineralm zu Speis und Trank. Vorbei am Stappitzer See geht es hinein in das nahezu unberührte Hochgebirgstal. Nachdem wir den Naturlehrweg Seebachtal besucht haben, geht es durch den Angermannswald über die Lubitzhütte und die Auernigbodenhütte zurück nach Mallnitz.


Wandern in den Hohen Tauern bei Mallnitz

Seebachtal


Das Seebachtal ist ein idyllisches Hochgebirgstal bei Mallnitz in Kärnten. Das Tal liegt in den Hohen Tauern, unterhalb der Ankogelgruppe mit den Dreitausendern Ankogel, Säuleck und Hochalmspitze. Von den Bergen braust das Wasser über zahlreiche Wasserfälle ins Seebachtal. Die schönsten Wasserfälle sind hier die Trombachfälle. Das Seebachtal wird vom Seebach durchflossen. Am Eingang des Tals befinder sich der Stappitzer See. Der Stappitzer See im Naturpark Hohe Tauern ist ein Naturdenkmal und steht unter besonderem Schutz. Baden ist hier verboten. Es handelt sich um einen Steppensee, an dem zahlreiche Gruppen von Zugvögeln Rast machen. Vom Stappitzersee bis zur Schwussnerhütte führt der Naturlehrweg Seebachtal. Das Seebachtal ist auch ein Wildschutzgebiet, in dem Fotosafaris mit Nationalparkrangern abgehalten werden. Am Eingang des Seebachtales, nahe dem Parkplatz der Ankogelbahn ist ein großer Abenteuerspielplatz für Kinder angelegt. Hier ist der Seebach sehr breit und das klare Wasser lädt zum Plantschen ein. In der nahegelegenen Raineralm wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt.



Naturlehrweg Seebachtal


Der Naturlehrweg im Seebachtal beginnt mit dem Eingangsportal am Stappitzer See. Über Holzstege schreiten wir in den Wald, entlang des idyllischen Seebaches. Am Naturlehrpfad Seebachtal in den Hohen Tauern bietet uns die Natur zahlreiche Sensationen, wie z.B. den "betenden Wald" oder das "Eisloch". Das Eisloch ist das untere Ende eines großen Geröllfeldes. Zwischen den großen Felsbrocken kühlt die Luft deutlich ab, sodass uns ein eisiger Luftstrom aus dem Eisloch entgegenweht. Am Wegesrand sehen wir jenseits des Tales bald die Trombachfälle. Plötzlich steht ein riesiges Rindviech mit langen Hörnern mitten auf dem Wanderweg. Zum Glück ist es nur an pflanzlicher Nahrung interessiert und lässt uns hinterrücks passieren. Wir erreichen die Schwussnerhütte (1338 m) am Ende des Naturlehrweges im Seebachtal. Zurück zum Stappitzersee und Eingang des Seebachtales geht es auf dem breiten Hauptweg. Hier kommen wir den tosenden Wasserfällen noch näher.