Um den Badner Lindkogel


In Baden bei Wien wandern wird zum Doblhoffpark, wo gerade eine internationale Fotoausstellung stattfindet. Die Fotos stehen auch auf dem Wasser im Doblhoffteich aufgestellt, Enten tänzeln um die Werke herum. Auf um die Orangerie im Rosarum und um Schloss Weikersdorf stehen bunte Bilder. Nun gehen wir vorbei am Strandbad zum Gelände der ehemaligen Weilburg. Hinter dem Habsburgisch Nassauischen Doppelwappen beginnt der Anstieg zur Burgruine Rauheneck. Wir kommen über die Brücke in den Burghof und steigen auf den Turm, wo noch der alte Turso spuken soll. Von oben blicken wir auf das Badener Aquädukt, zum hohen Lindkogel und auf die Ruine Rauhenstein, jene andere Ruine der beiden Burgen die vor Baden am Eingang des Helenentals wachten. Weiter geht die Wanderung zur Königshöhle. Nun geht's rot markiert in Richtung Schwechat, auf dem Forstweg aber gleich links. Wir wollen auch die Ruine Scharfeneck besuchen. Laut Wanderkarte sollte hier ein Pfad zur Scharfeneck abzweigen. Wir finden den Weg aber nicht und landen dafür nach schweißtreibenden Anstieg auf dem Gipfel des Badner Lindkogels (582 m). Hier gibt's nichts außer hohe Laubbäume und ein paar Hochsitze. Wir werden wiederkommen, mit GPS Gerät, um die Ruine Scharfeneck zu finden. Jetzt geht die Wanderung bergab und in Richtung Jägerhaus, wo wir rechts abzweigen. Wir kommen ins Helenental und stehen vor der Antonsgrotte, die am anderen Ufer der Schwechat auf Höhe der Cholerakapelle steht. Auf dem Wegerl im Helenental wandern wir unterhalb der Siebenbründl Leiten in Richtung Baden. Beim Urtelstein am Ortsbeginn geht es am Fluß weiter zur Hauswiese. Das Gasthaus hier hat wegen Pensionierung der Wirtsleute zugesperrt. Für uns geht die Wanderung zurück nach Baden.

Von Semmering über Speckbacher Hütte zum Payerbachgraben


Mit dem Zug fahren wir zum Bahnhof Semmering. Die Semmeringbahn wurde zwischen 1848 und 1854 erbaut und führt auf einer Strecke von 41 km durch die schöne Gebirgslandschaft zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag über den Semmering. Zahlreiche Viadukte und Tunnels prägen die Bahnstrecke. Die Semmeringbahn wurde unter Carl Ritter von Ghega erbaut, dessen Denkmal wir gleich beim Aussteigen am Semmering sehen. Nun geht es auf dem Bahnwanderweg vorbei am Kinderbahnhof Semmering, einem Spielplatz, zum alten Kurhaus Semmering und dort weiter zur Doppelreiter Aussichtswarte auf dem Wolfsbergkogel. Dort blicken wir auf die Weinzettlwand und auf Breitenstein am Semmering. Nächste Station ist der Aussichtspunkt Zwanzig Schilling Blick, wo wir auf das Adlitzgraben Viadukt und die Rax und den Schneeberg im Hintergrund blicken. Vorbei am alten Golfhaus Geiger steigen wir hinab zum Fleischmannviadukt im unterne Adlitzgraben. Hier wird in 2 Hütten das Leben und die Arbeit der Bahnarbeiter beim Errichten der Semmeringbahn dargestellt. Weiter geht's auf dem Bahnwanderweg, in Richtung Ghega Museum. Bald erreichen wir das Kalte-Rinne Viadukt, folgen der Straße aber nicht rechts nach Breitenstein, sondern links hinauf. Bei einem Kletterfelsen führt der Wanderweg links ab zur Falkensteinerhöhle. Nächste Station ist das Gaiskirchlein (975 m). Wir wandern weiter, vorbei am Kunstmuseum in Orthof zur Speckbacher Hütte (1089 m) am Kreuzberg. Vor der Hütte steht das Denkmal an den Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher. Hinter der Hütte wächst ein riesengroßer Rhododendron aus dem Himalaya, den d'Luftschnapper im Jahre 1908 hier anpflanzten. Nun wandern wir beim Kaasbühel hinunter und kommen vorbei an der Josefskapelle zur Stoijer Höhe (809 m). Hier genießen wir die herrliche Aussicht auf Schneeberg und Rax. Wir folgen dem Pfad hinunter in den Payerbachgraben und kommen durch den Ort und über die Schwarza zum Bahnhof.


20 Schilling Blick


Adlitzgraben


Falkensteinerhöhle


auf dem Kreuzberg

Vom Kurpark Baden zum Kalenderberg


Diese Wanderung führt durch den Kurpark Baden zur Pfaffstättner Einöde. Dann geht's weiter zu den Einödhöhlen und hinauf auf den Pfaffstättner Kogel (541 m), wo die Rudolf Proksch Hütte mit der Klesheimwarte steht. Auf dem Sternwanderweg wandere ich weiter zur Wilhelmswarte (675 m) auf den Anninger. Dahinter erreiche ich das Anninger Schutzhaus und auf dem nahen Eschenkogel (653 m) besteige ich die Jubiläumswarte. Es folgt der Abstieg zur Waldrast Krauste Linde, dann mache ich einen Abstecher zum Maibründl. Nun wandere ich vorbei an der (ehemaligen) Breiten Föhre zur Burgruine Mödling. Ich steige ab zur Meiereiwiese und wandern kurz durch Hinterbrühl, um den Kalenderberg zu besteigen. Hier wandere ich zum Schwarzen Turm und blicke durch die Fenster der Ruine Augengläser auf St. Othmar und das Mödlinger Aquädukt. Durch die Fußgängerzone und am Mödlingbach entlang komme ich zum Bahnhof Mödling. Wer die Tour noch weiter ausdehnen möchte, kann z.B. den Husarentempel (Dreistundenweg) oder die Burg Liechtenstein mit einem Rundweg am Kalenderberg dranhängen.


im Kurpark Baden


in der Einöde Pfaffstätten


Von den Einödhöhlen geht's steil hinauf zur Rudolf Proksch Hütte.


Auf dem Höhenweg geht's durch den Wienerwald zur Wilhelmswarte.


beim Anningerhaus


Krauste Linde und das Maibründl


Von der ehemaligen Breiten Föhre geht's zur Burgruine Mödling.


von der Meiereiwiese zum Schwarzen Turm auf dem Kalenderberg


Die Augengläser liegen oberhalb von der Pfarrkirche St. Othmar von Mödling.