Von Langenzersdorf auf den Bisamberg

 


Mit der Straßenbahn fahren wir von Floridsdorf nach Strebersdorf. Dort kommen wir durch ein Wohngebiet vorbei am Familienschwimmbad zur Langenzersdorferstraße, wo sich viele Heurigen befinden. Auf der Fillenbaumgasse geht es zur Kreuzung unterhalb vom Klausgraben. Heute folgen wir der Kellergasse durch Langenzersdorf. Nach der Kirche geht es noch geradeaus weiter, bis rechts ein Wanderpfad abzweigt. Hier beginnt der Jungfernsteig, auf dem wir zur Elisabethhöhe wandern. Auf dem Jungfernsteig und oben auf der Elisabethhöhe befinden sich einige schöne Aussichtsplätze, die Ausblick auf Wien, den Kahlenberg und die Donau rund um Klosterneuburg und Korneuburg liefern. Bei der Abzweigung zu Woodys Waldheurigen und ebenso auf der Wiese an der Elisabethhöhe gibt es Kinderspielplätze. Oben steht auch die Elisabethsäule, welche 1899 zum Gedenken an die im Jahr zuvor ermordete Kaiserin Sissi errichtet wurde. Dann geht es hinunter zum Gasthaus zur Gamshöhe. Wir folgen der Bisamberger Jungwinzerrunde durch den Wald zum Pavillon an der Bildereiche am Bisamberg. Beim Eichendorff Gedenkstein kommen wir aus dem Wald und gehen ein Stück am Falkenberg entlang in Richtung Kallusweg. Kurz vor dem Spielplatz biegen wir wieder links in den Wald ein, um dem übernächsten Pfad rechts in die Schlucht zu folgen. Wir erreichen das Zigeunerbründl, wo jedoch kein Wasser plätschert. Nun geht es über die Weinberge zum Weg bei "In Broschäckern" und zur Straße hinunter. Dort links und gleich wieder rechts auf den Mitterhaidenweg. Wir umrunden das Herrenholz und kommen auf der Luckenholzgasse vorbei am Schießgelände und einigen Weinkellern nach Stammersdorf. Der Stadtwanderweg 5 endet hier bei der Straßenbahnendstelle.







Mit dem Rad zum Windpark Obersiebenbrunn


Mit dem Fahrrad geht es los in Deutsch Wagram. Auf dem Marchfeldkanalradweg fahren wird über Parbasdorf nach Markgrafneusiedl. Dort geht es zunächst weiter am Radweg, dann aber in den Ort und am kleinen Supermarkt vorbei. Östlich von der Ruine fahren wir durch die Siedlung zum Ortsrand, und folgen dem Feldweg zum Marterl unter den Bäumen. Dann geht's nach rechts und geradeaus zu den Windrädern des Windparks Obersiebenbrunn. Am Windgürtel entlang fahren wir in Richtung Gänserndorfer Erlebnispark. Im Wald wurde letztes Jahr wieder ein Stück gerodet und ein modernes Riesenwindrad errichtet. Wir fahren weiter und erreichen den Sanddünenweg, dem wir links hinauf, über die Straße, und weiter in Richtung Straßhof folgen. Kurze Rast am Naturfreunde Biotop, dann beim Friedhof links und die Gewerbeparkstraße entlang. Bei der Kreuzung am Ende links und zum Wagramer Waldstück, wo wir rechts hindurch zum Sportplatz kommen. Über die Feldgasse fahren wir zurück in den Ort.

Durch den Silberwald nach Gänserndorf


In Deutsch Wagram breche ich auf und wandere über die Haydngasse zur Grillranch. Dort überquere ich die Angerer-Straße und komme vorbei am Sportplatz in den Wagramer Wald. Diesen durchquere ich, immer geradeaus, bis ich vor der Blumenwiese am Gelände des ehemaligen Flughafens von Straßhof stehe. Dieser deutsche Militärflughafen ist eigentlich nie richtig in Betrieb gegangen, damals wurde noch auf den nahem Startbahnen von Seyring abgehoben. Und dann war Kriegsende. Heute noch sind rings um das Gelände im Silberwald bei Straßhof und auch in Richtung Wagram zahlreiche Bunkerreste und Ruinen zu sehen, Zeugen der damaligen Bautätigkeit.


Ich erreiche den Gewerbe- und Industriepark Wien Nord Ost und gehe weiter am Waldrand auf der Wildgansgasse. Ein dicker Käfer krabbelt vorüber. Ab der Querstraße geht es weiter auf Pfaden quer durch den Wald. Ich komme südlich vom Natascha Kampusch Haus am Friedhof an. Hier beginnt der Sanddünenweg, dem ich nun bis Gänserndorf folgen werde. Ein paar hundert Meter nach dem Friedhof erreiche ich das schöne Naturfreunde Biotop. Die Goldfische und Wildbienen sind etwas mehr geworden seit meinem letzten Besuch hier, auch die Schlange scheint gewachsen zu sein. Ich überquere die Gänserndorfer Straße und sehe bald schon das neue Riesenwindrad, das hier in den letzten Monaten mitten im Wald errichtet wurde. Für dieses Windrad wurde eine Fläche von ca. 2 Fußballplätzen gerodet, ein mehrere Meter tiefer und ca. 10 m breiter Sockel aus Stahlbeton wurde errichtet. Auf der Webseite NichtZuhause.at gibt es Bilder von der Baustelle. Noch 600 solche Bauwerke und man spart sich ein mittelgroßes Kernkraftwerk, aber tötet ein paar Millionen Vögel, sofern es dann überhaupt noch welche gibt in den Windkraftregionen. Aber wir sind hier eine Wanderpage und deshalb laufe ich weiter und setze mich auf die Bank an der Kreuzung mit dem Weg zum Gut Siehdichfür.


Hier ist nun etwas mehr los, und ich begegne zahlreichen Joggern, Radfahrern und Leuten mit Hund. Nach dem Gutshof komme ich an das Waldstück bei Gänserndorf-Süd. Hier ist ein neuer Erlebnispfad für Familien mit Kindern errichtet worden. Es gibt Stationen mit interessanten Quizfragen (Auflösung jeweils an der nächsten Station) und viel Spiel und Spass wird geboten. Gleich am Wegrand steht ein lustiges Tier-Schwingkegel Spiel. Aus weiterer Entfernung hat das Teil noch wie ein Galgen ausgesehen. Praktisch, ein Warnschild mit Brut- und Setzzeit an einer gemütlichen Bank. Da setz ich mich doch gleich. Dann gehe ich weiter, raus aus dem Wald, und an der kleinen Siedlungsstraße entlang, dem Siehdichfürweg. Immer geradeaus, erreiche ich den neuen Radweg an der Siebenbrunner Straße. Ich treffe einen älteren Herrn der sein kaputtes Rad schieben muß. Bei der Unterführung biege ich ab und folge dem Weg zur Schießstätte. Bald höre ich es auch schon knallen. Einige Autos sind heute hier unterwegs, als ich links abbiege und auf dem Baumschulweg, vorbei an der Hubertuskapelle, in Richtung Gänserndorf marschiere. Sonnenblumen in der Abendsonne links und rechts des Weges - sehr schöne Abschlußbilder. Am Bahnhof wartet schon der Zug. Zum Glück entscheide ich mich für den Fahrscheinkauf, denn in Straßhof steigen gleich 3 Kontrolleure zu.