Auf der Burg Liechtenstein



Die Burg Liechtenstein ist die Stammburg der Fürsten von Liechtenstein und wurde auf einem Felsenrücken bei Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling errichtet. Die Burg wurde in mehreren Stufen und in verschiedenen Baustilen erbaut. Eine erste Wehranlage wurde um 1130 von Hugo von Petronell errichtet. Die Burg wurde aus hellen "liechten" Steinen aus dem Burgenland und der Umgebung errichtet, daher der Name Liechtenstein. Hugo von Petronell gilt seit der Fertigstellung der Burg als Stammesvater der Fürstenfamilie von Liechtenstein. Heute wird die Burg privat verwaltet und kann in Führungen besichtigt werden. Der untere Teil der Burg ist aus romantischem Mauerwerk aufgebaut. Einige Räume wurden im Stile des Historismus sowie der Romantik hergerichtet. Die prächtig gestalteten Betten waren im Mittelalter kurz gehalten, weil die Burgbewohner im Sitzen zu schlafen pflegten. Dies erwies sich als vorteilhaft, um nach einem der Abende mit viel Alkoholkonsum nicht während des Schlafs an Erbrochenem zu ersticken. Vom Burgturm aus bietet sich ein schöner Ausblick weit über Wien und den Wienerwald mit dem Husarentempel am kleinen Anninger. Der Raum auf dem Burgturm kann zu Silvester gemietet werden, allerdings erfolgt der Aufstieg zum Turm über eine sehr steile und enge Wendeltreppe. Für Dienstboten gab es im unteren Teil der Burg eine extra Stiege. Über hohe kurze Stufen wurden hier Speisen und Getränke zu den Burgherrschern gebracht. Die Burgkapelle ist dem heiligen Pankratius geweiht. In der Kapelle befindet sich ein Rötelzeichnung aus dem 13. Jahrhundert. An Feiertagen finden in der Kapelle St. Pankratius Gottesdienste statt und sie ist öfters für Andachten geöffnet.




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