Herbst am Mauthnerwasser im Prater


Im Wiener Prater wandern wir um das Heustadlwasser herum und über die Prater Hauptallee auf dem Stadtwanderweg zur Aspernallee. Diese überqueren wir und gehen vorbei an der Wallfahrtskirche Maria Grün, wo gerade eine Hochzeitsfeier stattfindet, zum Krebsenwasser. Weiter geht es nun, unterhalb vom Reiterhof zum Mauthnerwasser. Aus dem Wald duftet es nach Pilzen und auch an den Baumstämmen rund um das Gewässer im Auwald des Grünen Praters wachsen einige Schwammerl. Es ist bald Herbst und schon können die ersten Kastanien gesammelt werden. Wir wandern weiter zum Lusthauswasser und am Rande des Golfplatzes entlang. An der Rennbahn im Prater ist heute eine Veranstaltung, deshalb fährt der Bus direkt von der Haltestelle am Golfplatz ab. Zuhause werden dann lustige Kastanienfiguren gebastelt.

Um den Braunsberg bei Hainburg


In Hainburg an der Donau parken wir bei den Tennisplätzen am Bergbad. Da der Fußweg von hier zur Donau für den Kinderwagen zu schmal ist, gehen wir durch die Nibelungengasse hinunter. Am Nibelungenplatz kommen wir über einen netten Kinderspielplatz. Hier verweilen wir kurz, neben den alten Türmen an der mittelalterlichen Stadtmauer. Nun geht es zum nahen Donaucafe zum Mittagessen. Danach wandern wir auf der Donaulände zum Wanderweg 07, der hier am Fuße des Braunsbergs neben der Donau in die Hainburger Donauauen führt. Schon am Beginn des Nationalparks führt der Wanderweg durch zwei Fußgängertunnel durch die Felsen hindurch. Nun stehen wir mitten im Augebiet. Bald kommen wir vorbei an den Ruinen der ehemaligen Waldschenke. Nun geht es kurz etwas bergauf, bis wir vor den Mauern der Ruine Röthelstein stehen. Eine Treppe führt hinauf zu einem schönen Aussichtspunkt. Von der Burgruine blicken wir über die Donau und die Donauauen wie einst die wilden Raubritter von Röthelstein. Nun wandern wir weiter, zur nahen Lourdesgrotte. Dann führt uns der Weg steil hinunter. Am Felsen am Donauufer steht eine Gedenktafel an den 1910 ertrunkenen Pionierkadetten Jonaz Eichinger. Wir folgen dem rot markierten Wanderweg durch die Auen der Hainburger Pforte und kommen an einer Weide unterhalb von Golfplatz und Jägerhaus Siedlung aus dem Wald. Wieder im Wald, ist der Weg ziemlich zugewachsen. Wir gehen ein Stück zurück und auf dem Feldweg zur Straße, der wir bis zum Parkplatz an der Donau folgen. Nun wandern wir auf dem Treppelweg links in den Auwald hinein. Bald erreichen wir eine schöne Stelle am Donauufer, von der wir hinüber zur Burg Devin (Theben) blicken. Viele Ausflugsschiffe fahren vorbei und lassen hohe Wellen ans Ufer schlagen. Auf dem Treppelweg geht es nun zurück bis zur Lourdesgrotte beim Röthelstein. Nun folgen wir aber dem Pfad hinauf zur Braunsbergstraße. Diese gehen wir hinunter bis zum Bergbad, wo wir noch im Gasthaus Karnunt einkehren. Von der Terrasse aus haben wir einen schönen Blick auf den Hainburger Schlossberg mit der Burgruine.

Über Silbersberg und Prigglitz zum Gfieder


Oberhalb vom Bahnhof in Gloggnitz führt der rot markierte Wanderweg zwischen alten Hausmauern hindurch und dann in Serpentinen den Jungberg hinauf. Oben geht es entlang einer sonnigen Wiese und dann blau markiert im Wald auf den Silbersberg (716 m). Von den Felsen der Heinrichshöhe blicken wir runter auf Gloggnitz, im Hintergrund sehen wir die Bergwelt um den Semmering. Wir kommen zum Zwickl Marterl. Hier wurden die beiden Brüder Mathias und Eduard Zwickl im April 1945 durch das Kriegsgeschehen erschossen. Wir verlassen den Wald und blicken auf die Häuser bei Silbersberg. Wo der Güterweg aus der Schmalzgrube führt, steht eine kleine Kapelle. Hier hat man herrliche Aussicht auf die Rax. Wir wandern auf dem Weitwanderweg 834 weiter bis zum Örtchen Auf der Wiese. Wir verlassen den Silberberg-Rundweg und nehmen die Abkürzung durch den Wald nach Prigglitz. Über einen Steg verlassen wir den Wald und wandern bei einem alten Stromverteilerturm auf der Weide hoch. Wir marschieren durch Prigglitz. Hinter der Kirche steht das alte Rüsthaus mit einem netten Feuerwehrmuseum. Entlang des Kreuzwegs geht es nun hinauf in Richtung Gasteil. Auf dem grünen Hügel sehen wir schon von weitem ein merkwürdiges Bauwerk. Dies entpuppt sich als Portal aus der Ausstellung Kunst in der Landschaft. Daneben steht der Kultplatz Kapelle. Wahrscheinlich sind es die Überreste der sagenumwobenen Ehde-Kirche von Prigglitz. Wir spazieren vorbei an den Kunstwerken auf den Wiesen und dann durch Gasteil weiter, vorbei am Mostschank Kirnbauer. Nun geht's weiter nach Tiefenbach. Wir umrunden das Sägewerk oberhalb vom Felberhof und folgen dem kleinen Sträßchen nach Bürg. Bei einem Wegkreuz im Wald verlassen wir die Straße auf dem gelb markierten Wanderpfad. Wir blicken nun ins Sierningtal hinüber und auf den Gösing (898 m). Bei einem großen weißen Marterl an der Kreuzung nach Vöstenhof geht es geradeaus weiter. Bald stehen wir vor einer riesigen alten Föhre, dem Vierbrüderbaum. Das Naturdenkmal Vierbrüderbaum steht hier schon seit dem Jahre 980 und hatte ursrpünglich 4 Stämme. Zwei Stämme wurden 1972 durch einen Brand nach einem Blitzschlag zerstört. Wir wandern weiter in Richtung St. Johann und folgen der blauen Markierung auf den Gfieder (609 m). Hier steht seit 130 Jahren eine hölzerne Aussichtswarte, die schon 4 mal neu aufgebaut wurde. Wir steigen auf die Gfiederwarte und blicken über das Sierningtal, Ternitz und Umgebung. Auf einem steilen Pfad geht es hinunter nach Ternitz und dort zum Bahnhof.


Wanderung nach Prigglitz


von Tiefenbach geht's nach Bürg


bei Vöstenhof


Vierbrüderbaum beim Gfieder von Ternitz