Prater Hauptallee im Herbst


Am Freitagnachmittag werde ich nach der Arbeit am Praterstern abgeholt und wir spazieren durch den Prater. Zunächst geht es durch den Würstelprater mit seinen bunten Schaugeschäften. Dann wandern wir auf der Prater Hauptallee weiter. Beim Konstantinteich biegen wir ab und drehen eine Runde um den Teich, in dem sich viele Enten tummeln. Über eine Brücke gelangen wir auf den Pfad der um den Konstantinhügel herum führt. Hinter der Station der Liliputbahn spazieren wir auf dem Waldweg weiter zum Stadion und der UBahn am Stadion Center.

Unterwegs in Seyring


In Seyring spazieren wir über die Dorfstraße durch das Ortszentrum. Hier ist neben der Kirche die alte Turmuhr ausgestellt. Ein großes Rad und eine große Kugel wurden von einem Künstler aufgestellt, und die Stellen wo Rad und Kugel zum Stillstand kämen, würden sie losrollen, sind markiert. Da zum Zeitpunkt der Aufstellung der Kunstobjekte die Straße anders abschüssig war, sind die Markierungen heute eigenlich an falscher Stelle angebracht. Am Rand vom Schlosspark Seyring ist das Kulturzentrum mit der Bibliothek im Schloss Seyring untergebracht. Wir gehen weiter zur Feldgasse, wo einige Bauernhoftiere zu sehen sind. Am Windschutzgürtel auf den Feldern entdecken wir eine recht schiefe Bank.

Welterbesteig von Krems nach Dürnstein


Am Bahnhof in Krems an der Donau beginnt diese Wanderung. Wir gehen zunächst zum Kremser Stadtpark, wo gerade das Wachauer Volksfest stattfindet. Weiter geht's in Richtung Kunstmeile Krems, wo hinter der Justizanstalt Stein das Karikaturmuseum steht. Wir umrunden das Gefängnis und kommen hinter den Gebäuden der Donauuni auf den Welterbesteig. Über die Steiner Kellergasse kommen wir zum Rebentor, und blicken über den Minoritenkomplex mit der Frauenbergkirche und der Nikolauskirche. Wo der Weg ins Reisperbachtal rechts abzweigt, geht der Welterbesteig geradeaus weiter. Über die Donau blicken wir hinüber nach Mautern. Im Hintergrund thront das Stift Göttweig. Rechts über uns sehen wir die Donauwarte. Der Weg führt uns durch die Weinreben hindurch. An den Rändern der Reben zum Wanderweg hin sind Plastikflaschen mit Zuckerlösung als Falle für Wespen und Hornissen aufgehängt. Die Fallen sind auch gut gefüllt, vor allem mit Hornissen! Wir kommen durch den Forthofgraben und wandern weiter zum Pfaffenberg (298 m). Vor uns ist Unterloiben, Dürnstein liegt noch hinter den Weinbergen der Wachau versteckt. Wir kommen zum Loibenberg. Am Wegrand stehen nun die Weinskulpturen am Welterbesteig. Unten tuckert die Wachaubahn vorbei. Nun geht es den Güterweg am Höhereck hinauf. Im Hintergrund taucht endlich die Ruine Dürnstein auf. Linker Hand in den Weinbergen steht das Franzosendenkmal. Das Franzosendenkmal erinnert an die Schlacht am Höhereck mit den Franzosen im Jahre 1805. Bei dem Blutbad gab es ca. 10000 Tote. Im Denkmal befindet sich eine Kapelle und ein Knochenhaus. An einer Weinhütte sollen mit Vogelgeschrei vom Tonband andere Vögel ferngehalten werden. Wir erreichen den Aussichtspunkt Wachauer Weinblick (274 m). Der Welterbesteig führt nun durch zunehmend felsiges Gelände. Wir kommen an der Bildföhre vorbei und erreichen den Kuhberg. Der Trockenrasen am Kuhberg ist durch die Beweidung mit Waldschafen entstanden. Wir blicken vom Kuhberg auf die Altstadt von Dürnstein hinab. Weiter geht es in Richtung Ruine Dürnstein. Vor uns liegen die an eine Märchenlandschaft erinnernden spitzen Felsen vom Dürnsteiner Klettergarten. Die Felsen rund um den Wunderburggraben haben Namen wie z.B. Häuptling, Däumling, Pentagonfels, Hörnliturm oder Hexer. Auf dem Weg zur Burg hinauf wird mit Tafeln und Figuren die Geschichte rund um die Gefangennahme von Richard Löwenherz erzählt. Wir besichtigen die Burgruine und wandern weiter auf dem Welterbesteig, hinauf auf den Schloßberg wo die Starhembergwarte steht. Links sehen wir die Felsen am Vogelberg (548 m). Wir erreichen die Jausenstation Fesslhütte. Nun geht es links weiter, nicht zur Kanzel am Vogelberg, sondern zum blau markierten Einstieg ins Pfaffental. Hier wandern wir weiter, in Richtung Höhenweg nach Weißenkirchen. Über die Dürnsteiner Waldhütten kommen wir bei Heudürr durch ein Tal hinunter an die Donau. Nun geht es auf dem Donauradweg neben der Wachauer Panoramastraße und am Donauufer entlang in Richtung Dürnstein. Ein übergroßes Denkmal von König Richard Löwenherz auf seinem Pferd steht vor einer Felswand. Wir erreichen Dürnstein und wandern entlang der historischen Stadtmauer am Donauufer unterhalb der Kirche vorbei. Dann geht es hinauf zu den Touristenläden und durch die Unterführung zur Bushaltestelle. Hier befindet sich auch ein kleiner Spar-Markt, wo es Proviant für die Wartezeit auf den Bus nach Krems gibt.


Von der Justizanstalt Stein geht's zum Rebentor.


Welterbesteig und Wachaubahn


Donauwarte und Hornissenfalle


durch die Weinberge in der Wachau


Höhereck und Franzosendenkmal


Vom Kuhberg geht es zum Klettergarten Dürnstein.


Ruine Dürnstein am Welterbesteig


Blick zum Vogelberg - Fesslhütte


Dürnstein in der Wachau

Weinskulpturen am Welterbesteig


Ein Stück des Welterbesteigs zwischen Krems und Dürnstein führt uns auf dem Weinskulpturenpfad. Hier wurden im Stil des Phantastischen Regionalismus Weinskulpturen aufgestellt. Die Thematik reicht vom Wachstum bis zum Genuß des Weins in der Wachau. Nachfolgend sind einige der Skulpturen gezeigt.


Weinstimmgabel und Weinschiff


Lösskindl und Weinobelisk, Fruchtbarkeitssymbol des Weines


Durchblick und Weingartenvögel


Weinadler und Urgestein der Wachau


Weinmonstranz und Weingartenhüter

Weingartenhüter waren Aufsichtsorgane, die Weingärten vor unerlaubtem Zugriff zu schützen hatten. Man durfte ohne Erlaubnis keine Weintrauben essen oder abschneiden, Weinstecken mitnehmen oder Wasserabflussgräben verschmutzen. Die Strafen für Vergehen waren sehr streng. Rechtsvorschrift aus 1585: "... isz der Thätter zue wandl mit 6 Schilling 2 Pfennig Wiener Münze oder man soll Im das ain Ohr abschneiden und darzu den Schaden erben. Die Wege in die Weinberge waren zur Zeit der Reife durch Hüterkreuze - geschnitzte Andreaskreuze mit einem Büschel Wermut an einem Weinstecken - gesperrt. Der Beginn der Weinlese wurde vom Bergmeister festgelegt und am Morgen mit Böllerschüssen angezeigt.