Posts mit dem Label Bockfließ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bockfließ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Wolkersdorf nach Bockfließ

Kurz nach Weihnachten breche ich in Wolkersdorf zum Waldrand auf und folge dem alten Waldlehrpfad hinauf zur Sandgstettn. Danach gehe ich weiter auf dem Walderlebnisweg, an dem neue Infotafeln zur Pflanzen- und Tierwelt des Hochleithenwaldes aufgestellt wurden. Ich begehe den Pfad in seiner ganzen Länge und gelange hinter der Anzengruberhöhe auf den Detzenberg. Dort grasen einige Kühe in der Abendsonne.

Anschließend folge ich dem Forstweg am Waldrand entlang in Richtung Pillichsdorfer Kirschallee. Beim Wasserspeicher halte ich mich links, nach dem Waldstück jedoch gleich rechts und quere die Felder auf dem Wanderweg nach Groß-Engersdorf. Zahlreiche Kreuze säumen den Weg. Im Licht des Sonnenuntergangs wandere ich weiter nach Bockfließ, wo ich schließlich mit dem Bus die Heimfahrt antrete.

Frühherbst bei Bockfließ


Am schönen ersten Herbstwochenende des Jahres fahren wir nach Bockfließ. Zwischen Schloss und Gasthaus Schlosskeller gehen wir die Kellergasse hinauf. Vor den Toren einiger alter Weinkeller wachsen schon Pflanzen wild hoch. Wir kommen in den Hohlweg, über dem der Franzosensprung liegt. In den Lößböden hat es beim letzten Unwetter einige noch sichtbare Schäden, wie leichte Hangrutsche, gegeben. Beim Wasserspeicher gehen wir links weiter und stehen vor dem Feuchtinger Kreuz. Am Waldrand führt ein schmaler Pfad rechts in den Wald hinein. Am Rande einer langen Schlucht steht ein altes Soldatenkreuz, das an die Ereignisse nach der Schlacht am Wagram im Sommer 1809 erinnern soll. Ein Stück weiter unten erreichen wir die Kastanienallee neben der Kassai Horseback Archery School. Wir folgen dem Forstweg in den Hochleithenwald hinein, bis wir das Wildgatter erreichen. Hier gehen wir rechts entlang hinauf. Am höchsten Punkt folgen wir dem Weg rechts weiter. Hinter einer Lichtung mit Wildfutterstelle und Hochsitz kommen wir aus dem Wald. Im Hintergrund sehen wir zwei seltsame Pyramiden. Es handelt sich um Dächer am großen Wasserspeicher von Auersthal, der hier oben neben dem Ried Herrenberg steht. Hinter dem Wasserspeicher der EVN entdecken wir einen schönen Apfelbaum. Einige Äpfel faulen schon am Boden vor sich hin, andere hängen noch mit Würmern drinnen herum, manche sehen ganz ok aus und lassen sich genießen. Während die Kinder eine Maiskörnchenspur wie Hänsel und Gretel legen, kommen wir vorbei an Kukuruzfeldern, Wein und verblühten Sonnenblumenfeldern nach Auersthal. Oberhalb der Kellergasse am Wunderberg befindet sich ein Spielplatz, den wir besuchen bis der Bus von der Haltestelle ebendort für uns abfährt.

Spielplatz Auersthal nach Bockfließ


Am Urbanusplatz in Auersthal steigen wir aus dem Linienbus. Über den Rosenhügel kommen wir an schönen alten Weinviertler Weinkellern vorbei. Dann gehen wir kurz entlang der Schweinbartherstraße, um gleich wieder links am Sportring einzubiegen. Der große Auersthaler Kinderspielplatz liegt noch vor den Tennisplätzen und dem Sportplatz an einer großen Wiese die von hohen Kastanienbäumen und einem bewachsenen Hügel großteils umschlossen ist. Alle Jahre kommen hier neue Geräte hinzu, wie zuletzt ein neuer Kletterturm mit Brücke. Die Kinder spielen lange Zeit, dann wandern wir weiter. Hinter dem Hundeplatz liegt im Wald ein schönes Biotop. Wir gehen heute weiter geradeaus, an der Kapelle und der Wassertankanlage vorbei. Wir gehen immer geradeaus, und bei der Abzweigung mit dem großen Stein vor dem Hochsitz links weiter. Vor dem Hochleithenwald führt ein Weg links am Waldrand entlang bergauf. Oben blicken wir über die schöne Landschaft und sehen den großen Wasserbehälter. Wir folgen dem Weg am Waldrand entlang, und kommen in den Hochleithenwald hinein. Hier sind einige Jagdplätze und Futterstellen im Wald. Der Weg führt schließlich entlang des Wildgatters weiter und bergab. Im Tal folgen wir dem Weg rechts entlang, und biegen dann an der Radroute links ein. Vor dem Schranken stehen die Kreuze der Weißen Frau von Bockfließ. Nun geht es auf dem sonnigen Weg auf der Bockberghöhe neben dem Waldrand weiter. Am Hohlweg bei Bockfließ geht es noch hinauf zum Franzosensprung und auf dem Marterlweg vorbei an quietschenden Ölpumpen runter in den Ort.

Marterlweg zur Bockfließer Kellergasse


Am Spielplatz in der Traunstraße starten wir und biegen links bei Ried Hochfeld ab. Geradeaus erreichen wir einen Weg durch einen Windgürtel, der uns zur Mauer mit der Abzweigung zur Aussichtswarte führt. Wir befinden uns auf dem Marterlweg mit zahlreichen Kreuzen und Bildstöcken. Wir besuchen die Aussichtswarte am Franzosensprung und blicken auf die scheinbar endlosen Ölpumpen in der Gegend vor Auersthal. Dann geht es die Georg Döltl Stiege runter und um den Hochbehälter herum und bergauf. Wir erreichen das Eiserne Kreuz und folgen dem Weg auf den Bockberg, biegen jedoch bei der Tafel der Forstverwaltung gleich auf einen leicht versteckten Pfad in den Wald ab. Wir kommen auf einen schmalen Hohlweg, der uns im Hochleithenwald runter führt. Hier steht auch ein altes Kreuz zur Erinnerung an einen Soldaten aus der Schlacht am Wagram im Jahre 1809. Wir erreichen einen Forstweg mit einigen schönen Kastanienbäumen. Links liegt ein großer abgeholzter Bereich (Eschensterben) der schon eingezäunt wurde zwecks Schutz vor Wildfraß, und neu bepflanzt wurde. Rechts kommen wir an den Waldrand und gehen am Trainigsgelände der Kassai-Schule und den zugehörigen Pferdekoppeln und Ställen vorbei. Wir kommen aus dem Wald und folgen der Straße geradeaus. Dann rechts und gleich wieder links auf den Pfad die Böschung hinauf. Hier verläuft der Marterlweg am Getreidefeld hinauf. Alte Ölpumpen quietschen. Wir biegen nochmals zur Aussichtswarte ab, und gehen nun durch den Hohlweg unterhalb vom Franzosensprung nach Bockfließ. Bald stehen wir in der schönen Bockfließer Kellergasse und kommen links an der Schwarzen Madonna vorbei wieder zur Siedlungsstraße mit dem Spielplatz zurück.