Wandern bei Bad Fischau-Brunn

Die Gemeinde Bad Fischau-Brunn liegt nahe Wiener Neustadt in Niederösterreich. Im Ort steht ein schönes altes Thermalbad im Stil der Romantik. Im Schloss Bad Fischau finden Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt. Durch Ort und Schlosspark fliesst die Warme Fischa, die reich an frischem Fisch ist. Rings um die katholische Pfarrkiche St. Martin haben sich mehrere Heurigen angesiedelt. Bad Fischau-Brunn ist von der Wiener Neustätter Ebene und Föhrenwäldern umgeben. Die Fischauer Berge sind Vorberge der Hohen Wand. In der Brunner Ebene liegt die Eisensteinhöhle. Oberhalb vom Thermalbad führen die Wanderwege auf den Blumberg.
Bad Fischau-Brunn nimmt hinsichtlich Bahnhöfen eine Sonderstellung ein: Sowohl die Bahnstrecke nach Gutenstein als auch die Strecke nach Puchberg am Schneeberg hat einen extra Bahnhof, die beiden liegen nur 3 Gehminuten hintereinander. Am Bahnhofsgebäude Richtung Puchberg steht ein Denkmal an Hans Kaiser, einen Eisenbahner und Widerstandskämpfer der in Dachau ums Leben kam.



Botanischer Garten Wien

Der Botanische Garten in Wien wurde 1754 von Kaiserin Maria Theresia gegründet. Er liegt zwischen Rennweg und dem Arsenal neben dem Schlossgarten Belvedere und ist zu den Öffnungszeiten über 3 Eingänge frei zugänglich. Der Botanische Garten ist ein wissenschaftliches Projekt des Botanikinstituts der Universität Wien und beherbergt knapp 12000 Pflanzenarten. Die Pflanzen sind in verschiedene Gruppen eingeteilt, wie z.B. Arzneipflanzen, Nutzpflanzen, Alpenpflanzen, Orchideen, Flora Österreichs, Wüstenpflanzen. Im Garten stehen auch zahlreiche größere Gewächshäuser, wie z.B. das Tropenhaus. Zwischen den Pflanzungen, Teichen und Gewächshäusern führen schöne Spazierwege durch, die den Botanischen Garten in Wien zu einem informativen und erholsamen Erlebnis für jedermann machen. Am Eingang Oberes Belvedere befindet sich neben dem Botanischen Garten der Alpengarten, der nur gegen Eintrittsgebühr zugänglich ist. Hunde dürfen nicht in den Botanischen Garten mitgenommen werden.



Zwischen die hohen Bambusstäbe im Botanischen Garten führt ein Pfad auf Gitterrosten.


Giftige Pflanzen und Goldfische im Teich im Botanischen Garten Wien.








Steinbruch Gumpoldskirchen




An der Steinwand des Anningers bei Gumpoldskirchen befindet sich ein großer ehemaliger Steinbruch mit vielen alten aufgelassenen Werksgebäuden, Verkaufsräumen, Waage, Silos und Mischanlagen. Ein Kalkbrennhofen wurde 1806 erbaut und befand sich im Besitz des Ziegelbarons Miesbach. Die Baubranche in Wien expandierte, so wurde 1869 ein Zweischaftofen errichtet. Schon 6 Jahre später wurde ein weiterer, noch größerer Schacht hinzugefügt. Der Hochofen wurde über eine Holzbrücke von oben mit Kalkstein beschickt. An der Vorderfront befinden sich Öffnungen für die Einfüllung der Kohle. In der untersten Ebene wurde der fertig gebrannte Kalk herausgezogen. Im Jahre 1934 wurde der Kalkofen stillgelegt. Die Gumpoldskirchner Kalk- und Schotterwerke wurden gegründet und im Steinbruch Gumpoldskirchen wurde bis 1990 Kalk, Schotter und Dolomitgestein abgebaut. Das große Gelände im ehemaligen Steinbruch Gumpoldskirchen wird heute für die Viehzucht genutzt, bis vor kurzem auch für Veranstaltungen wie Indianer-Zeltlager, welche aber wegen Steinschlaggefahr nicht mehr stattfinden.