Von Jedenspeigen zum Fleischhacker Kreuz


In Jedenspeigen startet unsere Tour. Durch den Ort immer geradeaus kommen wir zum Schloss Jedenspeigen. 2018 ist die Ausstellung im Schloss wegen Renovierung geschlossen. Ab Mitte Mai 2019 werden die beiden Ausstellungen Rudolf & Ottokar, die Schlacht auf dem Marchfeld 1278 / Mythos und Wirklichkeit und Wein kennt keine Grenzen hier in Neueröffnung zu sehen sein. Wir wandern am Schloss Jedenspeigen links vorbei und gehen in der Straßenkurve auf dem Feldweg geradeaus weiter. Entlang von Sonnenblumen- und Weizenfeldern erreichen wir die Hochstraße auf dem Rusten Feld, wo wir parallel zur Hochspannungsleitung rechts weitergehen. Ein LKW Einbahnstraßenschild am Wegesrand läßt uns erstaunen. Oberhalb vom Eichhorner Wald biegen wir rechts ab zum Fleischhackerkreuz. Der Sage nach wurde am Fleischhackerkreuz (229 m) einst ein Fleischhauer aus Hohenau nach einem ausgiebigen Zechgelage in Zistersdorf ermordet aufgefunden. Das Fleischhacker Kreuz befindet sich in der Nähe des sogenannten Judenweges (frühere Bernsteinstraße). Vor dem Marterl steht eine gemütliche Pausenbank, von der aus wir weit über die Felder hinwegblicken. Nun folgen wir dem Weg durch die Felder hinunter, zum Zeiselberg. Hier gehen wir links durch die Heide, einem kleinen Kellerberg. Hier beginnt auch ein von Schülern gestalteter Getreide Lehrpfad, dem wir nun rechts hinauf folgen. Wir wandern oberhalb der Weinberge von Waltersdorf entlang und erreichen bald den Wanderweg vom Wasser zum Wein bei Sierndorf. Auf dem Goldberg kommen wir beim Bunker am Vogtkreuz vorbei. Bald erreichen wir den Wasserbehälter und nach der nächsten Linkskurve stehen wir vor der Papstkapelle. Hier blicken wir hinunter auf die Marchregion und rüber auf die Kleinen Karpaten in der Slowakei. Durch die Kellergasse kommen wir nach Jedenspeigen an der Bernsteinstraße zurück.


beim Fleischhackerkreuz


auf dem Goldberg