Rundwanderung zur Neuen Seehütte


Mit den Öffis erreiche ich die Talstation der Rax-Seilbahn und fahre mit der NÖ-Card bequem hinauf auf das Hochplateau. Gleich zu Beginn gönne ich mir beim Raxalm-Berggasthof ein klassisches Schnitzel – die perfekte Stärkung für die bevorstehende Tour. Anschließend geht es weiter in Richtung Ottohaus. Vom Aussichtspunkt davor eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf das Raxtörl. Von hier starte ich den Anstieg zum Jakobskogel (1737 m), den ich nach kurzer Zeit erreiche. Weiter führt mich ein besonders schöner Weg durch dichte Latschenfelder über die Hohe Kanzel bis zum Preinerwand-Kreuz (1783 m). Oben angekommen treffe ich nicht nur auf Wanderer, sondern auch auf beeindruckende Kletterer, die die steile Preiner Wand bezwungen haben. Nach einer ausgiebigen Pause mache ich mich an den Abstieg und kehre auf ein wohlverdientes Bier in der Neuen Seehütte (1648 m) ein. Frisch gestärkt geht es anschließend gemütlich über den Seeweg zurück zum Ottohaus. Über Praterstern und Gatterlkreuz wandere ich schließlich zurück zur Bergstation der Seilbahn.

Taubenkogelweg bei Hollabrunn


Heute wandern wir auf dem Taubenkogelweg durch den Hollabrunner Wald und die sehenswerte Landschaft im nördlichen Weinviertel. Der Hollabrunner Wald gilt mit 115 km² als das größte geschlossene Eichenmischwaldgebiet Mitteleuropas. Am Parkplatz beim Hubertusdenkmal beginnen die markierten Wanderwege. Wir folgen dem Walderlebnisweg in Richtung Koliskowarte. Unterwegs sind viele interessante Stationen am Erlebnispfad zu erkunden, der Weg ist besonders für Familien geeignet. An einer Station kann z. B. das Klopfen eines Spechts auf Holz simuliert werden. Wir erreichen die Koliskowarte am Geißberg (318 m). Der steinerne Turm wurde in den letzten Jahren durch eine Stahlkonstruktion mit einer Aussichtsplattform ergänzt, sodass die Besucher nun wieder über die hohen Baumwipfel hinweg blicken können und die Aussicht auf den dichten Eichenwald sowie die schöne Landschaft rund um Hollabrunn genießen können.

Das Video zeigt den Ausblick von der Koliskowarte in alle Himmelsrichtungen.

Dann wandern wir weiter durch den Wald in Richtung Grünes Kreuz. Hier geht es über die Straße und auf der anderen Seite auf einem Forstweg am Rande eines Bergbaugebiets entlang. Dann zweigt ein Pfad ab, und wir erreichen den Taubenkogel (336 m). Wir wandern durch den Laubwald um den Schlossberg herum und kommen nach einer kleinen Schlucht aus dem Wald. Am Waldrand entlang geht es nun weiter und dann rechts. Hinter einem alten Marterl liegt ein großes Kürbisfeld. Dahinter liegt Eggendorf im Thale. Durch eine alte Kellergasse geht es nun in Richtung Kleinstetteldorf, lange noch vor dem Ort aber links weiter und etwas hinauf am Waldrand entlang. Hier stehen einige Wegkreuze und Hochsitze am Taubenkogelweg. Im Wald erreichen wir die Groiss Kapelle, dann geht es auf dem Nussbergweg nach Wieselsfeld. Nach der ersten Kurve im Ort biegen wir links ab und kommen an schönen Weinkellern vorbei weiter auf ein Feld hinaus. Am Bach entlang geht es nun in Mariathal weiter. Wir durchqueren den Ort und biegen hinter dem alten Feuerwehrhaus links ab. Über Felder, die mit Kürbissen bedeckt sind, geht der Weg nun nach Magersdorf weiter. An der Friedhofsmauer entlang kommen wir nach Hollabrunn zurück.

Vom Kobenzl nach Neuwaldegg


Mit dem Stadtbus fahre ich hinauf zum Wiener Kobenzl. Von dort geht es gleich auf den Wanderweg, dem ich zunächst nach links bergauf folge. Hinter einer großen Wiese biege ich in Richtung des Wasserbehälters am Latisberg ab und wandere weiter durch den Wald bis zum Roten Kreuz.
Anschließend führt der Weg geradeaus weiter durch den Wald zum Gasthaus Agnesbrünnl. Über einen asphaltierten Abschnitt gelange ich zu der großen Wiese zwischen dem Fischerhaus und dem „Grüass di a Gott“-Wirt. Hinter dem Gasthaus setze ich meinen Weg auf einem Wanderpfad durch den Wienerwald fort.
Beim Dreimarkstein halte ich mich rechts und folge der Höhenstraße, bis ich die Zwei-Gehängten-Brücke erreiche und überquere. Danach geht es wieder durch den Wald hinunter zur Kapelle Maria Einsiedeln.
Durch eine Siedlung und über eine Wiese gelange ich schließlich in den Dorotheer Wald. Dort führt mich ein besonders schöner Weg entlang des Kräuterbachs in Richtung Neuwaldegg, wo ich bei der Chinesischen Botschaft wieder auf befestigtes Gebiet treffe. Entlang der Neuwaldegger Straße erreiche ich schließlich die Straßenbahnstation.