Wagenwiese nach Weidling


Die Wanderung beginnt bei der Wagenwiese. Von der Bushaltestelle gelange ich über einen schattigen Weg mit leichtem Anstieg zum Krapfenwaldbad. Neben der Wagenwiese überquere ich die Wiener Höhenstraße und gehe den Wanderweg gegenüber vom Latisberg Richtung Jägerwiese hinauf. In den Wienerwald kehrt schon langsam der Frühling ein. Kurz vor der Kreuzeiche komme ich an einem Brunnen vorbei. Weiter geht's zum Gasthaus Agnesbründl. Die gelbe Wegmarkierung führt mich hinab nach Weidling bei Klosterneuburg. Ein Stück weit unten im Ort beginnt an einem sehr steilen Gehweg der Wanderweg auf den Kahlenberg (grüne Markierung). Bei einem Wasserbehälter geht's hinein in den Kierlinger Forst. Links vorbei an der Sulzwiese, überquere ich die Höhenstraße und komme über Stephaniewarte und Elisabeth-Ruhe zur Kirche am Kahlenberg. Zurück geht's mit dem Bus.

Südlicher Grafensteig über die Kienthaler Hütte ins Höllental


In Puchberg am Schneeberg wandere ich auf dem Bahnwanderweg nahe der Gleise der Schneebergbahn zur Haltestelle Baumgartner. Hier habe ich schöne Aussicht auf das Elisabethkircherl am Schneeberg und gönne mir eine Buchtel und ein Bier. Da die Bergrettung gerade ein Treffen hat ist viel los auf der Baumgartner Höhe. Nun folge ich der roten Wegmarkierung und zweige links von der Bahnstrecke ab. Bald zweigt auf einer größeren Lichtung der Emmysteig ab. Der steile Felsenpfad führt hinauf auf das Schneebergplateau. Ich halte mich bei der Abzweigung jedoch geradeaus, auf dem Südlichen Grafensteig. Linker Hand sehe ich den Gipfel des Krummbachsteins.


Durch den Saugraben komme ich, weiter auf dem Grafensteig vorbei am Salzriegel nach Hüttenbödel und zur Bockgrube. Über mir erkenne ich den Klosterwappen, neben dem Kaiserstein der zweite Schneeberggipfel und mit 2076 m der höchste Punkt in Niederösterreich. Vom Südlichen Grafensteig zweigt ein Weg durch die Stadelwandleiten zum Gipfel des Schneebergs ab. Ich halte mich geradeaus und komme durch die Schönleiten Schneide schliesslich zur Kienthaler Hütte mit dem Turmstein (1416 m), auf den ein kurzer gesicherter Klettersteig führt. Vorbei an der Jakobs Quelle steige ich durch die Weichtalklamm zum Weichtal Haus ab. Da ich den Bus verpasst habe, geht es entlang der Schwarza ein Stück auf der Strasse bis Kaiserbrunn. Hier wandere ich auf dem Wasserleitungsweg durch das Höllental nach Hirschwang an der Rax. Über den Radweg geht es neben den Gleisen der Museumsbahn zum Bahnhof Payerbach-Reichenau.
Hinweis: Für diese sehr lange und abschnittsweise schwierige Tour sind Bergerfahrung und sehr gute Kondition erforderlich.

Über den Mariensteig auf den Krummbachstein


Vom Bahnhof Payerbach Reichenau geht's los über's Schneedörfl zur Eng. Oberhalb vom Scheiterplatz liegt die Kammerwandgrotte. Der Weg über den Mariensteig durch die Eng fällt unterhalb der Schnalzwand steil ab, sodass es sich empfiehlt sich an den am Fels befestigten Seilen und Stangen anzuhalten.



Im hinteren, grün bewachsenen Gelände der Eng befindet sich eine Holzriese, die bis in die späten 1950er Jahre noch benutzt wurde um geschlagenes Holz ins Tal rutschen zu lassen. Durch den Promischka Graben komme ich zur Knofeleben am Gahns, wo heute das Naturfreundehaus Knofeleben steht. Hier stand früher das Friedrich Haller Haus, das 2011 abbrannte (das Foto unten zeigt noch das Friedrich Haller Haus...). Ein steiler Pfad führt auf den Gipfel des Krummbachsteins (1602 m).



Auf dem Krummbachstein bietet sich mir ein wundervoller Ausblick auf Kaiserbrunn im Höllental, die Rax und die Gipfel des Hochschneebergs. Auf der anderen Bergseite biege ich auf den Schneeberg Wanderwegen beim Beginn des Südlichen Grafensteigs rechts ab und erreiche bald die Station Baumgartner. Enlang der Schneebergbahn wandere ich hinab zum Bahnhof in Puchberg am Schneeberg.

Palmenhaus und Wüstenhaus


Vor dem Haupteingang des Tiergarten Schönbrunn in Wien befinden sich das Palmenhaus und das Wüstenhaus. Im Palmenhaus können Pflanzen in 3 verschiedenen Klimazonen bewundert werden. Das gegenüberliegende Wüstenhaus ist ganzjährig geöffnet, in der warmen Jahreszeit kann auch ein kleiner Aussengarten besichtigt werden. Gleich am Eingang kann man sich im Wüstenhaus von Saugbarben an der Hand anknabbern lassen. Die Rötlichen Saugbarben, auch als Doktorfische oder Knabberfische bekannt, werden auch zur Therapie von Hautkrankheiten eingesetzt. In einer Grotte leben viele Fische in Aquarien. Hier steht auch eine große Anlage mit Nacktmullen. Nachdem man an den gefährlichen texanischen Klapperschlangen vorbeikommt, betritt man eine wärmere Klimazone mit vielen Kakteen und anderen Wüstenpflanzen. Bunte Vögel flattern durch die Lüfte und am Boden herrschen Riesenschildkröten. Im Aussenbereich des Wüstenhauses stehen einige nette Attraktionen zum herumspielen, wie ein Kaleidoskop oder ein Schiebepuzzle. Nach dem Besuch des Wüstenhauses empfielt sich ein Spaziergang im Schlosspark Schönbrunn.