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Törlweg nach Hirschwang


Mit der Niederösterreichcard fahre ich zur Rax Bergstation. Dort starte ich in Richtung Ottohaus. Beim Gatterlkreuz blicke ich zum Schneeberg rüber und genieße die mitgebrachte Jause. Dann geht es weiter. Kurz vor Praterstern folge ich einem Pfad nach links und komme durch die Latschen unterhalb vom Ottohaus auf einen Wanderweg der in Richtung Törl führt. Nach wenigen Minuten erreiche ich das Raxtörl, einen Durchgang durch die Felsen. Dahinter geht es durch steiniges Gelände in Serpentinen bergab. Ich erreiche die Waldgrenze und komme ins Quellschutzgebiet des Wiener Hochquellwassers. Hier steht seit 1905 auch das Lammel Brünnl. Weiter geht's in Richtung Hirschwang. Ich erreiche Kleinau und das historische Huthaus. Dahinter taucht der vor ein paar Jahren neu renovierte Knappenhof auf, ein schön gelegenes Hotel für Leute die sich Luxus leisten können. Entlang einer großen Pferdeweide mit herrlicher Bergsicht komme ich auf den Wanderweg ins Schwarzatal. Ein paar Villen tauchen auf, und ich komme bei der Henriettenkapelle vor dem Herrnhof in Hirschwang raus. Ich überquere die Schwarza und stehe vor einer Bushaltestelle. Zurück geht's nach Payerbach und in langer Reise mit dem Schienenersatzverkehr und vielen Umstiegen heimwärts.

Baumgartner über Bodenwiese nach Payerbach


Mit dem Zug fahre ich nach Puchberg am Schneeberg und mit der Zahnradbahn weiter zur Schutzhütte Baumgartner. Hier wandere ich gelb markiert los, mit Blick auf den Krummbachstein. Oberhalb vom Krummbachsattel wurde ein riesiges Gebiet kahl gefällt. Ich gehe den Bogen aus und erreiche den Kreuzungspunkt Alpeck. Unterhalb des bewaldeten Gipfels vom Gfäll (1292 m) führt hier ein Pfad in den Wald, auf dem ich den Wanderweg zum Pürschhof erreiche. Hinter dem Forsthaus mit der Pürschhofkapelle gehe ich geradeaus weiter, und komme auf die Bodenwiese. Beim Alten Wirtshaus wandere ich am Waldrand weiter, vorbei an der Halterhütte (Hoida) über die Bodenwiese zur Waldburgangerhütte. Nun gibt es verschiedene Wege nach Payerbach. Ich folge dem Pfad links hinab, zum Aussichtspunkt Ilse-Rast. An der Felswand hier liegen etliche Höhlen, imposante Überhänge und Kluften. Ich genieße die Aussicht Richtung Rax und Sonnwendstein. Dann wandere ich über die Silberquelle zur Schedkapelle. Hier halte ich mich rechts und folge der Markierung in Richtung Payerbach. Bald komme ich an eine lange Wiese, an der entlang es nach Werning hinunter geht. Auf einem schmalen Pfad hinter den Bahngleisen geht es zum Bahnhof Payerbach.

Von Semmering über Speckbacher Hütte zum Payerbachgraben


Mit dem Zug fahren wir zum Bahnhof Semmering. Die Semmeringbahn wurde zwischen 1848 und 1854 erbaut und führt auf einer Strecke von 41 km durch die schöne Gebirgslandschaft zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag über den Semmering. Zahlreiche Viadukte und Tunnels prägen die Bahnstrecke. Die Semmeringbahn wurde unter Carl Ritter von Ghega erbaut, dessen Denkmal wir gleich beim Aussteigen am Semmering sehen. Nun geht es auf dem Bahnwanderweg vorbei am Kinderbahnhof Semmering, einem Spielplatz, zum alten Kurhaus Semmering und dort weiter zur Doppelreiter Aussichtswarte auf dem Wolfsbergkogel. Dort blicken wir auf die Weinzettlwand und auf Breitenstein am Semmering. Nächste Station ist der Aussichtspunkt Zwanzig Schilling Blick, wo wir auf das Adlitzgraben Viadukt und die Rax und den Schneeberg im Hintergrund blicken. Vorbei am alten Golfhaus Geiger steigen wir hinab zum Fleischmannviadukt im unterne Adlitzgraben. Hier wird in 2 Hütten das Leben und die Arbeit der Bahnarbeiter beim Errichten der Semmeringbahn dargestellt. Weiter geht's auf dem Bahnwanderweg, in Richtung Ghega Museum. Bald erreichen wir das Kalte-Rinne Viadukt, folgen der Straße aber nicht rechts nach Breitenstein, sondern links hinauf. Bei einem Kletterfelsen führt der Wanderweg links ab zur Falkensteinerhöhle. Nächste Station ist das Gaiskirchlein (975 m). Wir wandern weiter, vorbei am Kunstmuseum in Orthof zur Speckbacher Hütte (1089 m) am Kreuzberg. Vor der Hütte steht das Denkmal an den Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher. Hinter der Hütte wächst ein riesengroßer Rhododendron aus dem Himalaya, den d'Luftschnapper im Jahre 1908 hier anpflanzten. Nun wandern wir beim Kaasbühel hinunter und kommen vorbei an der Josefskapelle zur Stoijer Höhe (809 m). Hier genießen wir die herrliche Aussicht auf Schneeberg und Rax. Wir folgen dem Pfad hinunter in den Payerbachgraben und kommen durch den Ort und über die Schwarza zum Bahnhof.


20 Schilling Blick


Adlitzgraben


Falkensteinerhöhle


auf dem Kreuzberg