Die Wasserspiele von Hellbrunn


Die Wasserspiele bei Schloss Hellbrunn in Salzburg muß man gesehen haben. Hier sind zahlreiche Grotten, Brunnen, Figuren, Teichanlagen und Wasserautomaten. Figuren die sich im Mechanischen Theater durch die Kraft des Wassers bewegen. Die Anlage wurde bereits im Barock angelegt, um Besucher mit den Wasserspielen zu erfreuen. Gleich zu Beginn der Führung nehmen Besucher am Fürstentisch, einem großen Steintisch, Platz. Plötzlich schießen aus versteckten Öffnungen Wasserstrahlen auf die Besucher. Die Wasserautomaten zeigen mit bewegenden Figuren Handwerksberufe aus vergangenen Zeiten. In den Grotten fließt Wasser aus den Mäulern von seltsamen Wesen und Skulpturen. In der Kronengrotte fliegt eine goldene Krone durch Wasserstrahlen in die Luft. Immer wieder werden Besucher durch plötzlich einsetzende Wasserstahlen überrascht. Nichts für Leute die es gern trocken mögen.


Ruinengrotte und Vogelsanggrotte


Kronengrotte


Wasserautomaten


Im Mechanischen Theater bewegen sich die Figuren zu Mozarts Musik aus Orgelpfeifen (alles Wasserkraft).

Auf dem Kapuzinerberg zum Franziskischlössl


Über dem rechten Ufer der Salzach ragt der Kapuzinerberg empor. Auf dem Stefan-Zweig-Weg wandern wir von der Altstadt hinauf auf den Kapuzinerberg (636 m). Wir kommen am Paschingerschlössl vorbei, wo einst Stefan Zweig lebte. Am Aussichtspunkt, der Kanzel, vor dem Kapuzinerkloster blicken wir über die Stadt Salzburg und hinüber zum Mönchsberg und zur Festung Salzburg. Über den Basteiweg wandern wir bis zur alten Befestigungsmauer. Den steilen Stufen können wir mit dem Kinderwagen nicht folgen, also geht's kurz zurück und auf dem Hauptweg weiter zur Stadtaussicht, von wo wir einen tollen Blick auf die Festung haben. Durch den Wald geht es weiter zum Franziskischlössl. Das Franziskischlössl ist eigentlich ein Wehrbau, der 1626 auf einer exponierten Stelle beim Gipfel des Kapuzinerberges als kleine Festung errichtet wurde. Das kleine Schloss ist dem heiligen Franz von Assisi geweiht. Der heutige Gastgarten bildete eine unangreifbare Plattform für Artilleriestellungen, die über das östliche Salzachtal herrschte. Das Franziskischlössl steht am Ende der 1,6 km langen Stadtmauer von der Hettwer-Bastei hierher. Nun wandern wir zurück in die Altstadt.

Von Straßhof nach Deutsch Wagram


In Straßhof spazieren wir durch den Ort in Richtung Sportplatz. Bei der Hubertuskapelle führt ein Pfad in Richtung Friedhof. Der Pfad durch den Familienwald wurde 1994 vom Straßhofer Jugendforum errichtet. Wir wandern durch den Silberwald und kommen bei einer Bunkeranlage auf die Straße beim GIP raus (Gewerbe- und Industriepark Wien Nord Ost). Über einen Feldweg kommen wir in das Waldstück bei Deutsch Wagram. Vorbei an der Grillranch wandern wir in den Ort. Dort besuchen wir den Sahulkapark. Der geborene Deutsch-Wagramer Hofrat Professor Doktor Phil. Johann Sahulka war Rektor der technischen Hochschule in Wien, Physiker und Forscher. Er reichte zahlreiche Patente ein. Die Kapelle im Sahulkapark ist dem Andenken jener tapferen Krieger geweiht, welche unter der ruhmvollen Führung des großen Feldherren Erzherzog Carl von Österreich den vom Kaiser Napoleon geführten Heere der Franzosen gegenüber auf dem Schlachtfelde am 5. und 6. Juli 1809 in treuer Hingebung für Kaiser und Vaterland ihr Leben geopfert haben. Das Denkmal 30 Jahre Freie Republik wurde 1985 von der katholischen Arbeitnehmerbewegung der Erzdiözese Wien, Deutsch-Wagram Auersthal gewidmet.