Zigeunerbründl am Bisamberg


Der Rundweg über den Bisamberg startet in Strebersdorf. Den Klausgraben immer geradeaus hinaufgehend komme ich beim alten Jagdschloss Magdalenenhof an der Senderstraße raus. Auf der Anhöhe Falkenberg bietet sich ein schöner Ausblick auf Wien und den Kahlenberg. Der Wanderweg links in den Wald hinein führt bald zu einem Unterstand mit Infotafeln: Hier stand über 100 Jahre lang die alte Langenzersdorfer Bildereiche, als Ort des Glaubens. Als der Baum alt und morsch wurde, wurde er 2008 durch einen neuen ersetzt. Geradeaus geht's durch den verschneiten Winterwald weiter zum Gasthaus Gamshöhe. Der Weg hinauf zur Elisabethhöhe ist vereist und wird von mutigen Kindern als Rodelbahn genutzt. Hinter dem Gasthaus, das auch ein Geheimtreffpunkt für Dartspieler aus dem Weinviertel sein soll, geht es auf der markierten Loipe weiter Richtung Schanze Falkenberg. Im Wald finden sich alte Befestigungsanlagen aus den preußischen Kriegen von Mitte des 19. Jahrhunderts. Einige Langläufer überholen mich auf dem schneebedeckten Wanderpfad. Talwärts erreiche ich bald das Zigeunerbründl, eine kleine vermauerte Quelle. An den Hängen sind Überreste der unterirdischen Stollenanlage am Bisamberg zu erkennen, die im Zweiten Weltkrieg zu den Flugmotorenwerken gehörte. Hier im Untergrund mussten einst Kriegsgefangene in geheimen Bunkeranlagen Zwangsarbeit für das Deutsche Reich verrichten. Die Wanderung geht weiter, entlang dem Stadtwanderweg um das Herrenholz herum. Über die Luckenholzgasse komme ich nach Stammersdorf.


Jagdschloss Magdalenenhof und Aussicht vom Falkenberg



Gasthaus Gamshöhe und Wanderweg zur Schanze Falkenberg


Über's Zigeunerbründl Richtung Herrenholz und nach Stammerdorf.

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