Neujahrsspaziergang nach Parbasdorf


Am Neujahrstag spazieren wir ausgehend vom Billa in Deutsch Wagram am Marchfeldkanal entlang nach Parbasdorf. Dabei gehen wir diesmal auf dem Weg direkt am linken Ufer entlang, und kommen beim Sportplatz in Parbasdorf raus. Wir überqueren die Straße und sind schon auf der Allee mit der der kleinen Kirche von Parbasdorf. Vor der Kirche steht die Station Nummer 24 des Parbasdorfer Adventkalenders. Hier ist eine Krippe dargestellt. Wir besuchen kurz den Spielplatz auf der Wiese hinter der Kirche, dann geht es über die kleine Brücke auf dem Fußweg zur Hauptstraße. Hier steht vor einem Haus die 6. Adventstation, der Heilige Nikolaus. Auf dem Marchfeldkanalradweg geht es bei eisigem Gegenwind zurück nach Deutsch Wagram.

Weihnachtsspaziergang in Wolkersdorf


Am zweiten Weihnachtsfeiertag sind wir in Wolkersdorf zu Besuch. Am Nachmittag ist schönes Wetter, also starten wir einen Spaziergang. Zunächst geht es durch den Ort zum Schloss Wolkersdorf. Im Schlosspark hängt allerlei Dekoration in den Bäumen. Am Mühlbach entlang geht es weiter zur Hubertuskapelle. Wir biegen ab und umrunden das Gymnasium von Wolkersdorf. Hinter der angrenzenden Neubaugebiet geht es über die Straße und den Detzenberg am Waldrand entlang hinauf. Oben angekommen springt uns gleich ein Reh über den Weg. Ein großes rotes Güllefaß steht am Rande der Weinberge. Wir biegen ein auf den Walderlebnisweg und folgen diesem durch den Hochleithenwald zur Anzengruber Höhe, wo einst der beliebte Volksdichter gerne verweilt haben soll. Nun geht es im Wald hinunter, über ein Feld auf den Hauptweg. Vorbei an der Friedhofsmauer kommen wir zurück nach Wolkersdorf im Weinviertel.

Weißsee Gletscherwelt


Der Weißsee liegt auf 2300 Meter Höhe in den Hohen Tauern. Von hier aus bieten sich tolle Ausblicke auf viele Gipfel der Berge um den Großglockner (3798 m), den höchsten Berg Österreichs. Auch die Kitzbüheler Alpen und die Loferer Steinberge sind zu sehen. In dem schönen Landschaftsschutzgebiet der Weißsee Gletscherwelt lassen sich viele Bergtouren unternehmen. Im Winter werden die Ski angeschnallt. Am Weißsee steht die Rudolfshütte, das höchstgelegene 3-Sterne Berghotel Österreichs. Mit der Gondelbahn ist der Weißsee vom Enzingerboden im Stubachtal aus leicht zu erreichen. Am Weißsee sowie am großen Tauernmoossee stehen große Staumauern. Die Österreichischen Bundesbahnen brauchten Strom für den elektrischen Betrieb auf der Bahnstrecke zwischen Salzburg und Wörgl. So wurde bereits 1929 am Tauernmoossee eine der längsten Staumauern Europas errichtet. Die Bauarbeiten am Weißsee begannen im Deutschen Reich. Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurden hier eingesetzt. Neben dem heutigen Berghotel befand sich ab 1943 eine der Baracken des Nebenlager Weißsee, das zum KZ Dachau gehörte. Zwischen 1939 und 1945 mussten am Weißsee hunderte Menschen aus vielen Ländern unter erbärmlichen Bedingungen im Steinbruch und in den Kraftwerksstollen Zwangsarbeit leisten.
Die Rudolfshütte hat eine lange Geschichte. Schon ab 1874 stand eine kleine Schutzhütte unterhalb der Kalser Tauern. Kaiser Franz Joseph I. ließ die Hütte nach seinem Sohn Kronprinz Rudolf benennen. Mit dem Aufstauen des Weißsees versank die ursprüngliche Rudolfshütte im See. Daneben wurde mit dem Bau eines Hotels, der heutigen Rudolfshütte, begonnen. Seit der Errichtung der Seilbahn ist die Weißsee Gletscherwelt das ganze Jahr über gut besucht. Eine Empfehlung ist es, den Weißsee zu umrunden auf dem Uferweg und dem Hans-Gruber Weg unterhalb vom Sonnblick Kees (Achtung: gesicherte Kletteretappen - nur für Geübte!). Für den Weg ins Tal bieten sich der Alpenblumenweg oder eine der Routen über den Tauernmoossee an.