Von Carnuntum am Donauufer nach Bad Deutsch Altenburg


Die Römerstadt Carnuntum mit der nachgebauten Therme und weiteren Gebäuden aus der Römerzeit ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Danach spazieren wir durch das Ortszentrum von Petronell zum Schloss. Das Schloss Petronell befindet sich im Privatbesitz und darf nicht besucht werden. Also marschieren wir weiter in den nahen Nationalpark Donauauen. Ein wenig Navigation auf Google Maps und hilfreiche Wegweiser führen uns auf den alten Treppelweg am Donauufer. Hier geht es rechts weiter in Richtung Bad Deutsch Altenburg. Ein großes Schiff mit vielen Touristen drauf fährt an der Donau vorbei. Weitere Eindrücke zeigen unsere Fotos. Schließlich erreichen wir den Kurpark von Bad Deutsch Altenburg und gehen durch das Zentrum zur Haltestelle am Bahnhof, wo es mit dem Schienenersatzverkehr nach Hause geht.

Nationalparkzentrum Orth


Auch 2023 haben wir wieder das Nationalparkzentrum in Orth an der Donau besucht. Zunächst haben wir den Film im Kinoraum gesehen und die Infos über die Tierwelt hier im Nebenraum bestaunt. Dann waren wir im oberen Stockwerk im Schloss, wo das Heimatmuseum interessante Ausstellungen bietet, z.B. über die frühere Bienenzucht, Handwerk, Musik. Aber auch z.B. die Marchfeldgemeinden und Fischerei sind hier Themen. Die Kinder haben viel Spaß an einem Maltisch. Dann gehen wir runter in den Hof und experimentieren an der künstlichen Flußbett. Weiter geht's auf die Schlossinsel. Viele Schildkröten sind nicht schwer zu entdecken. Wir klettern über die Hängebrücke über ein derzeit ausgetrocknetes Gewässer. In der Unterwasserstation lassen sich viele Fische beobachten, auch der riesige Hausen schwimmt vorbei. Draußen warten leider ein paar Gelsen auf uns. Wir entdecken noch vieles in der schönen Aulandschaft, hier am Rande des Nationalparks Donauauen, und verlassen als letzte Besucher für heute die Schlossinsel.

Vom Venusgarten zur Stammersdorfer Kellergasse


Ich starte am Bahnhof in Langenzerdorf und gehe ins Ortszentrum. Über die Kirchengasse komme ich vorbei am Museum zur Abzweigung zum Rehgraben. Dort erreiche ich bald einen interessanten Schaugarten: Der Venusgarten wurde von der BOKU und Asylwerbern angelegt und bietet Platz für Bienenvölker auf einer lehrreichen Streuobstwiese. Die in der Nähe gefundene "Venus von Langenzersdorf" (eine über 6000 Jahre alte Skulptur) ist namensgebend für das idyllische Kleinod im Rehgraben. Nachdem ich Aussicht und Sehenswürdigkeiten im Venusgarten kennengelernt habe, gehe ich weiter, im Wald den Rehgraben hoch. Ich erreiche den Pavillon bei der Bildeiche. Dann komme ich beim Eichendorff Denkmal aus dem Wald und blicke am Falkenberg auf die Stadt Wien. Etwas unterhalb steht ein Tiergehege neben einem Gutshof, gegenüber vom Restaurant Magdalenenhof. Dahinter führt der Weg zu den Gebäuden des ehemaligen Senders (kurzzeitig das höchste Bauwerk Europas). Mein Weg führt nun auf der Senderstraße in Richtung Stammersdorf. Links liegt ein großes Biotop, das quasi als Klärteich für einige hier oben anfallende Abwässer dient. Auf der Senderstraße sehe ich zunächst linker Hand hohe Weinberge, dann tauchen rechts und später auch beidseitig viele Weinkeller auf. Zwischen vielen alten und zugewachsenen Kellern stehen auch einige renovierte Keller. Ein paar Heurigen haben ausgesteckt und die beliebtesten sind rammelvoll. Fröhliche Musik dringt von dort bis auf die Senderstraße. Unten gehe ich über den Parkplatz und betrete die Stammersdorfer Kellergasse. Hier gibt's sehr viele nette Heurigen. Vorbei an der Stammersdorfer Kirche komme ich bei der Straßenbahnstation an.