Krimmler Wasserfälle


Auf geht's nach Krimml zu den höchsten Wasserfällen Europas. Wir fahren zum oberen Parkplatz, gleich vor Beginn der Mautstraße auf den Gerlospass. Im Wasserfallzentrum erhalten wir unsere Eintrittskarten zu den Wasserwelten und zu den Krimmler Wasserfällen. Zunächst besuchen wir das Aquaszenarium mit der Ausstellung und dem Wasserpark im Freigelände. Hier sind viele lustige Wasserspiele für die ganze Familie, z.B. eine große Wasserwippe oder mehrere lustige Wasserspritzen. Nun folgen wir den Massen zu den Wasserfällen, die auch mit dem Europäischen Diplom für Naturschutz ausgezeichnet sind. Die Krimmler Wasserfälle sind mit einer Höhe von über 380 Metern in 3 Fallstufen die größten Wasserfälle in den Alpen. Bereits an der untersten Fallstufe der Krimmler Ache herrscht großer Publikumsandrang, der augenscheinlich mit Reisebussen aus der ganzen Welt hierher gebracht wird. Die feinen Wassertropfen, die sich auf den Felsen niederschlagen und dort gestreut werden sollen tief in die Atemwege eindringen und eine heilende Wirkung für Asthmatiker und Allergiker bringen. Mitten auf dem Gehweg kriecht eine schöne Raupe, die wir gleich ins Gebüsch in Sicherheit bringen. Nach dem Besuch des Gasthauses fährt der jüngste und der älteste Teil unserer Wandergruppe mit dem Wandertaxi zum Gasthaus Schönangerl beim Mittleren Achenfall hinauf. Ich gehe zu Fuß auf den steilen Serpentinen hinauf. In den Bögen der Kurven führen auf der Wasserfallseite kleine Pfade zu verschiedenen Aussichtskanzeln mit jeweils einen Eigennamen, wie z.B. die Regen-Kanzel auf 1150 m. Ich erreiche das Gasthaus. Bei den Felsen am Ufer oberhalb der mittleren Fallstufe sind einige schöne Lagerplätze. Hier treffe ich meine Leute, steige aber noch weiter zum Oberen Achenfall auf. Oben fließt die Krimmler Ache eher ruhig dahin. Ein schöner Wanderweg führt hier weiter durch das Achental zum Krimmler Tauernhaus (1622 m) und weiter zum Gletscher. Doch dies soll heute nicht mein Weg sein. Ich kehre zurück zum Schönangerl und wandere mit der Gruppe auf dem Wasserfallweg hinunter. Kurz vor dem Parkplatz beginnt es zu regnen. Glück gehabt.


Über den Krimmler Wasserfällen ist ein schöner Regenbogen zu sehen.

Von Siggen zum Blausee


Vom Parkplatz des Gasthaus Siggen im Sulzbachtal bei Neukirchen wandern wir los. Vorbei an der Kapelle geht es ein Stück hinauf ins Obersulzbachtal, eines der Zugangstäler zum Großvenediger. Bald erreichen wir die Obersulzbachsperre und wandern auf dem Wehr und blicken auf die tobenden, talwärts stürzenden Wassermassen. Der Obersulzbach hat ein Einzugsgebiet von über 80 km² und ist einer der gefährlichsten Wildbäche im Oberpinzgau. Der Weiler Sulzbach war in der Vergangenheit immer wieder von furchtbaren Hochwässern betroffen. Gebäude und Felder wurden überflutet. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden erste Mauern in der Bachenge zum Schutz errichtet. Die Sperren wurden immer wieder erweitert, doch es kam nach wie vor zu Hochwasser im Tal. Im Jahre 2107 wurde die alte Blauseesperre durch eine neue 23 Meter hohe und 70 m lange Pfeilerplattensperre ersetzt. Nun folgen wir dem Wegweiser zum nahen Blausee. Der Blausee ist als Quellsee durch die Talsperren entstanden. Das sehr klare Wasser der Blauseequellen wird als Trinkwasser genutzt. Der See und das gesamte Feuchtbiotop am Obersulzbach ist ein ökologisch wertvoller Naherholungsraum. Im Blausee tummeln sich viele Fische. Der abgetrennte Schachtelhalmröhricht ist ein wichtiger Laichplatz für Amphibien. Neben dem See und dem umgebenden Fichten- Heidelbeerwald ist eine schöne Lagerwiese mit Grillplätzen angelegt. Wir wandern auf dem Rundweg um den Blausee und kehren danach im Gasthaus ein.

Vom Blausee zur Ruine Friedburg


Mit der Pinzgauer Lokalbahn fahren wir zur Station Sulzbachtäler. Das Wetter an diesem Tag lässt nichts Gutes erahnen, weshalb wir entsprechend ausgerüstet sind und die Tagesstrecke mit mehreren Abbruchmöglichkeiten gewählt haben. Entlang des Sträßchens wandern wir zum Schiedhof und vorbei am Gasthaus bis zum Beginn des Geolehrpfades, der hier beginnt und weiterführt zum Wasserfall und ins Untersulzbachtal, einem der beiden Zugangstäler zum Großvenediger. Doch das ist eine andere Geschichte. Heute gehen wir nicht ins Untersulzbachtal, sondern folgen dem Weg rechts. Am Waldrand entlang kommen wir nach Siggen. Wir wandern vorbei am Gasthaus Siggen und der Kapelle hinter dem Spielplatz. Der breite Fahrweg führt uns hinauf zu einem Wehr, wo der Obersulzbach aufgestaut wird. Eine Infotafel gibt Auskunft über die notwendige Regulierung des Obersulzbaches. Weiter geht es an den Blausee. Auf der Lagerwiese an dem schönen kleinen See mit ein einem kleinen Bach als Zulauf sind einige der Grillplätze schon besetzt. Fischer versuchen ihr Glück. Wir wandern ein Stück das Obersulzbachtal hinauf, in Richtung Hopffeldboden. Auf Höhe Dunkelklamm beginnt es zu regnen, wir drehen um. Am Blausee sind nur noch die Fischer geblieben. Da der Regen wieder aufgehört hat, beschließen wir, noch den Rundweg zur Ruine Friedhof zu starten. Gegenüber dem Gasthaus Siggen geht es über den Bach und bei Kalchhütten rot markiert bergan. In Serpentinen geht es hinauf zur Ruine Friedburg. Wir rasten kurz an der alten Mauer der Ruine und wandern im Regen entlang der Felsen und durch den Wald auf dem Rundweg weiter zum Gasthaus Friedburg. Auf dem Parkplatz stehen viele Wohnmobile. Auf dem Zwergenweg geht es hinunter nach Scheffau und weiter zur Salzach. Hier folgen wir dem Salzach Radweg in Richtung Wald im Pinzgau, zu unserem Quartier. Es regnet immer noch und wir verbringen den Rest des Tages im Kristallbad.

Radtour Dürnkrut über Hohenruppersdorf ins Marchfeld


Ich lade mein Fahrrad in den Zug und fahre nach Dürnkrut. Hinter dem Schloss Dürnkrut fahre ich links auf dem Marchpanoramaradweg nach Waidendorf. Weiter geht's nach Götzendorf, wo ich unterhalb vom Kellerberg weiterfahre nach Spannberg. Ich folge den Wegweisern Richtung Matzen, biege aber auf dem Weidlußfeld rechts ab. Nun geht es den Windrädern entgegen und nach einer Kurve auch steil bergauf. Oben angekommen, fahre ich zwischen Weinbergen hindurch nach Hohenruppersdorf. Kurz vor dem Ort befindet sich bei einem Kreuz ein netter Rastplatz. Um die Kirche herum stehen ein paar Neubauten von Einfamilienhäusern auf dem Hügel. Ich fahre durch den Ort und durch die Kellergasse von Hohenruppersdorf. Oberhalb von Klein-Harras geht es nun auf der Straße am Blaßlfeld bergab nach Groß-Schweinbarth. Nun folge ich dem Zweigelt Radweg vorbei an Auersthal und über den Zeiselberg zum Franzosensprung bei Bockfließ. Es ist Abend geworden und es bieten sich atemberaubende Ausblicke über die Weinberge hinweg. Nun gehts vorbei am Schloßkeller und auf den Dampfross und Drahtesel Radweg, der mich nach Helmahof und weiter zum Bahnhof Deutsch Wagram bringt.