Am Bahnhof Marchegg gehe ich los, durch den Ort in Richtung Zentrum. An der Stadtmauer folge ich linker Hand dem historischen Rundweg bis zum Wiener Tor. Dort komme ich vorbei am Heimat Museum zum Schloss Marchegg, wo derzeit die Niederösterreichische Landesausstellung stattfindet. Eininge Führungen haben schon begonnen. Die Ausstellung führt auf eine eindrucksvolle Zeitreise durch das Marchfeld. Angefangen vom Tropischen Urmeer auf einer Kinowand, über ausgestopfte Tiere die hier lebten. Sehr viele Exponate aus dem Mittelalter sind zu sehen. Waffen, kaiserliches Jagdzubehör, religiöse Reliquien und Handwerkszeug. Das Leben in den prunkvollen Marchfeldschlössern und die Geschichte des Marchfeldes werden gezeigt. Der Eisenbahn ist auch viel Raum gewidmet. In den letzten Räumen geht es um die Natur und unseren Einfluss. Nach dem Besuch der Landesausstellung spaziere ich zur Storchenkolonie in den nahen Marchauen. Eine Storchenfamilie macht es sich gerade auf einem der großen Nester gemütlich. Dann wandere ich auf dem Unkenweg durch das Naturreservat Marchauen, und komme an einigen Stegen und Plattformen vorbei, die gute Einblicke auf die Landschaft und Tierwelt hier bieten. Auf dem historischen Rundweg durch den Ort gehe ich wieder zurück.
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Rund um die Landesausstellung in Marchegg
Am Bahnhof Marchegg gehe ich los, durch den Ort in Richtung Zentrum. An der Stadtmauer folge ich linker Hand dem historischen Rundweg bis zum Wiener Tor. Dort komme ich vorbei am Heimat Museum zum Schloss Marchegg, wo derzeit die Niederösterreichische Landesausstellung stattfindet. Eininge Führungen haben schon begonnen. Die Ausstellung führt auf eine eindrucksvolle Zeitreise durch das Marchfeld. Angefangen vom Tropischen Urmeer auf einer Kinowand, über ausgestopfte Tiere die hier lebten. Sehr viele Exponate aus dem Mittelalter sind zu sehen. Waffen, kaiserliches Jagdzubehör, religiöse Reliquien und Handwerkszeug. Das Leben in den prunkvollen Marchfeldschlössern und die Geschichte des Marchfeldes werden gezeigt. Der Eisenbahn ist auch viel Raum gewidmet. In den letzten Räumen geht es um die Natur und unseren Einfluss. Nach dem Besuch der Landesausstellung spaziere ich zur Storchenkolonie in den nahen Marchauen. Eine Storchenfamilie macht es sich gerade auf einem der großen Nester gemütlich. Dann wandere ich auf dem Unkenweg durch das Naturreservat Marchauen, und komme an einigen Stegen und Plattformen vorbei, die gute Einblicke auf die Landschaft und Tierwelt hier bieten. Auf dem historischen Rundweg durch den Ort gehe ich wieder zurück.
Die Störche von Marchegg
In Marchegg wandern wir von der Pfarrkirche Hl. Margareta zum Schloss. Ottokar II. von Böhmen hatte in Marchegg eine bis heute zum Teil erhaltene mittelalterliche Wehrstadt errichtet. Hinter den Gebäuden des Heimatmuseums geht es ins Augebiet und zur Storchenkolonie. Jedes Jahr kommen 70 - 100 Störche aus Afrika, um sich in der warmen Jahreszeit hier anzusiedeln. Von einem hölzernen Aussichtsturm aus können wir die Weißstörche beobachten, die hier auf mehreren Etagen der Äste alter Bäume ihre Nester haben. Wir wandern auf dem Biberweg durch das WWF Naturreservat Marcheggauen. Von zwei Holzhütten (Maritz-Hütte und Biber-Hütte) und der Unken-Plattform können die Tiere am Wasser der March-Thaya-Auen wunderbar beobachtet werden. Das lustige Quaken der Frösche und Kröten ist allgegenwärtig. An der Spitzkehre des Biberweges geht es auf dem Damm und durch die Baumgartnerallee wieder in den Auwald. Auf dem Rückweg vom Naturschutzgebiet Untere Marchauen zum Schloss Marchegg kommen wir über die Marchegger Pferdeweide, wo die wilden Konik Pferde zuhause sind.
Störche im Naturreservat Marcheggauen
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